Transfermium-Elemente, die im Periodensystem auf das Fermium folgenden Elemente mit Ordnungszahlen (Z) > 100. Während die IUPAC 1970 für die ersten drei Elemente der Reihe die Namen festgelegt hatte, bestand über die Benennung der Elemente mit Z 104 bis 108 zwischen den Arbeitsgruppen in Berkeley (USA) und Dubna (Rußland), später auch Darmstadt (BRD) lange kein Einvernehmen. 1997 beschloß die IUPAC folgende von der Commission on Nomenclature of Inorganic Chemistry (CNIC) vorgeschlagenen Namen: Z 101 Mendelevium (Md), Z 102 Nobelium (No), Z 103 Lawrencium (Lr), Z 104 Rutherfordium (Rf), Z 105 Dubnium (Db), Z 106 Seaborgium (Sg), Z 107 Bohrium (Bh), Z 108 Hassium (Hs), Z 109 Meitnerium (Mt). Die Bezeichnung als Eka-Elemente ist nicht mehr üblich.

Die T. sind den Gruppen 3 bis 12 des Periodensystems zuzuordnen. Man erhält sie in geringsten Mengen (zumeist in Form nur weniger Atome) durch Kernreaktionen leichterer Elemente.

Sämtliche T. sind radioaktiv, sie weisen sehr geringe Halbwertszeiten (65 s bis < 0,4 ms) auf. Die Existenz stabilerer T.-Isotope mit Ordnungszahlen um 114 wird vermutet, konnte aber bisher experimentell nicht gesichert werden.

Inzwischen wurde das Element Z 110 durch Beschuß von Bleitargets mit auf 311 MeV beschleunigten Nickelatomen hergestellt (langlebigstes Radioisotop: 271110, α-Strahler, Halbwertszeit: 1,4 ms). Das Element 111 wurde durch Beschuß von Bismuttargets mit Nickelatomen erhalten (272111, α-Strahler, Halbwertszeit: 1,5 ms). Die Herstellung des Elements Z 112 ist ebenfalls gelungen.