Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

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  • RE: RE:Relativitaet ade ?

    12.08.2002, Rene Semmelrath
    Die Theorien dazu gibt es schon lange, nur wollte die Wissenschaft die Beweise für eine nicht konstante Lichgeschwindingkeit nie akzeptieren, und somit auch die passenden Theorien nicht.

    Ähnliches ist auch dem 2. Hauptsatz der Thermodynamik der Fall, der mittlerweile schon unzählige male widerlegt wurde
  • RE:Relativitaet ade ?

    12.08.2002, MarcelMaslovaric
    Wir wußten doch schon lange, dass die Relativitätstheorie die Quantenmechanik nicht mit einbezieht. Eben jene Mechanik war jedoch in der "Anfangsphase" des Universums auch auf größere Entfernungen viel bedeutender als heute.
    In diesem Sinne ist die Relativität schon lange ade. Was uns jetzt nur noch fehlt ist eine Quantentheorie der Relativität (oder so ähnlich).
  • RE: RE: Politische Kondensstreifen

    12.08.2002, Sokol
    Hallo, Herr Dr. Muss,
    so billig sind die "Luftreisen innerhalb Deutschlands nicht. Im EU-Raum sieht es da natürlich ganz anders aus (siehe leider Ryan-Air).
    Wenn die Politiker und Bevölkerung begreifen würden, dass die Bahn (ganz besonders auch der umweltfreundliche Magnetzug) statt des Flugzeuges die bessere und günstigere und schnellere Verbindung zu den Großstädten ist, könnten wir die gesamten Innerdeutschen-Fluglinien abschaffen. Ebenso natürlich die Wege in die angrenzenden Länder.

    Bezüglich des Kfz.-Kraftstoffes stimme ich Ihnen voll und ganz zu.
    Soweit ich informiert bin sind z.B. die EURO-Katalysatoren in ihrem Wirkungsgrad schlechter als jene die nach den USA exportiert werden.
    MfG

    Sokol
  • RE: Relativitaet ade ?

    12.08.2002, Wing
    Vermutlich gar nicht, solange der Regel gilt, daß an einem beliebigen Raumzeit-"Punkt" die Geschwindigkeit eines Photons (und wohl auch der Gravitationswelle) unabhängig zum Bezugssystem bleibt. Ein Photon von einem Quarar mochte an dem Punkt, wo es ausgesandt werden, etwas schneller sein als die heutige Lichtgeschwindigkeit, wenn es unseren Detektor erreicht, fliegt es genau so schnell wie ein Photon aus der nächsten Glühbirne.

    Etwas problematisch wird es sein mit unseren Maßsysteme. Denn bekanntlich ist die Lichtgeschwindigkeit festdefiniert und die Längemaß Meter wird daraus hergeleitet. Wenn nun aber die Lichtgeschwindigkeit nicht konstant ist und zum Beispiel in der Nähe eines Schwarzen Loches schneller wäre, dann muß unsere Maßsystem präzisiert werden.
  • Relativitaet ade ?

    12.08.2002, Peter Kruse
    Guten Tag,

    in welchem Ausmass wuerde denn das Gebaeude der Relativitaetstheorie schwanken, wenn die Lichtgeschwindigkeit zumindest seit der Entstehung dieses Universum veraenderlich waere ?
  • RE: Im Zweifel für die Betroffenen ...

    11.08.2002, Ingolf Weisheit
    dem kann ich nur noch kommentarlos zustimmen...
  • Pferde und Politiker

    11.08.2002, Uwe Neuhold
    Stimmt leider, aufgrund mangelnder politischer Bereitschaft (einfach aus Furcht vor Wirtschafts-Lobbies) wird das, was uns (und möglicherweise auch den Pferden) der gesunde Verstand sagt, immer wieder ignoriert: wir sind dabei, unsere Umwelt Schritt um Schritt zu zerstören!
    Neben Profitdenken (das an sich ja nicht schlimm ist, sofern es keine Natur- und Menschenrechte verletzt) ist es aber vor allem unsere Bequemlichkeit, die das zulässt (und der Politik damit recht gibt): solange wir Billigflügen und Zweitautos den Vorzug geben, anstatt zB. mit dem Zug zu fahren, wird sich da nichts ändern. Wir müssen spätestens jetzt beginnen, Alternativen zu eingefahrenen Handelsweisen zu benutzen - und wenn es nur darum geht, öfter auf öffentliche Verkehrsmittel zurückzugreifen.
    Eine andere Welt ist möglich: http://www.uweneuhold.at
  • RE: Extremfall für Nanopartikel

    10.08.2002, Roland
    Der Extremfall wäre ja eigentlich die Glasphase,
    nicht die Verunreinigung.
    Vielleicht kann man Glas-Silizium durch langsames unterkühlen
    einer Si-Schmelze und dann .....
  • Im Zweifel für die Betroffenen ...

