Direkt zum Inhalt

Astronomie: Maximale Größe für Sterne bestimmt

Auf mehr als 120 bis 200 Sonnenmassen bringt es kein Stern. Zu diesem Ergebnis gelangten Sally Oey von der University of Michigan und ihre Kollegin bei einer Inventur etlicher Sternhaufen. Vermutlich markiert dieser Wert eine obere Grenze für die Größe eines Sterns, nehmen die Astronomen an.

Sie stellten bei ihrer Musterung der Sterne in der Milchstraße sowie der Großen und Kleinen Magellanschen Wolke fest, dass in allen Sternhaufen ein gleiches Verhältnis zwischen großen und kleinen Sternen bestand. Berechnet man aus den Daten einen Trend, dann ist die Wahrscheinlichkeit, einen Stern mit mehr als 120 bis 200 Sonnenmassen zu finden, verschwindend gering.

Einen Grund für diesen Maximalwert kennt man bislang nicht. Entweder liefern die Materiewolken, aus denen Sterne entstehen, nicht mehr Material, oder es gibt bei größeren Massen bislang nicht entdeckte physikalische Schwierigkeiten, sagt Oey.

© spektrumdirekt
09.02.2005

Dieser Artikel ist enthalten in Spektrum - Die Woche, 09.02.2005

Lesermeinung

Beitrag schreiben

Wir freuen uns über Ihre Beiträge zu unseren Artikeln und wünschen Ihnen viel Spaß beim Gedankenaustausch auf unseren Seiten! Bitte beachten Sie dabei unsere Kommentarrichtlinien.

Tragen Sie bitte nur Relevantes zum Thema des jeweiligen Artikels vor, und wahren Sie einen respektvollen Umgangston. Die Redaktion behält sich vor, Leserzuschriften nicht zu veröffentlichen und Ihre Kommentare redaktionell zu bearbeiten. Die Leserzuschriften können daher leider nicht immer sofort veröffentlicht werden. Bitte geben Sie einen Namen an und Ihren Zuschriften stets eine aussagekräftige Überschrift, damit bei Onlinediskussionen andere Teilnehmer sich leichter auf Ihre Beiträge beziehen können. Ausgewählte Lesermeinungen können ohne separate Rücksprache auch in unseren gedruckten und digitalen Magazinen veröffentlicht werden. Vielen Dank!

Partnervideos