Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

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  • Liebe Frau Zeibig,

    22.10.2014, Michael M.
    warum erwähnen Sie eigtl. nicht eine der Grundaussagen dieser Studie? Im besagten paper wird eindeutig ein hochkorrelierter Zusammenhang zwischen der Abnahme derKörpermassen und einem Anstieg der Population gezeigt (Figure 2). In Ihrem Artikel wird nur der 'Klimawandel' als Ursache benannt.

    Es wird ausgeblendet, dass die Zunahme von Jagdrestriktionen im, von der Studie betrachteten Zeitraum, zu einer (starken) Zunahme der Population geführt haben.
    Drei verschiedene Gamspopulationen wurden dabei betrachtet und es zeigte sich eine Zunahme der Populationsdichte von ca. 50 - 70 %. Dies bedeutet automatisch, selbst wenn man den vergrößerten Lebensraum dieser Tiere berücksichtigt, das dem einzelnen Tier weniger Futter zur Verfügung steht.

    Dies wird im übrigen auch so, etwas verklausuliert, in der Studie (4 Discussion) beschrieben: "A hunting regime maintaining this population below its carrying capacity, and limiting the effect of resource competition on mass, could also contribute to the less pronounced mass declines observed in Brenta (Figure 1). "

    In der Studie wird, wie so oft in den Post-Normalen Wissenschaften, Korrelation und Kausalität durcheinander gebracht. Die Autoren setzen einfach vorraus, dass die Zunahme der Populationsdichten eine Folge der verringerten durchschnittlichen Körpermassen ist.

    We have a clear problem with correlation and causation in the study. The authors readily admit that the increased population is surely one cause of the reduced average body mass of the goats. They provide an possible explanation of how the change in climate might change foraging habits and hence body masses. That’s certainly a reasonably hypothesis IMO. But what I didn’t see in the study was any testing of the hypothesis. So basically you have two things highly correlated to the change in body mass but that’s about it. Causation is not well established for either the population increase or the climate increase.

    PS: Wer sich selbst ein Bild machen will, der findet die Studie unter http://www.frontiersinzoology.com/content/11/1/69
  • Die Entwicklung von Waffentechnik ist nicht neutral

    22.10.2014, Rainer Fislage, St. Wendel
    Die Entwicklung des Giftgaskriegs ist untrennbar mit dem Namen Haber verbunden. Die Darstellung dieses Mannes bleibt jedoch immer seltsam ambivalent.

    Dabei hat es die Kombination aus Massenmörder und genialem Wissenschaftler in der Geschichte schon öfter gegeben. Neben Fritz Haber ist sicherlich der Fall Wernher von Braun zu nennen. Letzterer ist heute jedoch eher ein Problem der amerikanischen als der deutschen Moral.

    Kurzum, ich habe ein Problem damit, wenn Kriegsentwicklungen jenseits ihrer moralischen Dimension dargestellt werden. Das Argument "aber er hat doch auch ..." ist als moralischer Maßstab wohl nicht ernsthaft in Erwägung zu ziehen. Die Menschen, die entsprechende Waffen entwickeln, sind schuldig, die Menschen, die sie einsetzen sind schuldig, die Menschen, die ihre Entwicklung zulassen, sind schuldig, die Menschen, die ihren Einsatz zulassen, sind schuldig. Dazu gehört auch, Leute wie Fritz Haber als das zu bezeichnen, was sie sind: skrupellose Mörder. Was mögen die Nachfahren der französischen Gastoten eigentlich davon halten, dass ein deutsches Forschungsinstitut heute noch nach dem Mörder ihrer Anverwandten benannt ist?

    Ich hoffe Sie verstehen, dass ich mit einer eher neutralen Darstellung von Waffentechnik ein Problem habe.
  • Hawkings Zeitreisetest

    22.10.2014, Herbert Heyduck
    Ich interpretiere Hawkings augenzwinkernden Zeitreisetest so:
    Wir werden alle sterben!
    Denn der Grund, warum wir nicht schon längst Besuch aus der Zukunft erhalten haben liegt darin, dass die Menschheit ausgestorben sein wird, bevor sie die Zeitmaschine erfinden konnte.
  • Vorsicht vor Hochmut!

