somatische Mutationen, Mutationen, die außerhalb der Keimbahn auftreten, d.h. in somatischen Zellen (Somazellen). Somatische Mutationen während der Embryonalentwicklung führen zum Mosaikbastard. Von besonderer Bedeutung sind die somatischen Mutationen in den B-Lymphocyten, wo sie in der V-Region (variable Region) der Immunglobuline mit erhöhter Wahrscheinlichkeit auftreten. Für die Erhöhung der Mutationsrate wird ein spezieller Mechanismus angenommen. Besonders häufig mutiert sind innerhalb der V-Regionen die hypervariablen Regionen. Die somatischen Mutationen (Hypermutationen) führen zu einer weiteren Erhöhung der Variabilität der Immunglobulinspezifitäten und dienen dazu, Immunglobuline mit einer höheren Affinität für bestimmte Antigene zu erzeugen, als es die Keimbahnsequenzen erlauben würden, weshalb ihnen eine besondere Rolle bei der Affinitätsreifung zugesprochen wird. Strahlenschäden.