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Weltraumroboter: Entdecker im All

Roboter können Orte erkunden, die für ­Menschen zu weit entfernt oder zu gefährlich sind – etwa den Mars, den noch kein Astronaut je betreten hat.
Kirobo, Gefährte im All

Als der Roboter seine sechs Räder sanft auf den staubigen Boden setzt, wagt 250 Millionen Kilometer entfernt niemand zu atmen. Im Kontrollzentrum der ­Nationalen Luft- und Raumfahrtbehörde NASA in Pasadena (USA) starren fast 50 Ingenieure und Forscher minutenlang gebannt auf einen Bildschirm – dann bricht tosender Jubel aus.

Acht Monate lang war eine Rakete mit dem ­Raumfahrzeug "Curiosity" (auf Deutsch: Neugier) an Bord durch das All gerast. Dann kam der Weltraumroboter endlich dort an, wo noch kein Mensch gewesen ist: auf dem Planeten Mars. Seine Landung musste Curiosity ganz allein meistern. Denn ein ­Signal braucht von der Erde bis zum Mars etwa 14 Minuten, die Landung selbst dauerte aber nur halb so lang. Da blieb seinen Erbauern im Kontrollzentrum der NASA nichts anderes übrig, als nervös an den Nägeln zu kauen, während ihr Roboter an den Seilen eines extra dafür entwickelten "Himmelskrans" zur Marsoberfläche hinabsank.

Seit August 2012 fährt Curiosity nun durch die kalte und raue Wüstenlandschaft des Roten Planeten. Er erforscht, ob dort früher einmal Leben möglich war ...

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