    22.10.2014, Andreas
    Sicher könnte es sein, dass sich die Ankündigungen von Lockheed als Luftnummer oder reiner PR-Gag erweisen werden. Viele wichtige Details wurden nicht genannt.
    Auf der anderen Seite muss man sagen, dass die Anordnung mit linearen Magnetfeldern viele Vorteile hat und einige Probleme mit dem Plasmaeinschluss (physikalisch bedingt) gar nicht erst entstehen lassen. Dafür braucht man an den Plasmaenden eine Art magnetischen Spiegel um dort den Teilchenverlust zu verhindern. Die Probleme mit diesem Spiegel und dem Teilchenverlust waren wohl der Hauptgrund, dass man vor einigen Jahren dieses Konzept allgemein fallen gelassen hat. Sollte es dafür eine Lösung geben oder die Fusionsraten im linearen Teil so hoch sein, dass der Teilchenverlust einfach zu verschmerzen ist, dann müsste man völlig neu rechnen.
    Man sollte auch im Hinterkopf behalten, dass auch der Tokamak (und Stellarator) wegen einem vermutlich nicht zu erreichendem Temperaturgradienten (zur Wärmeisolation des Plasmas) ebenfalls schon mal als unrealisierbar betrachtet wurde. Dann wurde am IPP in Garching an ASDEX die sogenannte H-Mode entdeckt und es gab plötzlich, zumindest von dieser Seite her, keine physikalische Grenze mehr, die einer positiven Energiebilanz im Weg stand.
    Die Physiker und Ingenieure von Lockheed haben sicher auch die Veröffentlichungen der "Mainstream-Fusionsforscher" gelesen und könnten damit auch von den neuen Erkenntnissen zum Plasmaverhalten profitieren., sodass ihnen möglicherweise auch viele Umwege erspart bleiben.
    Also verfolgen wir die Sache mal mit grossem Interesse und hoffen, dass es mehr ist als ein PR-Gag. Selbst wenn der Reaktor dann doppelt so gross werden würde wie angekündigt, wäre das eine Tolle Sache!
  • Die Krise der Spekulationsphysik

    22.10.2014, Roland Rosenfelder, Waldshut-Tiengen
    Jahrzehntelang habe ich mir in Seminaren die Unzulänglichkeiten des Standardmodells (einer großartigen, unglaublich erfolgreichen Theorie) und die Vorzüge supersymmetrischer Erweiterungen angehört. In der Tat ist das Postulat einer Supersymmetrie in der Teilchenphysik elegant und löst viele (theoretische) Probleme, aber die Verdopplung der Anzahl der fundamentalen Teilchen, das Verschieben der supersymmetrischen Partner zu hohen, bis jetzt nicht beobachteten Energien und die Proliferation der unbekannten Parameter in solchen Modellen hält Occams Rasiermesser nicht stand ...

    Und am wichtigsten in einer empirischen Naturwissenschaft wie der Physik gilt - gerade nach den bisherigen LHC-Ergebnissen - immer noch das Diktum von Richard Feynman: "It doesn't matter how beautiful your theory is, it doesn't matter how smart you are. If it doesn't agree with experiment, it's wrong!" Dasselbe trifft in noch höherem Maß auf die verschiedenen genannten Alternativen (extra Dimensionen, Multiversum etc.) zu; hier wird, meiner Meinung nach, der Teufel mit Beelzebub ausgetrieben ...

    Dass wir (wie im Artikel behauptet) "unser Bild von der Quantenphysik insgesamt auf den Prüfstand stellen müssen", wenn keine Superpartner gefunden werden, ist eine schwer zu akzeptierende Behauptung der beiden Autoren, die als (Hochenergie-)Teilchenphysiker wohl andere Gebiete, in denen die Quantenphysik in ihrer bisherigen Form eine entscheidende Rolle spielt (wie Niederenergie-Teilchenphysik, Kernphysik, Atomphysik, Molekülphysik, Festkörperphysik, Quantenchemie, Informatik etc.) großzügig übersehen ...

    Ich halte es daher besser, Paulis Ratschlag an Kronig vom 21. 5. 1925 zu folgen: "Denn es ist mir stets viel lieber, zu sagen, ich habe vorläufig noch kein vollständiges Bild der Vorgänge, als Scheußlichkeiten dieser Art, die mein physikalisches Gefühl verletzen, auch nur vorübergehend in Kauf zu nehmen." (Die damaligen "Scheußlichkeiten" waren Vorschläge, die Energieerhaltung im mikroskopischen Bereich aufzugeben.)

    Der Titel dieses Artikels sollte daher wohl eher "Die Krise der Spekulationsphysik" lauten!

