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Die Sonderevolution der Neandertaler

Vor mehr als einer Million Jahren kamen die ersten Menschen nach Europa. Erst später, in der wiederholten geographischen Isolierung kleiner Populationen während mehrerer Eiszeiten, entwickelten sich die klassischen europäischen Urmenschen, die vermutlich nicht zu unseren Ahnen zählen.

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, als die neue Evolutionstheorie die Gemüter erhitzte, weil sie den überlieferten Glauben an das Alter der Schöpfung und die Herkunft des Menschengeschlechts in Frage stellte, war eines der beherrschenden Themen die behauptete Abstammung des Menschen von affenähnlichen Wesen. Wer sich dergleichen überhaupt vorstellen konnte, ob Gelehrter oder Laie, dachte sich die vorsintflutlichen menschlichen Kreaturen, die plötzlich unsere Ahnen sein sollten, selbstverständlich in Europa. Wo anders als auf dem alten Kontinent, dem traditionellen geistigen und politischen Zentrum der Welt, hätten sie ihre Spuren hinterlassen sollen, falls es sie denn wirklich gegeben hatte?
Die geheimnisvollen Urmenschen beflügelten nicht nur die Phantasie von Malern und Dichtern. Auch das Bild, das unter dem Deckmantel der Wissenschaft entstand, war im Grunde kaum weniger ein Mythos als der biblische Schöpfungsbericht. An der neuen, zur Mode gewordenen Ahnenforschung wirkten viele mit: Nicht nur Archäologen und Paläontologen, sondern auch zahlreiche Freizeitforscher – Notare, Pfarrer, Lehrer – ließen sich vom Knochengräberfieber anstecken und durchwühlten den Grund jeder Höhle in ihrer Umgebung. Sie haben tatsächlich vieles gefunden – nur leider auch vieles zerstört.

Zwei Europäer mit afrikanischen Wurzeln

Das später für die ganze Population namengebende Restskelett eines vorzeitlichen Menschen, das 1856 im Neandertal in der Kleinen Feldhofer Grotte bei Düsseldorf gefunden wurde und bald für Aufsehen sorgte, wurde als erstes korrekt identifiziert; frühere ähnliche Funde – einer von 1830 im belgischen Engis und einer von 1848 in Gibraltar – hatte man bei ihrer Entdeckung noch nicht richtig einzuschätzen gewußt. Das Bild vom Neandertaler, das nun nach und nach erwuchs, war das einer rohen Kreatur, die nur primitive Werkzeuge zu gebrauchen verstand.
Nicht viel später, 1868, stieß man beim Bau einer Eisenbahnlinie auf Fossilien von völlig anderen vorgeschichtlichen Menschen, die man – nach dem die Fundhöhle bergenden Felsen im Département Dordogne in Frankreich – Cro-Magnon taufte. Sie ähnelten in vielem dem modernen Menschen.
Mehr als 100 Jahre lang erregte die Paläontologen die Frage, wie die beiden so verschiedenen Menschenformen in Bezug zueinander gestanden hatten (Kasten auf Seite 60). Waren sie miteinander verwandt gewesen, und wenn, war der grobschlächtige Neandertaler Vorfahr des Cro-Magnon-Menschen und damit gewissermaßen unser Urahn, der Stammvater des Menschengeschlechts? Das konnte sich schon damals kaum jemand vorstellen; also suchte man weiter nach Vorfahren des modernen Menschen - in Europa wohlgemerkt, wo die Forscher so emsig waren und so reiches Fundmaterial zutage förderten.
Heute weiß man endlich, daß nicht Europa den Menschen hervorgebracht hat – und auch nicht Asien, obwohl dort Anfang dieses Jahrhunderts noch pri-mitiver anmutende menschliche Fossilien entdeckt wurden (Spektrum der Wissenschaft, Juni 1997, Seite 64, und August 1997, Seite 50). Alle entscheidenden Impulse dieser Evolution fanden nach heutigem Wissen im tropischen Afrika statt. Vor mehr als vier Millionen Jahren lebten dort affenähnliche Wesen, die sich bereits von Menschenaffen unterschieden; später evolvierten auf dem Kontinent Frühmenschen, die bis nach Asien vordrangen. Sie alle bewohnten, wie die meisten Primaten, Regionen mit warmem Klima. Lange vermochten unsere Vorfahren in kalt-gemäßigte Breiten nicht vorzudringen.
Allerdings ist der Mensch in Europa deutlich früher aufgetaucht, als man noch vor wenigen Jahren glaubte. Dies belegen neuere Funde aus Spanien. Die Neandertaler, eine größtenteils auf diesen Kontinent beschränkte Menschenform, sind viel jünger. Wenn man die eiszeitlichen starken Klimaschwankungen der letzten Million Jahre mit den paläontologischen Befunden abgleicht, ergibt sich ein konsistentes Szenario: Die wärmeren Phasen erlaubten mehrfach ein Vordringen von Urmenschen nach Europa; die langen Kaltphasen dazwischen haben die Populationen jedoch wiederholt räumlich isoliert und stark dezimiert. Die Einschränkung der genetischen Vielfalt dürfte der allmählichen Evolution des Neandertalers Vorschub geleistet haben.
Der Cro-Magnon-Mensch wiederum ist der berühmteste Vertreter von Populationen, die erst vor rund 40000 Jahren nach Europa vordrangen. Von ihnen hat man mittlerweile wie vom Neandertaler zahlreiche Spuren gefunden. Sie kamen von Osten her und waren den heutigen Europäern sehr ähnlich, wenn auch kräftiger gebaut: In Größe und Körperproportionen jetzigen Afrikanern vergleichbar, stammten sie ursprünglich wohl aus tropischen Regionen und gehören zu unseren direkten Vorfahren. (Später folgten weitere Besiedlungsschübe, von denen vor allem einer zu Beginn des Neolithikums, der Jungsteinzeit, vor ungefähr 7500 Jahren zu nennen ist, der Viehzucht und Ackerbau mitbrachte.) Zeitgleich mit dem Erscheinen dieser Menschenform in Europa finden sich die ersten Kunstwerke: kleine Skulpturen aus Knochen und Felsbilder.

