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Spektrum der WissenschaftSpezial Archäologie - Geschichte - Kultur 4/2019

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Digitalpaket: Spezialreihe Archäologie-Geschichte-Kultur Jahrgang 2019

Spektrum der WissenschaftSpezial Archäologie - Geschichte - Kultur 4/2019

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Inhalte dieser Ausgabe

Helden

06Essay: Heldentum im Wandel

Schon antike Epen feierten Menschen, die Übermenschliches vollbrachten. Sind jene Helden den heutigen vergleichbar? Und wozu brauchen Gesellschaften überhaupt Heroen?

10Bilderwelten: Es kann nur einen geben

Schon früh stellten die Griechen Mythenhelden in ihrer Kunst dar. Damit thematisierten sie aber keine glorreiche Vergangenheit, sondern ihre eigene Zeit.

16Ägypten: Mit Alexander kamen die Helden

Als Alexander der Große Ägypten eroberte, veränderte er dessen Literatur: Erstmals entstanden Geschichten von Protagonisten wie Ierau, der die Assyrer abwehrte.

22Athleten: Jenseits des Limits

Die antiken Sportler wurden als Helden verehrt – und kritisiert, überschritten die schillernden Gestalten doch die Grenzen guter Sitten.

28Märtyrer: Glauben, Leiden, Siegen

Helden sind Gewinner, so lautete das Kredo. Doch wer einst Folter und Hinrichtung erduldete, statt seinem Glauben zu entsagen, stellte diese Regel in Frage.

32Schiiten: Der Fürst der Märtyrer

Der Enkel des Propheten Mohammed starb für seine Überzeugung, dessen rechtmäßiger Nachfolger zu sein. Die Schiiten verehren ihn dafür bis heute als Helden.

38Dichtung: Mit Schwert und Feder

Von der Antike bis in die Frühe Neuzeit schufen Heldenlieder das Bewusstsein einer gemeinsamen Geschichte. Obendrein dienten sie der Imagepflege und dem Nachruhm der Mächtigen.

44Mittelalter: Mythos vom edlen Ritter

Hoch zu Ross, siegreich auf dem Schlachtfeld – das ist unser Bild vom Ritter. Tatsächlich hat es wohl wenig mit der militärischen Realität zu tun.

48Barock: Helden der Kunst

Hatten sich Fürsten in Kriegszeiten als Sieger inszeniert, gaben sie im Frieden die heroischen Kulturförderer.

54Standbilder: Herkules, Neptun & Co.

In der Frühen Neuzeit eroberten imposante Statuen öffentliche Plätze. Als Sinnbilder mächtiger Personen oder Gruppen transportierten sie politische Aussagen.

58David: Großer Wurf für die Kunst

Indem sie den Sieg des Hirtenjungen über den Riesen Goliath darstellten, schufen Bildhauer und Maler sich selbst eine Bühne – in der Rolle des David.

62Demokratie: Tugendhafter Gesetzgeber

Was kann verhindern, dass Macht die Gründungsväter einer Republik korrumpiert? Antworten fanden Theoretiker der Frühen Neuzeit in der Antike.

66Frankreich: Der Glanz des Helden

Absolutismus, Aufklärung und Revolution veränderten auch die Vorstellungen französischer Autoren vom »éclat du héros«.

70Horatio Nelson: »Gott sei Dank habe ich meine Pflicht getan«

Der Sieger von Trafalgar verkörpert die Ideale des Empire wie Mut und Pflichterfüllung. Als Vertreter kolonialer Expansion steht er heute aber in der Kritik.

76Napoleon I.: Revolutionär, Kaiser, Medienexperte

Überaus gekonnt inszenierte sich Napoleon Bonaparte als Held. Noch lange nach seinem Tod prägte sein Mythos die Politik Frankreichs.
Erschienen am: 20.12.2019

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