Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

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  • Die GEDB hat sie

    28.03.2013, Melliferaman
    Die GEDB setzt sich seit Jahren fuer die Dunkle Biene ein.

    Naeheres zum Thema und Arterhalt sowie Bilder und Filme unter www.dunklebienen.de

    Gruss Melliferaman
  • Modell vs. Wirklichkeit

    28.03.2013, Marcus Gröber
    "Die Tropenwälder behalten ihre Kohlenstoffvorräte, selbst wenn die atmosphärischen Kohlendioxidkonzentrationen bis zum Ende des Jahrhunderts weiter steigen und sich die Erderwärmung fortsetzt", so Huntingford. Folglich brechen diese Ökosysteme nicht zusammen, sondern behalten ihre Struktur und Dichte – andernfalls käme es zu einer massiven Freisetzung des Kohlendioxids aus verrottender Vegetation."

    Diese "Folglich" scheint mir irgendwie eine seltsame Art zu sein, mathematische Modelle zu benutzen.

    Eine solche Diagnostik (von einem makroskopischen Parameter auf mikroskopische Vorgänge zu schließen) wäre sicherlicht sinnvoll, wenn man z.B. die Spektren der Atmosphäre eines extraterrestrischen Planeten ansieht und versucht, etwas über seine Ökosysteme herauszufinden - aber müßte man bei einem künstlichen Modell nicht vor allem sicherstellen, dass es auf mikroskopischer Ebene überhaupt die entsprechenden Reaktionen auf den Zusammenbruch eines Ökosystems zeigen kann? Und in solch einem Fall gäbe es doch sicher direktere Methoden, diesen Zustand zu erkennen.

    Oder liegt es daran, dass die verwendeten Modelle verschiedener Arbeitsgruppen inzwischen so komplex sind, dass man nur noch über solche aggregierten Parameter überhaupt noch Daten extrahieren kann?
  • Genügend offene Fragen?

    28.03.2013, Andreas Tank
    Jetzt bei der "Wiedereingliederung" in die Natur werden viele Fragen gestellt.....als man diese Tierart ausrottete ging es scheinbar auch ohne zu Hinterfragen welche Auswirkungen dies hätte.

    So ist der Mensch...erst zerstören (Bienen, Wölfe, Bären, Luchse) ohne einen Gedanken zu verschwenden....beim Versuch und entsprechenden Bemühungen Tierarten wieder in freier Wildbahn einzugliedern kommen Zweifel, Ängste und (oh!!) Fragen auf.

    Essen möchte jeder, die Natur beim Sonntagsspaziergang erleben auch...aber bitte ohne Gesumme, Stiche oder die Gefahr vom "bösen" Wolf zerfleischt zu werden. Es wird schlimm enden mit der Menschheit, wenn wir alle nicht umdenken.

    Hoffentlich kennen unsere Kinder und Enkel Wildtiere nicht nur aus Büchern und Erzählungen der "Alten".

    Ich liebe die Dunkle Biene....sie gehört hierher, das war ihre Heimat und wird es hoffenlich auch bald wieder werden.

  • Die Dunkle war scho früher hier und sie gehört auch heite wieder hier her...

    28.03.2013, S.Runge ( Neuer Drohn)
    Ich freue mich immer wenn Menschen etwas für die Artenvielfalt tun... Auch meinereins ist über die sehr schöne Internetseite von Herr K. M. Engfer auf Dunkle aufmerksam geworden. Ich freue mich jeden Tag wenn ich meine Dunklensehe...
  • Powern und haushalten

    27.03.2013, Walter Weiss, Kassel
    Könnte die Kausalität nach den mitgeteilten Einzelerhebungen nicht auch genau umgekehrt sein: der Zeitpunkt der Geburt steht fest (zum Beispiel wegen der Enge des Beckens der Mutter, aber vielleicht auch aus anderen Gründen, aber NICHT (Annahme) wegen des Aufbrauchens aller Reserven bei der Mutter) - und bis zu diesem Zeitpunkt kann die Mutter kräftemäßig in das Kind powern, was das Zeug hält. Wäre der Zeitpunkt aber später anzusetzen, würde die Mutter entsprechend haushalten, um die Zeit bis dahin zum Besten des Kindes durchzuhalten; und wäre der Zeitpunkt früher anzusetzen, könnte sie noch mehr powern.