Die klassischen Neandertaler

Noch bis vor 30000 Jahren, als die neuen Bewohner bereits Höhlen wie die jüngst in Südfrankreich entdeckte Grotte Chauvet mit Malereien von Pferden, Löwen und Nashörnern dekorierten, lebten die letzten Neandertaler in abgelegenen Gebieten, etwa im Süden Spaniens. Von ihrer Blütezeit wie auch von ihren Vorfahren existiert ein dermaßen reiches Fossilmaterial, daß dies wohl die besterforschte archaische Menschengruppe sein dürfte. Es gibt allein mehr als 80 bekannte Fundstätten, und man hat verschiedentlich sogar fast vollständige Skelette ausgegraben, auch von Kindern.
Wie kaum anders zu erwarten, zeigen sich individuelle Varianten im Knochenbau, auch zwischen Skeletten derselben Stätte. Außerdem sind regionale Unterschiede erkennbar. Ein Großteil der Fossilien stammt aus der westlichen Hälfte Europas, doch auch in Mitteleuropa und im Osten wurden Neandertaler nachgewiesen. Eine größere Gruppe lebte im Nahen Osten, wie bedeutende Funde aus Israel belegen (Spektrum der Wissenschaft, Juni 1993, Seite 32; Bild 6). Das bislang östlichste Fossil wurde in Mittelasien, in Usbekistan, geborgen.
Trotz aller Unterschiede haben all diese Skelettreste eine Kombination von Merkmalen gemein, die bei anderen Menschenformen sonst so nicht vorkam. Das betrifft den Körperbau allgemein, insbesondere aber Schädel und Unterkiefer. Neandertaler hatten eine kräftige, untersetzte Statur. Sie waren nicht besonders groß, jedoch um so stämmiger – massiger jedenfalls als die meisten heutigen Menschen. Dem schweren Skelett entsprach eine starke Muskulatur. Die Gliedmaßen waren im Verhältnis zum Rumpf eher kurz, ähnlich wie bei heutigen arktischen Völkern (Bild 3). Offenbar waren diese Menschen an kaltes Klima angepaßt.
Wie andere frühe Menschenformen hatten die Neandertaler eine flache Stirn und einen kräftigen Knochenwulst über den großen Augenhöhlen sowie ein fliehendes Kinn. Neben diesen ursprünglichen Zügen gab es aber auch etliche für die Gruppe spezifische (Bild 2). So war das Gesicht sehr flächig und hoch, wurde aber von vorn gesehen nach unten zu schmal (spitzig), mit großer Nasenhöhle und vorspringendem Nasenskelett und fliehenden Wangenknochen. Einzigartig sind am langgestreckten Hirnschädel insbesondere auch anatomische Details von Schläfen- und Hinterhauptsbein, sowie die von hinten aus halbrunde Silhouette (Bild 2 rechts). Das Gehirnvolumen der Neandertaler war im Verhältnis zur Körpermasse so groß wie beim modernen Menschen.