    Und der (etwas sensationsheischende) Zusatz auf der Titelseite des Septemberhefts "Wie funktioniert das Universum wirklich?" sollte besser ganz gestrichen werden: Wir werden diese Frage wahrscheinlich ebenso wenig endgültig beantworten können wie eine "Theory of Everything" finden. Beides ist Ausdruck einer ahistorischen und unwissenschaftlichen Größenfantasie, die nur falsche Erwartungen erzeugt.
  • Lockheeds Kompetenz

    21.10.2014, Jasper
    Gerade an dem aktuellen F-35 Debakel sehen wir ja, wie kompetent Lockheed in Planung und Realisierung ist. Und kommerziell funktionierende Kernfusion ist dann doch noch ein Tickchen komplizierter als die (zum Teil tatsächlich sehr guten, aber älteren) Jets. Und gerade in diesem Feld ist es immernoch sehr viel Grundlagenforschung. Und Lockheed als "technischen Spezialisten" im Fusionsreaktorbau zu bezeichnen ist mehr als gewagt. Es ist auch nicht so, dass an ITER nur Hochschulprofessoren sitzen, die den Reaktor mit ihren technisch mittelmäßig begabten HiWis zusammenschrauben. An diesen Projekten sitzen, im Gegensatz zu Lockheed, ganze Forschungseinrichtungen inklusiver technischer Kompetenz, die nichts anderes machen, als sich mit Fusionstechnik zu befassen.

    Also mein Tipp: Natürlich abwarten und überraschen lassen. Aber bloß nicht hoffen, dass ein Flugzeugbauer plötzlich die Probleme der Plasmaphysiker löst.
  • Man darf skeptisch sein!

    21.10.2014, Uwe Zimmermann, Ph.D.
    Solange keine unabhängigen Bestätigungen einer laufenden Reaktion vorliegen, ist es naturwissenschaftlich durchaus erlaubt, skeptisch zu sein.

    So geistert ja auch seit Jahren - vor allem hier in Schweden(!) - die Geschichte des Italieners Rossi mit seinem Energiekatalysator durch die Medien, der zuerst "erfolgreich"(?) nach Griechenland verkauft wurde, dann zweimal in die USA. Auch hier fehlen bisher unabhängige Prüfungen, zwei veröffentlichte Berichte halten einer näheren Prüfung nicht wirklich stand.

    Wenn wir wirklich kurz vor dem Durchbruch in der Fusion stehen sollten, so ist dies nur zu begrüssen, aber ich glaube nicht, dass wir hier mit Geheimniskrämerei weiterkommen!

    Es ist kaum realistisch zu glauben, dass man sich in der heutigen Zeit durch Geheimhaltung einen Wettbewerbsvorteil erhalten könnte. Funktionieren die Reaktoren von Lockhead-Martin oder Rossi, so wird es nicht lange dauern, bis diese kopiert werden, sobald sie kommerziell erhältlich sind - mit oder ohne Geheimhaltung im Vorfeld. Der Wettbewerbsvorteil liegt dann höchstens noch in der Qualität und dem Markennamen.
  • Also Bitte!

    21.10.2014, Christian
    Lockheed ist ja wohl ein äußerst kompetenter Luft- und Raumfahrtkonzern. Die F-16 mag ja bekannt sein, aber Meilensteine von Skunk Works sind SR-71, F-22, F-35, U-2, F-117 und einiges mehr. Alles Entwicklungen die ihrer Zeit Jahrzehnte voraus waren oder sind. Und das sind die Projekte die bekannt sind. Soweit weg von Energietechnik ist deren Physik bei weitem nicht.

    Ich meine der Autor ist gut beraten, seine Häme nicht vorzeitig freien Lauf zu lassen. Solche Quereinsteiger haben bisher ganz Außergewöhnliches erreicht und mit unter ganze Wissensgebiete völlig umgekrempelt. Zumal das Thema in der Umsetzung wohl eher ein Problem für technische Spezialisten ist, als für Hochschulprofessoren. Diese haben sich bei technischen Innovationen in neuerer Geschichte nicht sehr hervorgetan (Grundlagenforschung passt dort besser).

