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Schädlingsbekämpfung: Klimawandel beeinflusst Raupenbefall

Der weltweite Klimawandel begünstigt direkt die Verbreitung von Fraßschädlingen, fanden US-amerikanische Forscher heraus.

Lee Dyer und sein Team von der Tulane-Universität in New Orleans hatten die Folgen des Klimawandels auf Schmetterlingsraupen untersucht, die an Kulturpflanzen Schäden bis hin zum Kahlfraß verursachen. Zu diesem Zweck verglichen sie die Daten über die Wechselwirkungen von Raupen mit ihren Parasiten sowie aus fünfzehn Insektenzucht-Programmen von Kanada bis Brasilien mit den sich ändernden Wetterbedingungen im Jahresverlauf.

Raupe | Schmetterlingsraupen verursachen an Kulturpflanzen Schäden bis hin zum Kahlfraß.
Dabei zeigte sich, dass Parasiten, wie etwa Wespen und Fliegen, stark vom Klimawandel und Wetterereignissen wie Wirbelstürmen beeinflusst werden. Die Schmarotzer werden mit dadurch bedingte Verhaltensänderungen ihrer Wirte konfrontiert und sind somit nicht mehr in der Lage, diese aufzuspüren.

Für die Schädlingsbekämpfung spielen Parasiten eine wichtige Rolle. Da das Klima immer extremer und unberechenbarer wird, steigt in Zukunft die Zahl des Befalls mit Schädlingen, befürchten die Forscher.

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