Das waren noch Zeiten, als Christoph Kolumbus mit drei Segelschiffen aufbrach, übers Furcht erregende Meer setzte und vor den Ufern exotischer Inseln ankerte. Damals gab es unbekannte Welten zu entdecken! Eine Epoche der Erkundungsreisen, der großen Überraschungen, des Aufbruchs ins Ungewisse. Lange her. Vorbei. Vorbei? Keineswegs! Auch die moderne Zeit hat ihre großen Entdeckergeschichten. Eine davon handelt von der Suche nach fernen, fremden, rätselhaften Welten außerhalb unseres Sonnensystems. Zu Dutzenden richten heutige Astronomen ihre Teleskope gen Himmel, um solche extrasolaren Planeten – kurz Exoplaneten genannt – in den Tiefen des Alls zu erspähen. Noch zeigt die breite Öffentlichkeit nur mäßiges Interesse an diesem Abenteuer, wohl weil die derzeitigen Suchmethoden der Astronomen nicht leicht zu durchschauen sind und die gefundenen Exoplaneten sehr fremdartig. Doch die Aufmerksamkeit wird auf einen Schlag zunehmen, sobald die Forscher auf die erste Schwesterwelt der Erde stoßen.
Sterne und Weltraum – Sterne am Tempolimit: Was beschleunigt die galaktischen Raser?
Hyperschnellläufer sind Sterne, die mit Hunderten bis Tausenden Kilometern pro Sekunde durchs All rasen. Wir gehen der Frage nach, welche gewaltigen Prozesse solche Ausreißer beschleunigen und woher sie stammen. Darüber hinaus berichten wir über das ESA Weltraumteleskop CHEOPS, mit dem seit 2019 äußerst präzise Daten über bereits bekannte Exoplaneten gesammelt werden, die Grundlage für neue Entdeckungen sind. Die Mission hat sich als so erfolgreich erwiesen, dass sie möglicherweise bis 2029 weiterläuft. Unsere Autorin zieht eine Zwischenbilanz und zeigt, welche exotischen Welten CHEOPS bereits enthüllt hat. Im Beobachtungsteil richten wir den Blick auf die Sonnenfinsternis am 12. August 2026 über Europa. In Deutschland wird sie als tief stehende partielle Finsternis sichtbar sein. Unser Autor erklärt, was Sie als Beobachter wissen müssen: vom Verlauf des Totalitätsstreifens über die Standortwahl bis zur sicheren Beobachtung und fotografischen Dokumentation.
Spektrum - Die Woche – Ein seltsames Phänomen der Relativitätstheorie
Ein seltsames Phänomen der Relativitätstheorie ließ sich nun im Labor sichtbar machen: Der Terrell-Penrose-Effekt. Darum geht es im Titelbeitrag dieser Ausgabe der »Woche«. Plus: Das CHEOPS-Jubiläum, die messinische Salinitätskrise, wie Yoga das Gehirn verändert und mehr.
Spektrum - Die Woche – Die Schattenseiten der Tradwives
Warum wird die Hausfrau von gestern zum Trend von heute? Wir blicken auf die Schattenseiten nostalgischer Rollenbilder und wie vermeintlich positive Eigenschaften alte Machtgefälle festigen. Außerdem in »Die Woche«: Kollektive Intelligenz bei Robotern, die Renaturierung der Donauauen und mehr.
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