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Depressionsforschung: Strom an, Schwermut aus

Lassen sich Trauer, Angst und Verzweiflung einfach "ausknipsen"? Die amerikanische Psychiaterin Helen Mayberg will depressive Patienten mit künstlicher Hirnstimulation von ihrem Leid befreien.
Es scheint, als sei Helen Mayberg in die Wiege gelegt, was sie heute tut: Ihr Vater war niedergelassener Arzt in Südkalifornien, ihr Onkel Nuklearmediziner mit Faible für biochemische Forschung. Nun blickt Mayberg selbst in das menschliche Gehirn, um die Schaltkreise unseres Gefühlshaushalts zu erforschen. Wie hängen Denken und Emotionen zusammen? Eine Antwort auf diese Frage, nach der die Forscherin mit viel Leidenschaft und hohem technischem Aufwand sucht, könnte eines Tages die Behandlung von Depression revolutionieren.
Noch ist die Professorin für Psychiatrie und Neurologie an der Emory University in Atlanta ein gutes Stück von diesem Ziel entfernt ...

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Literaturtipp

Mayberg, H. et al.: Deep Brain Stimulation for Treatment-Resistant Depression. In: Neuron 45(5), 2005, S. 651–660.