Direkt zum Inhalt

News: Medizin-Nobelpreis für Magnetresonanztomographie

Der Amerikaner Paul Lauterbur und der Brite Sir Peter Mansfield erhalten den diesjährigen Nobelpreis für Physiologie oder Medizin. Sie werden damit für ihre Arbeiten zur Magnetresonanztomographie geehrt.

Für die grundlegende Entdeckung der Magnetresonanz erhielten bereits 1952 Felix Bloch und Edward Mills Purcell den Physik-Nobelpreis. Der Chemiker Paul Lauterbur von der University of Illinois entwickelte Anfang der siebziger Jahre die Möglichkeit, zweidimensionale Bilder zu erzeugen. Der Physiker Peter Mansfield von der University of Nottingham entwickelte diese Technik weiter und zeigte darüber hinaus, wie eine extrem schnelle Abbildung erreicht werden kann.

Heute zählt das bildgebende Verfahren zu den Routinemethoden in der Medizin. Es ist anderen Techniken häufig überlegen und hat die Diagnostik bei zahlreichen Krankheiten stark verbessert. Jährlich werden weltweit mehr als 60 Millionen Untersuchungen an Magnetresonanztomographen durchgeführt, und die Technik befindet sich noch immer in rascher Entwicklung.

Lesermeinung

Wenn Sie inhaltliche Anmerkungen zu diesem Artikel haben, können Sie die Redaktion per E-Mail informieren. Wir lesen Ihre Zuschrift, bitten jedoch um Verständnis, dass wir nicht jede beantworten können.

Partnerinhalte