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Interview: "Die europäische Gesundheitspolitik hat versagt"

Antidepressiva wirken schlecht - und werden noch dazu oft falsch verschrieben, kritisiert der Mediziner Gerald Gartlehner. Seinen Forschungen zufolge kommen wesentliche Erkenntnisse der evidenzbasierten Medizin bei den Ärzten nicht an.
Gerald Gartlehner

Herr Professor Gartlehner, Sie haben Ende 2011 in einer Studie im Auftrag der US-Gesundheitsbehörde die Wirksamkeit und Sicherheit von Antidepressiva unter die Lupe genom­men. Um welche Medikamente ging es dabei konkret?
Zunächst einmal muss man zwischen den verschiedenen Klassen von Antidepressiva unterscheiden. Es gibt einerseits die Trizyklika und die MAO-Hemmer, die häufig als "erste Genera­tion" der Stimmungsaufheller bezeichnet werden. Sie haben viele Nebenwirkungen – vor al­lem, wenn sie in höheren Dosen eingenommen werden. Deshalb setzen Ärzte diese Medikamente mittlerweile eher selten ein. Mitte der 1980er Jahre kam dann die zweite Generation von Präparaten auf den Markt …

11/2012

Dieser Artikel ist enthalten in Gehirn&Geist 11/2012

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