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Organische Reaktionen.

Um in der Fülle organisch-chemischer Umsetzungen die Übersicht zu behalten, muss sich der Anfänger früh im Studium ein Grundverständnis organischer Reaktionsmechanismen aneignen. Zum Erlernen der wichtigsten Reaktionen und Mechanismen bieten sich einerseits die bekannten Organik-Lehrbücher an, andererseits reine "Mechanismen- Bücher". Ein solches ist Ulrich Lüning mit "Organische Reaktionen" in hervorragender Weise gelungen.

Mit einer vorbildlichen Stoffauswahl erreicht er sowohl Studenten mit Chemie im Hauptfach als auch Nebenfächler: Nur das Nötigste wird besprochen und mit klaren Beispielen verdeutlicht. Der Stoff, der bei Haupt- und Nebenfächlern "sitzen muss", wird im Haupttext vorgestellt. Weiterführendes Hintergrundwissen, das Nebenfächler überblättern können, ist in Kästen ausgegliedert.

Das Buch zeichnet sich durch eine übersichtliche Gestaltung aus, auch ohne Farbdruck. Hier sind vor allem die Tabellen an Kapitelenden zu erwähnen, die besonders wichtige Reaktionen zusammenstellen.

Eingerahmt von einer Einleitung in grundlegende mechanistische Prinzipien (Kap. 1) und einem abschließenden Kapitel zur Selektivität und zum stereochemischen Verlauf von organischen Umsetzungen (Kap. 14) werden folgende Themen abgehandelt: radikalische und nukleophile Substitutionen, Eliminierungen, Additionen an C=C-Bindungen, aromatische Substitutionen, Reaktionen an Carbonyl-Gruppen, Reduktionen und Oxidationen, Chemie der Azound Diazoverbindungen, pericyclische Reaktionen, Umlagerungen, Katalysereaktionen von Übergangsmetallkomplexen.

Der Inhalt aller Kapitel ist für jeden Chemiestudenten ein Muss. Lünings Leitfaden durch Reaktionswege und Mechanismen ist für sie ohne Einschränkung empfehlenswert, aber auch für Nebenfächler attraktiv, denn es unterscheidet zwischen Pflicht (Kap. 1 bis 7) und Kür (Kap. 8 bis 14).

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  • Quellen
BIOspektrum 4/2008

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