    Deshalb überzeugen mich die von den Forschern gezogenen Schlüsse durchaus nicht.
  • NEU

    26.03.2013, Baumann Eduard
    Natürlich kann man das schon anderswo gelesen haben. Aber für mich war vieles NEU in diesem sehr schön präsentierten Artikel.
  • Viel spezieller

    26.03.2013, Heinrich Brettschneider
    26.3.2013
    Die "Qualia-Forschung", wenn sie wirklich zur Bewusstseinserforschung aufsteigen will, muss davon wegkommen, die Sinneswahrnehmungen der einzelnen Sinneskanäle so allgemein verstehen zu wollen, dass letztlich nur die elektrischen und zeitlichen Merkmale, nicht jedoch das jeweils besondere "Quale" des untersuchten Sinneskanales in den Blick kommt. Insofern ist dieser Artikel interessanter als die meisten anderen Artikel zur Sinnesphysiologie, weil er darauf aufmerksam macht, dass "das Auge zweidimensional funktioniert – schon auf der Netzhaut ist klar, wo sich etwas im Blickfeld befindet – das Signal bei der Hörwahrnehmung aber nur eindimensional ist: Druckschwankungen am Trommelfell über die Zeit. Erst mit dieser Sinnes-Organ-spezifischen Betrachtungsweise gerät in den Blick, dass die so verschiedenen Sinnesqualiäten, wie sie dem Bewusstsein von den einzelnen Sinnesorganen zur Verfügung gestellt werden, aus dem anatomischen Bau dieser Sinnesorgane resultieren. Mit anderen Worten: Das jeweilige, sehr unterschiedliche anatomische Verhältnis eines Sinesorganes zum Gehirn fließt in das "Quale" der Sinneswahrnehmung mit ein. Nicht nur das Gehirn, sondern der ganze Körper ist also beteiligt an der Entstehung von Bewusstsein! Unsere Sinnesorgane sind ja schließlich über den ganzen Körper verteilt. Erst wenn dieser Zusammenhang in genügender Breite erforscht wird, kommen wir weg von der jetzigen Herrschaft des Cerebrozentrismus. Der Cerebrozentrismus kann das Rätsel des Bewusstseins schlicht deshalb nicht lösen, weil "Bewusstsein" gar keine spezifische Hirnfunktion ist, sondern erst aus der Wechselwirkung des Gehirns mit dem gesamten Körper resultiert. Darin liegt auch der Grund, warum die Bewusstseinsphilosophie aktives "Bewusstsein" nur im "Sinneserlebnis" des Menschen finden kann, im deutlichen Unterschied zu den passiven maschinell ersetzbaren Prozessen der "Repräsentation", "Funktionalität", "Intentionalität", "Kognition", "Aufmerksamkeit" etc. Nirgends wird das deutlicher als beim so genannten "Gleichgewichtssinn": Zwar haben wir in den Bogengängen des Innenohrs die Sinnesorgane zur Wahrnehmung der jeweiligen Raumlage und Beschleunigung des Körpers. Das "Gleichgewichtsbewusstsein" entsteht aber erst dadurch, dass wir die Lage unseres Körperschwerpunktes zur Kippkante unseres Körpers beziehen. In diesem Sinne ist die Untersuchung des Hörens, das in der besprochenen Arbeit vorgenommen wurde, schon ein bedeutender Schritt in der richtigen Richtung!
  • Lippenablesen ist hilfreich

    26.03.2013, Dr. Hans-Joachim Scheel
    Als Hörgerätträger lese ich in lauter Umgebung von den Lippen meines Gesprächpartners ab, nachdem ich das in einem Kurs gelernt habe. Solche optischen Zusatzinformationen werden bei mir im Gehirn verarbeitet, da mein Hörnerv nicht mehr richtig funktioniert (Unfall aus der Kindheit: mechanische Schädigung nach Treppensturz)
  • viel allgemeiner

    26.03.2013, Walter Weiss
    Diese sehr interessante und aufschlußreiche Forschung betrifft den Ausschnitt 'hören' im Spezialbereich 'Gesprochenes hören' - aber dürfte in ihrer Grundtendenz nicht nur ganz generell für das 'Hören' gelten, sondern für alle menschlichen Körpersinne: überall handelt es sich ja nicht nur um die mechanische Betätigung des jeweiligen Sinnesorgans (Auge, Ohr, Nase, Zunge ...), sondern um die blitzschnell begleitende Tätigkeit des Gehirns, das festlegt, ob das Wahrgenommene generell interessant, vielleicht sogar sehr interessant - oder völlig uninteressant oder als irgendwo auf der Skala zwischen diesen Extremen anzusiedeln ist. Je nach dieser gewählten Einstellung liefert das Gehirn dann Zusatzinformationen, auch Zusatzleistungen, um das Wahrgenommene bestmöglich verwertbar zu machen.

