Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
  1. 1
  2. ...
  3. 9
  4. 10
  5. 11
  6. 12
  7. 13
  8. ...
  9. 588
  • Na ja, wie wir schon seit der Diskussion um Darwins Evolutionstheorie wissen, ...

    12.07.2014, Dr. Wolfgang Klein
    ... sind viele Menschen der Meinung, dass Menschen keine Tiere sind, und dass die Erkenntnisse, die an Tieren gewonnen werden, deshalb nicht auf Menschen übertragbar sind. ;-)
  • Schulbildung nichtmenschlicher Primaten

    12.07.2014, Stefan Wiesendanger
    "Bei nichtmenschlichen Primaten ist besonders der kulturelle Einfluss, zum Beispiel Schulbildung, deutlich reduziert."

    War dieser Satz wirklich so beabsichtigt? Dass bei nichtmenschlichen Primaten die Schulbildung als Einfluss reduziert ist, das erstaunt mich nun nicht besonders. ;)

    Was Nature versus Nurture beim Menschen angeht, so ist die Studienlage meines Wissens - vor allem bei Erwachsenen - nicht ganz so eindeutig, wie der Artikel suggeriert.
  • Kein Grund zur Sorge

    12.07.2014, P.Schmitz
    "Eine entscheidende Frage dürfte dabei sein, wie gut das Erdmagnetfeld während der Umkehrphase seine Funktion als Schutzschild gegen Strahlung aus dem All aufrechterhalten kann."

    Wie Prof. Harald Lesch in seiner Sendung "alpha-Centauri" mit dem Thema "Was passiert, wenn das Erdmagnetfeld verschwindet?" qualitativ erklärte, magnetisiert sich die Erde - bei verschwinden Magnetfeld - selbst:
    http://www.br.de/mediathek/video/sendungen/alpha-centauri/alpha-centauri-152.html

    Es besteht also kein Grund zur Sorge.
  • @2. Walter Orlov

    11.07.2014, Mathias Völlinger
    Und folglich kann ein "Endzeitszenario" sich als "Big Rip" manifestieren, indem der expandierende Raum irgendwo/wann "zerreißt" wenn das Ausmaß der dunklen Energie das Gravitationspotenzial des Universums überschreitet. Dies wäre wohl ein ultimativer Nachweis der Flüssigkeitshypothese.

    http://arxiv.org/abs/astro-ph/0302506
  • Äther

    11.07.2014, Walter Orlov
    Sagen Sie einfach: Es gibt einen Äther!
    Nobel-Preis-Träger Robert B. Laughlin schreibt diesbezüglich in seinem Buch "Abschied von der Weltformel":

    "Als die Relativität allmählich akzeptiert wurde, zeigten Untersuchungen der Radioaktivität nach und nach, dass das leere Vakuum eine spektroskopische Struktur besitzt, die jener der normalen Quantenfestkörper und Quantenflüssigkeiten gleicht. Aufgrund nachfolgender Studien mit großen Teilchenbeschleunigern verstehen wir inzwischen, dass der Raum eher einem Stück Fensterglas als der idealen newtonschen Leere ähnelt. Er ist mit einem normalerweise transparenten 'Stoff' erfüllt, der aber sichtbar gemacht werden kann, wenn man so hart trifft, dass ein Teil herausgeschlagen wird. Die moderne, jeden Tag experimentell bestätigte Vorstellung des Raumvakuums ist ein relativistischer Äther. Wir nennen ihn nur nicht so, weil das tabu ist."
  • Relativitätstheorie

    11.07.2014, Mathias Völlinger
    Die Idee der Raumzeit als "Supraflüssigkeit" muss ja nicht der Relativitätstheorie (Lorentzinvarianz) widersprechen, wenn diese als Grenzfall beinhaltet ist. Eine Quantengravitation sollte ja genau diese Eigenschaften besitzen.
  • Evolution

