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Archäologie

Herkunft der Turmschädel-Frauen

Immer wieder haben Altertumsforscher in 1500 Jahre alten bayerischen Gräbern Frauen­skelette mit länglichen Schädeln gefunden. Die ungewöhnliche Form geht vermutlich auf eine Sitte zurück, die in der Gegend der mittleren und unteren Donau seit dem 2. Jahrhundert praktiziert wurde: Man bandagierte Säuglingen den Schädel, um diesem eine länglichere Form zu geben. Das entsprach offenbar dem damaligen Schönheitsideal oder markierte einen gewissen gesellschaftlichen Status …

Mai 2018

Dieser Artikel ist enthalten in Spektrum der Wissenschaft Mai 2018

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  • Quelle
PNAS 10.1073/pnas.1719880115 2018