Die Urahnen der Neandertaler

Dieser klassische Typ fand sich in Ablagerungen aus der vorletzten Eiszeit, die vor 80000 bis vor 40000 Jahren herrschte. Die Fossilien aus der vorangegangenen wärmeren Phase, von den sogenannten archaischen Neandertalern, zeigen schon nahezu alle spezifischen Merkmale der Gruppe. Ihre frühesten Vertreter lebten vor 127000 Jahren; sie stammten ihrerseits von den ersten Besiedlern des Kontinents ab.
Wann diese Vorgänger allerdings nach Europa kamen, ist umstritten. Anders als in Afrika, wo vier Millionen Jahre alte Hominidenfossilien und zweieinhalb Millionen Jahre alte behauene Steinwerkzeuge entdeckt wurden, gibt es auf dem nördlichen Kontinent nur sehr wenige Fundstätten, die auf mehr als 780000 Jahre datiert werden; auf diesen Zeitpunkt legt man den Übergang vom unteren zum mittleren Pleistozän. (Das Pleistozän beginnt mit dem letzten Eiszeitalter, das vor 1,7 Millionen Jahren einsetzte.)
Grob gesagt teilen die Wissenschaftler sich in zwei Lager: in Verfechter einer relativ frühen und solche einer späten Besiedlung Europas. Die erste Gruppe erklärt die Seltenheit von Funden aus dem unteren Pleistozän vor allem damit, daß sich Fossilien aus jener Zeit eben nicht erhalten hätten und die Zahl der Menschen damals zudem sehr gering gewesen sei. Einige Verfechter gingen so weit, gewisse wie behauen wirkende Steine aus 1,7 oder gar zwei Millionen Jahre alten Sedimenten als bearbeitet zu deuten; dabei waren sie wahrscheinlich nur Naturkräften ausgesetzt gewesen. Hingegen sind verschiedene um die eine Million Jahre alte Steinobjekte von anderen Stellen wohl tatsächlich Artefakte; allerdings ist die Datierung noch umstritten. Werkzeuge von zwei Plätzen in der Region Orce in Andalusien, genannt Fuenta Nueva 3 und Barranco León 5, dürften zwischen einer und 1,2 Millionen Jahre alt sein (Bild 5). Etwas jüngere entdeckte man bei Vallonet im Département Alpes-Maritimes (Nizza und Umgebung) und bei Soleihac im französischen Zentralmassiv, wo sich am Ufer eines ehemaligen Sees zusammen mit Feuersteinen Überbleibsel von großen Säugetieren fanden. Die bei Kärlich in der Nähe von Koblenz und bei Stranska Skala in Tschechien entdeckten Objekte gehören ebenfalls in die Reihe.
Eine weitere Bestätigung für die These der frühen Besiedlung sind Skelette, die erst 1994 in Nordspanien im Hügelland von Atapuerca bei Burgos in einer Einsturzhöhle (Gran Dolina genannt) entdeckt wurden: ein nicht nur wegen des hohen Alters, sondern auch wegen seines Umfangs spektakulärer Fund. Die bislang 80 Knochenfragmente werden nach der Schicht, in der sie zutage traten, auf mehr als 780000 Jahre datiert. Die Entdecker, Juan Luis Arsuaga von der Universidad Complutense in Madrid, José Maria Bermudez de Castro vom dortigen Naturhistorischen Museum und Eudald Carbonell von der Universität Rovira i virgili in Tarragona, ordnen diese Menschen einer neuen Art zu: Homo antecessor.
Hiermit reihen sie sich unter jene Paläontologen ein, die eine europäische Sonderentwicklung vermuten. Sie verweisen damit nämlich Homo erectus nach Asien – die Art, unter die man gewöhnlich die Gesamtheit der Urmenschen faßt, welche große Teile der Alten Welt vor dem Erscheinen des Neandertalers und des modernen Menschen besiedelt haben. Für die Präsenz von Homo erectus auch in Europa scheint jedoch ein kürzlich bei Ceprano in Mittelitalien gefundenes, ungefähr 700000 Jahre altes Fossil zu sprechen, das man dieser Spezies zuschreibt.
Die Verfechter einer späten Besiedlung Europas setzen wesentlich spätere Zeiten an. So ist W. Roebrok von der Universität Leiden (Niederlande) der Meinung, ein Alter von mehr als 500000 Jahren sei für keinen der Funde abzusichern. Er bezweifelt nicht nur die von anderer Seite anerkannten Datierungen solcher Stellen, sondern auch die Einordnung der von dort stammenden Steine als von Menschen bearbeitete Werkzeuge. Paläontologische Fundstätten im französischen Zentralmassiv seien reich an Tierfossilien aus dem Pliozän (der Phase vor mehr als 1,7 Millionen Jahren) und dem unteren Pleistozän, wiesen aber, wie alle anderen Fundorte dieses Alters, keine Anzeichen für die Anwesenheit von Menschen auf. Das sei kaum zu erklären, wenn denn Menschen wirklich so früh schon hier gelebt hätten. Zeitgleiche Fundstätten in Süd- und Ostafrika mit reichen Tierfossilien enthielten zwar wenige, jedoch eindeutige menschliche Spuren.
Die beiden wissenschaftlichen Auffassungen sind jedoch nicht unvereinbar. Ihre Verfechter arbeiten nämlich in verschiedenen geographischen Räumen, und es könnte sehr wohl sein, daß jeder für seine Region recht hat. Eine plausible Lösung scheint zu sein, daß im Mittelmeergebiet schon vor rund einer Million Jahren immer wieder einmal Menschen aufgetaucht sind, daß eine nennenswerte und kontinuierliche Besiedlung, insbesondere weiter im Norden, aber erst vor 600000 oder 500000 Jahren stattfand. Darauf werde ich noch genauer zu sprechen kommen.

