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Kompaktlexikon der Biologie: Etiolement

Etiolement, Etiolierung, Vergeilung, Bez. für die charakteristischen Merkmale von im Dunkeln gekeimten bzw. angezogenen Pflanzen (Skotomorphogenese) ( vgl. Abb. ). Etiolierte Pflanzen unterscheiden sich von im Licht angezogenen Pflanzen, die die so genannte Fotomorphogenese durchlaufen haben, nicht nur durch das häufige Fehlen der Fotosynthesepigmente, sondern weisen einige morphologische Besonderheiten auf. Bei Dikotyledonen sind die Internodien und Blattstiele sehr lang, die Blätter rudimentär und Festigungsgebewebe sowie Leitbündel kaum ausgebildet. Der für viele Keimlinge typische Hypokotylhaken bleibt zudem häufig geschlossen. Bei manchen Monokotyledonen werden nicht die Sprossachsen, sondern die Blätter stark verlängert. (Phytochrome)



Etiolement: Etiolierte (1) und normale (2) Form von Bohnenkeimlingen (Vicia faba), die drei Wochen bei völliger Dunkelheit bzw. im Licht angezogen wurden. Die Zahlen kennzeichnen die entsprechenden Knoten als Maß für die Länge der Internodien

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  • Die Autoren

Redaktion:
Dipl.-Biol. Elke Brechner (Projektleitung)
Dr. Barbara Dinkelaker
Dr. Daniel Dreesmann

Wissenschaftliche Fachberater:
Professor Dr. Helmut König, Institut für Mikrobiologie und Weinforschung, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Professor Dr. Siegbert Melzer, Institut für Pflanzenwissenschaften, ETH Zürich
Professor Dr. Walter Sudhaus, Institut für Zoologie, Freie Universität Berlin
Professor Dr. Wilfried Wichard, Institut für Biologie und ihre Didaktik, Universität zu Köln

Essayautoren:
Thomas Birus, Kulmbach (Der globale Mensch und seine Ernährung)
Dr. Daniel Dreesmann, Köln (Grün ist die Hoffnung - durch oder für Gentechpflanzen?)
Inke Drossé, Neubiberg (Tierquälerei in der Landwirtschaft)
Professor Manfred Dzieyk, Karlsruhe (Reproduktionsmedizin - Glück bringende Fortschritte oder unzulässige Eingriffe?)
Professor Dr. Gerhard Eisenbeis, Mainz (Lichtverschmutzung und ihre fatalen Folgen für Tiere)
Dr. Oliver Larbolette, Freiburg (Allergien auf dem Vormarsch)
Dr. Theres Lüthi, Zürich (Die Forschung an embryonalen Stammzellen)
Professor Dr. Wilfried Wichard, Köln (Bernsteinforschung)

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