    Also, mein Tip: Besser abwarten und überraschen lassen. Die können viel mehr, als der Autor ihnen zutraut.
  • Neckische Namen

    21.10.2014, Thomas Pruß
    Auch die alten Naturwissenschaftler hatten gerne mal den Schalk im Nacken, unter ihnen wohl besonders die Mykologen. Mutinus caninus resp. elegans, die Hundsruten-Arten, werden im Beitrag ja schon erwähnt. Aber die Übersetzung von Phallus impudicus, der Stinkmorchel, in umgangssprachliches Deutsch hat es in sich: "Unverschämter Schniedel"! ;-)
  • @Manuel

    21.10.2014, Jan
    Schall ist im Gegensatz zu Licht und Radiowellen keine elektromagnetische Strahlung und dürfte daher von der Nanostruktur nicht beeinflusst sein
  • Keine Informationen aus Greifswald

    20.10.2014, Thomas
    Den Ansatz "Investieren wir unsere Aufmerksamkeit besser, indem wir Projekte wie Iter begleiten..." find ich ja ganz nett. Bei Iter geht das auch ganz gut. Aber was ist mit Wendelstein 7-x. Seit der Ankündigung der Betriebsvorbereitungen Ende Mai ist absolut nichts mehr zu hören und auch nichts im Internet zu finden. Gerade die Phase jetzt fände ich total spannend ....
  • Ansteckungsgefahr vergleichsweise gering?

    20.10.2014, Alexander Lirby
    Wenn sich schon geschulte Mitarbeiter unter optimalen Schutzmassnahmen mit dem Virus infizieren, kann mann wohl kaum von einem geringen Ansteckungsrisiko schreiben. Solche Angaben zu machen ist unverantwortlich zumal es noch immer keine sicheren Angaben gibt.
    Hier wird anscheinend bewusst eine Untertreibung des grossen Ganzen beschrieben. Wieviele Infizierte schon längst in Europa sind kann kein Mensch wissen da das Auftreten der Symtome bis zu 21 Tage andauern kann. Deshalb ist eine medizinische Kontrolle an Flughäfen auch ziemlich unsinnig. Die einzige Massnahme die hier grundsätzlich helfen würde, wäre eine Quarantäne einzurichten. Dieses lässt sich jedoch weder Logistisch noch finaziell umsetzen.
    Ferner ist es mit gesundem Menschenverstand klar das eine Übertragung durch das Husten Niessen eibnes Infizierten auch die Übertragung über die Luft möglich und sogar wahrscheinlich ist. Ebola soll sogar über Schmierinfektionen stattfinden.
    Also bitte entweder korrekt informieren oder das Schreiben sein lassen!

    Beste Grüsse

    Alex
  • Quantenphysik erlaubt Zeitreise

    20.10.2014, Klaus Moll
    Zunächst zu Hawking. Er spricht am Schluss seines Buches ¨Eine kurze Geschichte der Zeit¨ von der i Zeit, also dem mathematisch anerkannten Hilfsymbol, die der Wurzel einer negativen Quadratzahl vorgesetzt wird, um mit ihr arbeiten zu können, obwohl sie eigentlich imaginär sind. Er meint dass wir es nicht bemerken würden, wenn wir in einer solchen Zeit leben würden. Wir würden dann einfach die reale Zeit als imaginär empfinden. Er spricht auch von der Schwierigkeit, sich einem schwarzen Loch zu nähern. Ein Astronaut, der dies täte würde durch die Gezeitenkräfte auseinander gezogen wie eine Nudel, was wohl auch, wie ich meine, seinem Kreislauf schaden würde. Was den interessanten Bezug auf die Statistik betrifft, sollten wir vielleicht davon ausgehen, dass aus fast unendlich vielen kleinen Teilen zusammengesetzte Körper, wie auch die unsrigen, sich wohl eher nach Regeln bewegen, die bestenfalls die Summe quantenphysikalischer Einzelbewegungen, also Big Data entsprechend, darstellen. Auch Mikroben haben ja bereits Regeln, die über die Quantenphysik hinausgehen, Pflanzen stellen wieder einen höheren Zusammenhang dar, Tiere einen Schritt darüber hinaus und dann auch wir Menschen, wenn wir uns auch allzu oft als - vielleicht sogar - manchmal als intelligente Tiere oder sogar weise Menschen, homo sapiens sehen. Was also wäre wenn die Möglichkeit zum Beispiel eines Photons zur Rückreise an seinen Ursprungsort in imaginärer Zeit denkbar wäre? Dann würde es gleichzeitig in beide Richtungen reisen und der für uns geltende Zeitpfeil würde nur zur Hälfte für den Vorgang gelten, den wir als den Zusammenhang von Ursache und Wirkung verstehen. Hier besteht ergäbe sich gewissermassen eine Parallele zu dem bisher unerklärlich erscheinenden Paradoxon der Verschränkung, bei dem ein gewissermassen gesplittetes (zum Beispiel mit Hilfe eines Spiegeleffekts) Photon, in seinen beiden ¨Hälften¨ die ursprünglichen Eigenschaften wie zum Beispiel den Spin beibehält wobei die Hälften verschränkt bleiben auch Bei einer Reise durch das ganze Universum. Man könnte dann zum Beispiel einen Strahl halber Teilchen von einer Relaisstation in Richtung eines Raumschiffs und die andere Hälfte in Richtung einer Bodenstation schicken und durch sequentielle Beeinflussung beider Strahlen Botschaften schicken, die nicht mehr der Grenze der Lichtgeschwindigkeit unterliegen. So könnte ein Raumschiff zu einem fernen Sonnensystem in einer unmittelbaren Gesprächsverbindung mit der Erde bleiben.
    Denkt man nur einen Schritt darüber hinaus, könnte ein intelligent vernetztes Universum unabhängig von Entfernungen, die sich aus dem Raum ergeben, in Wirklichkeit eine geistige Vernetzung besitzen, für die unser Gehirn räumlich und wohl auch von seiner Kapazität her ein winzig kleines Symbol ist.
    Dennoch, sollten wir die Zusammenhänge erforschen wollen, wie z.B.die der Kernspaltung wäre es gut, an sichere Wege zu denken, die uns vor ihrem Missbrauch schützen, zum Beispiel den, der sich aus einem grossvatermörderischen Paradoxon ergibt und einiges andere mehr.
  • Äpfel und Äpfel