Vor den Toren Europas

Es steht fest, daß in der fraglichen Zeit, also vor einer Million Jahren, in Europa benachbarten Regionen Menschen gelebt haben. Die behauenen Steinwerkzeuge von Ain Hanech in Algerien sind noch älter, die Artefakte und Tierknochen von Ubeidija in Israel wurden sogar auf 1,4 Millionen Jahre datiert.
Gewissermaßen schon auf der Schwelle Europas liegt der Ort eines sensationellen Fundes: an der Südflanke des Kaukasus in Georgien, wo deutsche und georgische Archäologen 1991 bei Grabungen in der mittelalterlichenRuinenstadt Dmanisi neben fossilen Knochen von Großsäugern und sehr primitiven Steinwerkzeugen einen eindeutig menschlichen Kiefer freilegten. Der unterlagernde Basaltstein wurde auf 1,8 Millionen Jahre datiert; nach der Begleitfauna und der magnetischen Polarität der Sedimente zu schließen, kann der Kiefer kaum jünger sein. Nach der morphologischen Analyse durch Günther Bräuer von der Universität Hamburg, Winfried Henke von der Universität Mainz und Michael Schultz von der Universität Göttingen handelt es sich um einen relativ weit evolvierten Menschentyp.
Dieser Fund macht eine Besiedlung Südeuropas vor mehr als einer Million Jahren sehr wahrscheinlich, und er stützt auch die anderen frühen Datierungen nördlich des Mittelmeeres. Demnach hätte es mehrere Einwanderungswellen gegeben, wobei manche Populationen sich wohl eine Zeitlang hielten, viele aber bald wieder verschwanden und anscheinend nicht über die südlichsten Regionen Europas hinauskamen.
Weswegen fiel es dem Menschen so schwer, auf diesem Kontinent Fuß zu fassen? In dem Zusammenhang werden Umweltfaktoren außer dem Klima selbst geltend gemacht. So meint C. Gamble von der Universität Southampton (England), daß Menschen bis vor 500000 Jahren nur in ziemlich offenen Biotopen zu überleben vermochten, also in Savannen und Prärien; auf ein Leben in den kühleren Wäldern, die weiter im Norden wuchsen, konnten sie sich seines Erachtens nicht einstellen. Für A. Turner von der Universität Liverpool war die Konkurrenz mit den großen Raubtieren ein entscheidender Faktor. Er vermutet, daß die damaligen Menschen – als Jäger wie auch als Aasfresser (Spektrum der Wissenschaft, Dezember 1992, Seite 88) – nicht mit den Hyänen und Großkatzen konkurrieren konnten, die vor den faunistischen Umwälzungen im mittleren Pleistozän in Europa zahlreich vertreten waren.

