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Wie steht's um unsere Küsten?

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Ozean-Index: Übereinstimmung von Zielen und Ist-Zustand

Der neu errechnet "Ozean-Index" auf dieser Weltkarte zeigt blau auf grau, ob 171 Küstenstaaten die Meere tatsächlich so nachhaltig nutzen, wie sie es eigentlich vorgehabt haben. Und auch wenn die Küstenstreifen überwiegend blau gefärbt sind – weil ein Großteil der Länder immerhin mehr als die Hälfte der selbst gesteckten Ziele erfüllt – besteht für die Wissenschaftler Verbesserungsbedarf.

Wie beim ähnlich errechneten Entwicklungsindex haben die Entwicklungsländer auch hier tendenziell einen geringeren Anteil ihrer Ziele umgesetzt als Industrienationen. Allerdings hat der internationale Vergleich seine Tücken: So wie sich Infrastruktur, Wirtschaftskraft und Besiedlungsdichte an den Küsten stark unterscheiden, variieren auch die Wertvorstellungen der Gesellschaften – und somit auch ihre Nachhaltigkeits-Ziele.

Der Index errechnet sich aus mehreren Parametern die sowohl den Ist-Zustand des Ökosystems als auch seine Belastung bewerten. Nachhaltige Nutzung (im Vergleich zu konventioneller) wurde ebenso gut bewertet wie eine große Artenvielfalt. Das erklärt, warum auf dieser Karte sowohl mitten im Pazifik als auch an der Nordseeküste ein dunkelblauer Klecks ist: Deutschland (Gesamtindex: 73) und die unbesiedelte Jarvis Insel (86) haben in der Bewertung mit am besten abgeschnitten – aber aus unterschiedlichen Gründen: Deutschland punktete bei der nachhaltigen Nutzung, die zu den USA gehörende Pazifikinsel dagegen mit unberührter Natur.

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