heterozyklische (aromatische) Amine, HAA, E heterocyclic (aromatic) amines, entstehen bei jeglicher mit Erhitzung verbundenen Zubereitung von Aminosäuren, Proteinen und proteinhaltigen Lebensmitteln, also auch beim Grillen und Braten von Fleisch und Fisch. Auch in der Teerfraktion von Zigaretten, in Wein und Bier sind HAA nachweisbar. HAA zählen zu den Bioziden. Die meisten wirken nach metabolischer Aktivierung im Ames-Test mutagen (Mutagene) und im Tierversuch cancerogen, vor allem im Colon. Allerdings wurden im Tierversuch mehr als 1.000fach höhere Konzentrationen als die für den Menschen geschätzte Belastung eingesetzt. Eine abschließende Bewertung der cancerogenen Bedeutung für den Menschen steht noch aus.