Evolutionsschritte zum Neandertaler

Die sehr frühen Fossilien von Dmanisi, Atapuerca und Ceprano weisen noch keine Neandertaler-Merkmale auf. Welcher Hominidenart sie jeweils auch zuzurechnen sind – diese Menschen müssen gelebt haben, bevor sich die Neandertaler-Linie abspaltete. Dagegen erscheint der gut 500000 Jahre alte Unterkiefer von Mauer bei Heidelberg, der im ganzen noch recht altertümlich wirkt, in manchen Details bereits "europäisch".
Wenig später im mittleren Pleistozän zeichnet sich an Gesichtsmerkmalen erstmals eindeutig die Evolution hin zum Neandertaler ab (dunkelgrüne Linie in Bild 4), zum Beispiel beim Unterkiefer und der Knochenplatte unter den Augenhöhlen (Infraorbitalplatte) der 450000 Jahre alten Fossilien von Tautavel im Département Pyrénées Orientales und bei der Wangen- und Nasenregion des Schädels von Petralona in Griechenland. Aber abgesehen von solchen Neuerungen herrscht noch eine urtümlichere Morphologie vor; das gilt gleichermaßen für das 480000 Jahre alte Schienbein aus dem südenglischen Boxgrove: Die Europäer aus dieser Zeit ähnelten noch ihren afrikanischen Zeitgenossen.
Eine zweite Phase dieser Evolution umfaßt die Zeit vor 400000 bis 250000 Jahren. An ihrem Beginn stehen die Fossilien von Swanscombe in England und Steinheim an der Murr, an denen die Ausprägung typischer Strukturen am Hinterkopf erkennbar wird, insbesondere unterhalb der am weitesten nach hinten ausladenden Stelle des Schädels (dem Inion) eine ausgedünnte Eintiefung (die Fossa suprainiaca; Bild 2 rechts), ein charakteristisches Neandertaler-Merkmal.
Einen besonders bedeutenden Fund dieser Phase haben die spanischen Kollegen Ende der achtziger Jahre in Atapu-erca gemacht, etwa 600 Meter von der Gran Dolina entfernt. Sie haben dort – in der Sima de los Huesos (Knochengrube) – äußerst gut erhaltene Fragmente von bislang rund 30 Skeletten geborgen. Die meisten stammen von jungen Erwachsenen.
An dieser Gruppe läßt sich erstmals die recht große morphologische Variationsbreite einer mittelpleistozänen Population genauer studieren. Man erkennt, daß Gesicht und Hinterkopf eindeutig neandertalerartig geformt sind, wenn auch noch nicht so ausgeprägt wie in späteren Zeiten. In denselben Kreis passen ohne Zweifel die Fossilien von Reilingen südlich von Schwetzingen und von Bilzingsleben bei Halle an der Saale. Erstaunlich ist, wie verschieden stark die Neandertaler-Merkmale damals an verschiedenen Orten und selbst in derselben Population hervortraten; besonders der Hinterschädel wirkte bei manchen Individuen moderner als bei anderen. Das gilt nicht nur für die Gruppe aus Nordspanien, sondern auch für die Individuen von Bilzingsleben.
Vor etwa 200000 Jahren war die Evolution bezüglich der runden Schädelwölbung und der Schläfenpartie noch ein wenig weiter in Richtung der klassischen Neandertaler gediehen. Ein Beispiel dafür ist der Fund von Biache bei Calais.
Die 125000 Jahre alten Fossilien von Saccopastore in Italien und Krapina in Kroatien sind im wesentlichen bereits neandertalisch; sie unterscheiden sich von jüngeren nur noch in einigen Details. Bestimmte typische Merkmale kommen bei ihnen sogar häufiger vor als bei den späteren Neandertalern, wie Erik Trinkaus von der George-Washington-Universität in Saint Louis (Missouri) kürzlich darlegte. Auch hier wieder weisen die Individuen noch teilweise ältere Merkmale auf – etwa im Bau des Unterkiefers –, die man in dieser doch eigentlich schon recht modernen Gruppe kaum noch erwartet.
Man ist versucht, aus diesen Funden eine Evolutionsreihe zu konstruieren: frühe Prä-Neandertaler, jüngere Prä-Neandertaler, frühe Neandertaler, jüngere Neandertaler. Manche Autoren schlagen sogar vor, die ersten Stadien als eigene Art Homo heidelbergensis zu klassifizieren (Spektrum der Wissenschaft, Juni 1997, Seite 64). Eine solche einfache Abfolge würde jedoch den Tatsachen nicht gerecht. Die Evolution der Neandertaler besteht nämlich in einer allmählichen Anhäufung verschiedener neuer Merkmale, von denen sich jedes innerhalb der Populationen in eigenem Tempo und Ausmaß durchgesetzt hat. Beispielsweise wies jeder moderne Neandertaler die Veränderung am Hinterhaupt auf, aber nicht jeder sämtliche charakteristischen Merkmale am Unterkiefer.

