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Ironische Fehler: Der Ups-Faktor

Manchmal plaudern wir Dinge aus, die wir ganz bewusst für uns behalten wollten. Bei solchen "ironischen Fehlern" gerät unsere gedankliche Selbstkontrolle - die Metakognition - ins Stolpern. Doch Psychologen kennen ein Gegenmittel: keine Angst vor Fettnäpfchen!
Hoppla!Laden...
Das ist der Stoff, aus dem Komödien sind: Der tollpatschige Kellner trifft auf einen Stammgast mit überdimensionierter Nase. Während dieser bestellt, versucht der andere krampfhaft, das enorme Riechorgan zu ignorieren und sich auf die Worte seines Gegenübers zu konzentrieren. Doch kaum hat der Gast zu Ende gesprochen, passiert es: "Sehr gern. Kommt sofort, Herr Nase." Ups!
Derartige Fauxpas können im Alltag sehr unangenehm sein ...
Mai 2010

Dieser Artikel ist enthalten in Gehirn&Geist Mai 2010

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  • Quellen
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Lane, J. D., Wegner, D. M.: The Cognitive Consequences of Secrecy. In: Journal of Personality and Social Psychology 69, S. 237-253, 1995.

Najmi, S., Wegner, D. M.: The Gravity of Unwanted Thoughts: Asymmetric Priming Effects in Thought Suppression. In: Consciousness and Cognition 17, S. 114-124, 2008.

Wegner, D. M.: How to Think, Say, or Do Precisely the Worst Thing for Any Occasion. In: Science 325, S. 48-51, 2009.

Wegner, D. M.: Why the Mind Wanders. In: Cohen, J., Schooler, J. (Hrsg.): Scientific Approaches to Consciousness. Erlbaum, Mahwah 1997, S. 295-315.

Wegner, D. M. et al.: The Putt and the Pendulum: Ironic Effects of the Mental Control of Action. In: Psychological Science 9, S. 196-199, 1998.

Wegner, D. M. et al.: Dream Rebound: The Return of Suppressed Thoughts in Dreams. In: Psychological Science 15, S. 232-236, 2004.