    10.07.2014, Dr. Michael Beeck, Ebenhausen
    Sehr interessanter Artikel! Herzlichen Dank! Mich interessiert insbesondere, welche Konsequenzen die Quantenfeldtheorie für die Evolutionstheorie hat. Die "synthetische Theorie" teilt ja die Evolution in Mutation und Selektion ein. Der erste Schritt, die Mutation, ist dabei doch nichts anderes als ein Lösen und Neuverknüpfen von chemischen Bindungen. Diese Neuverknüpfungen laufen natürlich nach den Gesetzen der Quantenmechanik ab! Daraus ergibt sich, dass Überlegungen zur Quantentheorie auch Auswirkungen auf die Evolutionstheorie haben werden, ich denke da insbesondere an den dortigen Zufallsbegriff.
  • Bernhard Tauscher liegt falsch!

    10.07.2014, Sharon
    er meint, dass Flavour der Gesamteindruck eines Geschmacks ist (Erscheinung, Geschmack usw), aber das ist falsch, denn als Flavour im Englischen bezeichnet man grundsätzlich den Geschmack, das Aroma. Z. B. Wasser mit Erdbeergeschmack ist nicht, wie Bernhard Tauscher es meint, "Water with Strawberry Taste" sondern "Water with Strawberry Flavour". Flavour verwendet man auch ausschließlich in Verbindung mit unmittelbarem Geschmack im Sinne von Essen.

    Taste würde ich als Gesamteindruck bezeichnen, den Taste benutzt man in verschiedenster Weise und Bereichen, wie es mit Geschmack im Deutschen auch üblich ist (Literary Taste = Vorliebe einer bestimmten Schreibweise / Genre; Taste in Men / Women = Männer/Frauengeschmack (Liebe). Taste in Clothes = Klamottengeschmack; usw).

    Würde er es umändern, so wäre alles ok, aber so wie er es interpretiert....
  • Jedenfalls verändern Kaiserschnitte die Genetik

    10.07.2014, Dr. Wolfgang Klein
    Das ist keine Wertung sondern einfach nur eine Feststellung. Die Fähigkeit, Babies komplikationsarm zur Welt zu bringen, ist kein Selektionsfaktor mehr. Dadurch sinkt der Selektionsdruck auf die beteiligten Gene (beispielsweise jene, welche die Breite des Beckens der Frau bestimmen oder den Knorpelabbau in der Schwangerschaft steuern).

    Ganz ähnlich werden durch künstliche Befruchtung paradoxerweise bestimmte Formen der Infertilität erblich.

    Ob Kaiserschnitte die Epigenetik ändern ist nett zu wissen, aber nicht wirklich von Bedeutung.
  • Schlimmer Artikel

    09.07.2014, Wolfgang Richter
    Angesichts der Tatsache, dass heutzutage Schwangere von allen Seiten verunsichert werden, halte ich diesen Text für unverantwortlich. Wenigstens hätte erwähnt werden müssen, UM WIEVIEL denn das Risiko z.B. für Fettleibigkeit steigt! Und haben die Forscher vielleicht auch mal bedacht, dass es eine gewisse soziale und biologische Vorauswahl der Frauen gibt, die sich für oder gegen einen Kaiserschnitt entscheiden bzw. einen solchen vornehmen lassen müssen. Solche Effekte sind vermutlich viel eher für Fettleibigkeit und in diesem Zuge auch für Diabetes verantwortlich als eine auch noch gar nicht bewiesene epigenetische Abhängigkeit.
  • Veränderung der Städte

    09.07.2014, Alex. Lokowand
    Neben den großen Windparks verändern auch die privaten Solaranlagen unsere Umwelt: In Zukunft werden große Bäume neben den Häusern seltener werden.