    10.08.2002, Peter Wagner
    Was mich so betroffen macht, ist die Inkaufnahme eines Irrtums mit solch einer Tragweite, seitens der Navy. Solange auch nur der Verdacht besteht, dass Wale und andere Meeresbewohner Schaden nehmen könnten, sollte sich der Einsatz eines Systems von selbst verbieten.
    Die Argumentation mit der nationalen Sicherheit kann ich nicht kommentieren, ohne dabei ausfallend zu werden. Sie ist zynisch bis ins Mark und macht wenig Mut, das die Menschheit es irgendwann begreift, sich auf die wesentlichen Dinge im Leben zu konzentrieren.
  • Extremfall für Nanopartikel

    09.08.2002, C Peter
    Läge der Extremfall für die Nanopartikel, nämlich die vollkommene Verunreinigung jedes Nanopartikels vor, würde auch die, aus Nanopartikeln aufgebauten Solarzelle nicht mehr funktionieren. Etwas unglückliche Aufzählung potentieller Vorteile
  • RE: Politische Kondensstreifen

    09.08.2002, Dr. Wolfgang Muss, Salzburg, Östereich
    Meines Erachtens hat -was die Konsequenzen (= steigende Abgasemission) aus der Luftfahrt betrifft -die Gesellschaft (inkl. Umweltpolitikern) das sprichwörtliche "Brett vor dem Kopf" schon seit Jahren, wenn nicht Jahrzehnten gepachtet. Dass es nicht einmal dann zu entsprechenden "sauberen" Untersuchungen kommt / kommen wird, wenn der dazugehoerige Nagel schon durch's Auge geht, werden wir wahrscheinlich in den kommenden Monaten und Jahren zur Kenntnis nehmen muessen.
    Aber: wer will schon auf die "billigen Luftreisen" vor allem nach kurzstreckigen (und natuerlich auch den langstreckigen) Destinationen freiwillig verzichten?
    Ähnliche Diskussionen über wissenschaftlich erhobene Resultate gab und gibt es immer noch: vgl. Einführung und zum Glück dann doch flächendeckende Einführung des unverbleiten KFZ-Kraftstoffes: davor ca. 10 Jahre Diskussion; beim Diesel und der "Filterung" seiner Abgas-Russwolken stecken zumindest wir in Europa angeblich noch in den Kinderschuhen, wohingegen Diesel-getriebene Fahrzeuge aus Europa z.B nach den USA meines Wissens nach nur mit entsprechenden Russfiltern bzw. katalytischen Abgasreinigern ausgestattet exportiert werden dürfen.
    Schade, dass wir die schädliche Wirkung all dieser Emissionen auf Mensch, Tier und Pflanze und damit global auf "die Welt" nur "annehmen" dürfen, aber noch lange warten werden, bis sich der (europäische) Gesetzgeber zu entsprechenden Regelungen durchringen wird können. Hausverstand muss man heutzutage im "Stall" zurücklassen, aber: > Das Denken sollte man den Pferden ueberlassen, die haben das grössere Gehirn <, hat es mal geheissen, als ich noch sehr jung war.

    MhG
    Wolfgang Muss
  • Politische Kondensstreifen

    09.08.2002, Sokol
    Hallo,

    Diese Untersuchungen kann man ebenfalls auf den innerdeutschen und angrenzenden Luftraum ausweiten. Die Kondensstreifen in diesen Gebieten haben seit der sogenannten Wende zwischen Warschauer Pakt und dem Westen kollosal zugenommen. Dies ist besonders im Grossraum Frankfurt zu beobachten. Vor 1990 waren Flugbewegungen Richtung Osten sehr selten zu beobachten. Nach dem jetzigen Stand hat dieser Verkehr sehr stark und sichtbar zugenommen. An manchen Tagen bildet sich in den oberen Atmosphärenschichten eine regelrechte Dunstschicht.

    Aufgrund der flächendeckenden, jahrelangen Wetterbeobachtungen lässt sich bestimmt der von Ihnen genannte Bericht untermauern. Oder aber, wie so oft bei wissenschaftlichen "Annahmen" ergibt sich ein ganz anderes Ergebnis.
  • Seeanemonen-Gift verzögert MS

    08.08.2002, Bettina Richter
    Gibt es Fortschritte auf diesem Gebiet
    und kann man absehen,ob es in naher
    Zukunft eventuell ein Medikament
    geben wird?
  • Gen für Autoimmunkrankheiten entdeckt

    08.08.2002, Bettina Richter
    Histamine sind doch auch die Ursache für
    allerg. Reaktionen?
    Ich habe seit 26 Jahren eine Pollen-
    allergie und zur gleichen Zeit erste
    Symptome der primär progredienten MS.
    Kann es gemeinsame Ursache geben?
    Forscht man überhaupt Zusammenhänge
    zwischen Allergien und Autoimmunkrank-
    heiten?
  • Rückfragen

    08.08.2002, Sokol
    Hallo,

    beim Lesen dieser Meldung verweise ich gleichzeitig auf den Kurz-Artikel in Spektrum-Ticker vom 30.07.02: Abwässer aus Industrie und Haushalt haben größeren Einfluss auf die Entwicklung bei Fischen. Darin wird unter anderem auf die gestörte Geschlechtsentwicklung bei männlichen Fischen hin. Und dass östrogenähnliche Stoffe den Hormonhaushalt vieler Tiere stören und zu Geschlechtsumwandlungen führen können.

    Und jetzt zu meiner Rückfrage:
    Soweit ich mich erinnern kann gab es im letzten, vorletzten Jahr einen amerikan. Forschungsbericht über ähnliche Hormonstörungen und Geschlechtsumwandlungen in den Wassergebieten von Florida. Wobei festgestellt wurde, dass unter anderem bei männlichen Krokodilen verkümmerte Penisentwicklung bis hin zur Geschlechtsumwandlung statt fand.
    Dieser Bericht wies ausserdem darauf hin, dass östrogenhaltige Auswaschungen aus Industrie/Haushalt Kunststoffabfällen, sowie Medikamentenreste dafür verantwortlich sind.
    Wer kann mir speziell zu diesem Fall mitteilen, wo dieser Bericht nachzulesen ist.
    In Gesprächen über diesen Fall stosse ich immer wieder auf Unglauben.

    Besten Dank für Ihre Bemühungen

    Sokol
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