    Die Qualia-Forschung beschäftigt sich wohl generell mit diesem Phänomen.
  • In der Praxis

    25.03.2013, Dieter Sulzbacher
    sieht das dann so aus:
    http://www.bostondynamics.com/robot_rhex.html
    C- förmige Beine eignen sich keinesfalls NUR für körnigen Untergrund.
  • Unbehagen

    24.03.2013, Walter Weiss
    Es klingt paradox: Aber die Rezension krankt daran, dass der Rezensent sich - seit vielen Jahren - zu eingehend, intensiv und andauernd mit moderner Physik beschäftigt hat. Und das gilt, wie in der Rezension deutlich wird, erst recht für das besprochene Buch.

    Philosophie MUSS heute die wesentlichen naturwissenschaftlichen Erkenntnisse als ganz wesentlichen Umstand berücksichtigen, was bedauerlicherweise fast bei keinem modernen Philosophen der Fall ist. Das andere Extrem ist indessen der Versuch, die Dinge aus der Sicht eines modernen Physikers zu betrachten, und zwar aus dem ganz simplen Grund, dass der Philosoph einen umfassenden wissenschaftsübergreifenden Standpunkt einnehmen muss, also insbesondere für den rundum interessierten Laien immer verständlich zu bleiben hat.

    Mit anderen Worten: Der heutige Philosoph darf und soll durchaus u. a. die in der modernen Physik bestehenden Forschungs-Tendenzen und -Methoden einbeziehen, niemals aber den (ohnehin untauglichen) Versuch unternehmen, Einzelergebnisse oder auch Einzeltheorien der modernen Physik verständlich zu machen. An diesem Bestreben scheitern ja bereits - seit Jahrzehnten - die physikalischen Fachleute, und zwar ganz einfach deswegen, weil der menschliche Verstand durchaus Vorgänge aus dem Bereich der Reichweite der menschlichen Sinne verstehen kann, aber alle physikalischen Forschungsergebnisse, die den Bereich außerhalb dieser Reichweite betreffen (und das sind nahezu 100 %!), eben nur berechnet, d. h. mit mathematischen Formeln angenähert werden können.

    Das fängt ja schon bei der Vorstellung der Doppelnatur der Materie (Korpuskel und Welle) an, setzt sich mit der Unschärferelation fort, auch mit den Relativitäts- und Quantentheorien, der Vierdimensionalität des Raums usw. usf.

    Ein heutiger Philosoph sollte also stets an den Anfang seiner Überlegungen die Untersuchung stellen, was denn - entwicklungsgeschichtlich - überhaupt 'Denken' bedeutet, mit dem Ergebnis, dass dies schon von Anfang an auf den evolutionstechnisch allein wichtigen Raum der Reichweite der menschlichen Sinne bezogen und mit diesem Bereich immanent verbunden ist. In dieses Ausgangsszenario lassen sich dann alle wesentlichen Denkprobleme einschließlich der modernen wissenschaftlichen Erkenntnisse einsortieren.

    Ich habe das längst in meinem Text 'Exzerpt' (eBook ISBN 978-3-8442-2681-2, Epubli-Verlag, auch bei Amazon) zusammengestellt und dabei übrigens letztenendes nur diejenigen Vorstellungen zu 'Papier' gebracht, die jeder Naturwissenschaftler ohnehin unbewusst benutzt. Darauf möchte ich verweisen.
  • Schon obsolet - der Begriff "Hyperthymesie"

    23.03.2013, Ingo-Wolf Kittel
    In ihrem Originalartikel erklären die Autoren "the Greek word thymesis ... means 'remembering'". Eine Quelle für diese fragwürdige Angabe geben sie nicht an. Das ist deswegen misslich, weil mein ziemlich gründliches Alt-Griechisch-Lexikon von Gemoll in der siebten Auflage nicht einmal ein Wort dieser Schreibweise verzeichnet, schon gar keins mit dieser Bedeutung. Der Buchstabenfolge nach entspricht ihm am ehesten das Wort 'thýmosis', das jedoch emotionale Bedeutung hat und "Zornigwerden" meint!

    Dieses Wort wiederum steht sprachgeschichtlich mit dem Wort "thymós" in Zusammenhang. Als eine der vielen Bedeutungen dieses Begriffes wird lexikalisch zwar u.a. auch "Geist, Verstand" angegeben - ähnlich wie für enthýmema und enthýmesis, die beide "Gedanke" bedeuten. Aber selbst in dieser weitesten Ausdehnung des Bedeutungsumfangs von thymós findet sich nicht die geringste Andeutung auf "Erinnerung".