    Zum Kommentar von Dr. Götz: Mit unsinnigen Grundannahmen kann man jedes gewünschte Ergebniss hervorzaubern. 10 TWh Speicherkapazität sind so eine unsinnige Zahl. Wenn Blockkraftwerke verwendet werden, kann die Energie wie bisher chemisch gespeichert sein. Trotzdem könnte die Umweltbelastung massiv verringert werden, indem diese Kraftwerke nur dann laufen, wenn keine alternative Energiequelle zur Verfügung steht.
    Die Grundlast der konventionellen Kraftwerke wird gerade in der Nacht exportiert oder in Pumpspeicherkraftwerken gespeichert, weil keine Nachfrage besteht.
    Politisch gewollt ist seit einigen Jahren das Zurück zum alten Oligopol der 4 Stromkonzerne, obwohl die Mehrheit der Bürger weiter hinter den alternativen Energiequellen steht.
  • Ignoranz

    09.07.2014, Seabstian Müller
    Wer Standardmodelle der Physik mit ihren Dutzenden freien Parametern kritisiert, soll also "Irrlichtern".
    Unüberprüfbare Modelle mit freien Parametern wie in der Modernen Physik, soll dann einwandfreie Wissenschaft sein? Offenbar ist Kritik unerwünscht. Diese Rezension bestätigt Unzicker mit seiner Kritik. Ich habe das Buch gelesen und empfehle es weiter!
  • Anmerkung des Autors

    09.07.2014, Gunther Willinger
    Sehr geehrter Herr Heuvel,

    es liegt mir und den zitierten Forschern fern, einen Graben zwischen Wild- und Honigbienen bzw. besser gesagt zwischen Wissenschaftlern und Imkern aufzutun. Aus diesem Grund steht im Artikel auch explizit: "Tscharntke warnt aber davor, Wildbienen gegen Honigbienen auszuspielen: "Wir brauchen beide Gruppen, denn die besten Ergebnisse erzielen wir da, wo Honigbienen und eine große Vielfalt an Wildbienen leben." Die Forscher empfehlen, verstärkt natürliche oder renaturierte Flächen in die Agrarlandschaft zu integrieren…" Es geht also eher darum auf die bislang unterschätzte Bedeutung der Wildbienen für die Landwirtschaft hinzuweisen. Die hier angemahnten dringend notwendigen Schutzmaßnahmen für Wildbienen, kämen auch der Honigbiene zu Gute. MfG, GW
  • Auswirkung der Bewegung übersehen?

    08.07.2014, Dr. Peter Fleischmann
    Was mir am Artikel auffällt: Bei der genannten Untersuchung wurden den Probanden offensichtlich nur Bilder vorgelegt. Unser Auge und unsere Wahrnehmung sind jedoch sehr wesentlich auf Bewegung ausgelegt! Und die Anlagen werden eben durch die Bewegung der Rotoren auch auf sehr weite Entfernungen auffällig. Ich bin überzeugt, dass die Wahrnehmung und Bewertung der WKA dann deutlich anders ausfallen würde.
  • Honigbienen und Wildbienen - da gibt es keinen Graben zwischen

    08.07.2014, Bernhard Heuvel
    Es hat schon seinen Grund, weshalb Bienenvölker zur Bestäubung herangezogen werden und nicht irgendwelche Hummeln. Bienenvölker überwintern in großer Individuenzahl und sind von Anfang an in großer, schlagkräftiger Anzahl parat, während Wildbienen noch als einzelne Individuen von der Winterstarre auftauen. Und diese Schlagkraft ist bei Honigbienen das ganze Jahr über zuverlässig vorhanden.

    Zum Schluß des Artikels wird aber sehr deutlich, daß die Wildbienen die gleichen Probleme haben, wie unsere Honigbienen und am Ende gehen sie zusammen unter.
    - Cocktails aus Insektiziden, Herbiziden und Fungiziden.
    - Verlust von Bodenflächen
    - Veränderungen durch die industrielle Landwirtschaft
    - Wiesen und Weiden werden zu früh und zu häufig gemäht

    Und genau diese Punkte müssen angegangen werden. Gemeinsam! Stattdessen wird hier ein Graben zwischen Honigbienen und Wildbienen aufgetan. Das ist weder sehr konstruktiv und noch sehr weit gedacht, die Herren Wissenschaftler...wir sitzen als Imker und Wildbienenliebhaber in einem Boot.