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Energie: Billige Katalysatoren für Brennstoffzellen

Zwei Forscher aus dem Los Alamos National Laboratory haben einen kostengünstigen Katalysator für Brennstoffzellen entwickelt: Statt des normalerweise üblichen Edelmetalls Platin beruhen ihre Reaktionsbeschleuniger auf einer chemische Verbindung, in der das wesentlich billigere Metall Kobalt die aktive Komponente darstellt.

Das dem Eisen ähnliche Element haben Rajesh Bashyam und Piotr Zelenay in eine Kunststoffmatrix aus Kohlenstoff-, Stickstoff- und Wasserstoff-Atomen eingebunden, die dem Komplex Stabilität verleiht. Nach Angaben der Entwickler können Brennstoffzellen, die mit dem neuen Material arbeiten, Leistungsdichten von etwa 0,15 Watt pro Quadratzentimetern erreichen. Das ist durchaus vergleichbar mit herkömmlichen Brennstoffzellen. Darüber hinaus zeigen sie selbst nach mehr als einhundert Stunden Betrieb keinerlei Verschleiß.

Brennstoffzellen wandeln Wasserstoff oder andere stark wasserstoffhaltige Verbindungen wie Erdgas oder Methan zusammen mit Sauerstoff umweltfreundlich in Wasser um und setzen dabei Energie frei. Sie gelten daher als saubere Alternativen beispielsweise zu heutigen Verbrennungsmotoren. Ihre Herstellung ist bislang jedoch sehr teuer, was unter anderem an den Katalysatoren liegt, mit denen die Elektroden beschichtet sind und die einen kontrollierten Energiegewinnungsprozess erst möglich machen.

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