    Die psychologisch wichtigste Bedeutung von thymós ist sogar völlig anderer Art: als ursprüngliche Bezeichnung für heftige Bewegungen und Lebhaftigkeit verlagerte sich seine Verwendungsweise mit der Zeit auf die Bezeichnung mehr oder weniger heftiger Gemütsbewegungen aller Art! (Diese treten bei Ingrimm, Wut und Zorn am beeindruckendsten in Erscheinung, vor allem wenn Wut sich zum Wüten steigert und Zorn zur Raserei). Nur ist auch in der Bedeutung von "Empfindungsvermögen, Gemüt, Herz" beim besten Willen keine Anspielung an unser Erinnerungsvermögen zu entdecken. Die Begriff "Hyperthymesie" passt deswegen sprachlich in keiner Weise auf das "highly superior autobiographical memory" genannte Gedächtnisphänomen.

    Es handelt sich um einen derartigen Mißgriff, dass es gut ist, wenn in Bezug auf HSAM mittlerweile nur noch als von einem "previously termed 'hyperthymestic syndrome'" die Rede ist - wie in der hier zu findenden Arbeit.
  • Das neuronale Netz besteht aus Erregungsleitungen

    22.03.2013, Stefan Pschera
    und diese bestehen aus über Synapsen verbundene Neuronen. Dabei nutzt eine Erregungsleitung nur einen jeweils kleinen Teil der beteiligten Neuronen. Bei ca. 10 bis 20 000 anliegenden Synapsen kann das Neuron entsprechend viele Erregungen durchleiten und dies ganz filigran. Bei Überscheitung der Reizschwelle feuert das Neuron. Aber eben nicht aus allen Rohren, sondern ganz spezifisch zu anderen Synapsen. Schon dies abzubilden ist schwierig. Die heutigen Analysemethoden können dies nicht.
    Auch der status quo im und am Neuron hat Einfluss auf das Feuern. Bei viel Nutzung feuert das Neuron weniger. Also auch dies abzubilden.
    50 oder mehr Prozent der Hirnzellen sind Gliazellen. Die Menge wird unterschiedlich angegeben. 50 zu 50 % oder 10% Neurone und 90% Glia. Wenn der Nachbau gelingen soll, muss man dies eigentlich exakt wissen.

    Und die Astrozyten als Teil der Glia docken an den einzelnen Synapsen an. Die Astrozyten haben Strahlen zu teils entfernten Synapsen. Dies passt nicht zu den Thesen zur Funktion der Astrozyten (Airbag, Abdichtung , Sauerstoffregelung, Hilfszelle). Wenn die Astrozyten versagen, werden die Neuronen unsicher, entarten. Die Neuronen brauchen die Steuersignale der Astrozyten. Also sind auch diese abzubilden.
    Wenn das Brainprojekt auf die Astrozyten vorerst verzichtet, bleibt das Modell unflexibel. Eine fehlerhafte motorische Handlung wird nicht korrigiert. Viele Beobachtungen zeigen, Neuronen tun und die Astrozyten bewerten dies immer und immer wieder.

    Fazit: Wenn es nicht einmal möglich ist, die exakte Anzahl an Neuronen und Gliazellen anzugeben, bleibt das Brainprojekt Geldverschwendung.



  • Say "No!" to vertical video!

    22.03.2013, laihro
    www.youtube.com/watch?v=Bt9zSfinwFA

    You're not shooting that right, dummy! ;)
  • Sinnfindung und Sinngebung

    21.03.2013, Alexander Emese
    Das Leben hat genau den Sinn,dem man ihm verleiht. Erkennt man eine Aufgabe (z. B. Versorgung einer Familie), dann ist dies eine vernünftige Sinngebung des Lebens. Ist man bei einer solchen
    konkreten Sinngebung gescheitert, muss man sich erneut auf die Suche begeben. Die Bewältigung
    des Lebens ist nichts anderes als ein Selbstbeschäftigungsprozess.
    Bis zum Zeitpunkt eines natürlichen Ablebens muss man sich unentwegt allen denkbaren
    Illusionen hingeben. Träume und Sehnsüchte sind die Lebenselixiere,die dich aufrechterhalten.

    Auch die Religion verleiht dem Leben nur einen Sinn, das es ohne die Religion nicht hat.
    Denk drüber nach !