    20.10.2014, Weskamp
    wenn wir schon bei der Aufrechnung sind sollte man vielleicht Windradneubauten mit anderen Krafwerksneubauten vergleichen. zB das neue Atomkraftwerk, das in England gebaut werden soll. Der bezahlte Preis pro KWh soll bei 12 ct liegen, macht ca 450000Euro pro Jahr. Nach Betriebskosten 10 Jahre zur Amortisation, mit Zinsen 12. Geht schon, selbst wenn man die Arbeitskosten zum Bau mitrechnet, und nicht nur die erzeugte CO2 Menge, die bei einem Bau des Windrades anfällt.
  • Alles klar?

    20.10.2014, Ulrich Heemann
    Es ist schon erstaunlich: Da wird ein theoretischer Gedankengang von einem Wissenschaftsjournalisten (also einem Profi auf seinem Gebiet) erläutert und man versteht gar nichts. Liegt es daran, dass ich (nur ich?) zu dumm bin? Ich habe gelernt, dass man, wenn man eine Sache wirklich verstanden hat, diese seiner Großmutter erklären könne. Ich bin Großvater (und Physiker) und habe es vielleicht deshalb nicht verstanden. Aber wohl ist mir aufgefallen, dass der Autor gerade an der Stelle schwammig wird, wo es interessant wird:
    - wahrscheinlichkeitstheoretisch genügt das, um die Kausalschleife zu schließen und das Paradox aufzulösen.
    Wer’s nicht begreift, ist selber schuld! Ich habe versucht, meine Schwäche dadurch auszugleichen, dass ich auch das Beispiel mit den zwei Photonen aufmerksam gelesen habe. Der Physiker in mir vermutet, dass es sich bei den Photonen um verschränkte Photonen handelt. Der Großvater in mir weiß auch das nicht. Zur Art der Wechselwirkung fällt dem Physiker nur die wechselseitige Interfe-renz ein. Der Großvater staunt wieder. Einig sind sich beide, dass sie nichts verstanden haben.
    Also hier mal meine konkrete Frage (als besorgter Großvater): Wenn mein Enkel mich mit einer 50%igen Wahrscheinlichkeit umbringt, besteht ja durchaus zu besorgen, dass er damit Erfolg hat. Wenn er Erfolg hat, muss ich ihm dann eine Maschine bauen, mit der ich ihn zurück in die CTC schi-cke? Was passiert, wenn ich gar nicht weiß, wie ich das machen soll? Muss mein Enkel dann warten wie andere Leute auf den Bus, bis endlich die Maschine erfunden wird, die das kann? Was, wenn er vorher verhaftet wird und die Gelegenheit zur Flucht (zurück in die Zukunft) nicht mehr ergreifen kann. Ich vermute, dass die Polizei nur eine 50%ige Wahrscheinlichkeit hat, ihn zu fangen. Aber ob das die Erklärung ist?
    Noch eine Frage: Bin ich etwas blöd, wenn ich nicht weiß, wie ich eine CTC-Maschine bauen kann oder bin ich richtig blöd, wenn ich eine baue?
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