Geographische und klimatische Zwänge

Neandertaler kennt man ausschließlich aus Europa und Vorderasien. Die asiatischen Gebiete haben sie anscheinend nur sporadisch besiedelt, vielleicht sogar erst spät in ihrer Geschichte (Bild 6). Woran mag es gelegen haben, daß gerade in Europa diese eigene Menschenform entstand? Man weiß, daß die Evolution der Hominiden in Afrika stark von lokalen wie von globalen Klimaumschwüngen beeinflußt war, die mit einer Ausbreitung oder Rückbildung der Wald-, Savannen- oder Wüstenregionen einhergingen (Spektrum der Wissenschaft, Dezember 1994, Seite 64). Vergleichbare Ursachen wären für die europäische Sonderentwicklung zu suchen.
Europa war damals, wie heute, ein entlegener Ausläufer Eurasiens unter mittleren Breiten – eine eher schmale, durch Meere nach den meisten Seiten isolierte Halbinsel. Die südlicheren Teile sind relativ stark durch Gebirgszüge geprägt, von denen einige – wie das Alpenmassiv und der Kaukasus – zu den flacheren Regionen weiter nördlich eine Barriere bilden. Im Wechsel der Eis- und Zwischeneiszeiten haben sich die Küstenlinien stark verschoben wie auch die von Gletschern bedeckten Flächen – und damit die für Menschen zugänglichen Gebiete: In den ausgedehnten glazialen Eiskappen, die den gesamten Norden und die höchsten Gebirge überzogen, waren so große Wassermassen gebunden, daß der Meeresspiegel deutlich sank und die Küsten sich weit vorverlagerten (Bild 1 oben).
Die Klimawechsel spielten sich, mit lokalen Abwandlungen, überall auf der Erde ab. Das belegen Meeressedimente aus Kalkschalen, in denen man Änderungen der eingebauten Sauerstoff-Isotope feststellt (Bild 4 links): Das Verhältnis von schwerem, vergleichsweise seltenem Sauerstoff 18 zu Sauerstoff 16 in den Kalkablagerungen ist für diesen Zeitraum ein recht genaues Maß für die Temperatur, unter der die Organismen lebten. (In Kaltzeiten reichern sich im Meer Wassermoleküle mit dem schwereren Isotop an, weil sie eher kondensieren und deswegen früher abregnen; die leichteren werden weiter ins Land getragen – sie gingen oft erst über dem Eisschild als Schnee nieder und wurden dort festgehalten. Der Sauerstoff aus dem Wasser wurde in das Calciumcarbonat eingebaut.) Die Maxima und Minima, also die Spitzen der Warm- und Kaltzeiten, werden in der Zeit rückwärts durchnumeriert, beginnend mit der jetzigen Zwischeneiszeit (Bild 4).
Während der Zwischeneiszeiten waren die Verhältnisse nicht viel anders als heute. Die Kaltzeiten herrschten in den letzten 500000 Jahren jedoch vor. Entlang der Grenze des nördlichen Eisschildes erstreckte sich eine Hunderte von Kilometern breite Zone mit Dauerfrostboden. Ärmelkanal, Nordsee und nördliche Adria lagen trocken. Im Norden war der Lebensraum also stark eingeschränkt, hingegen vor allem nach Westen hin etwas größer als heute (Bild 1 oben). Insgesamt war das Klima die meiste Zeit über, mit geringeren Niederschlägen und ausgeprägteren Jahreszeiten, kälter und kontinentaler. Die Landschaftsarten, die sich heute zwischen Nordskandinavien und dem Mittelmeer erstrecken, drängten sich auf dem Höhepunkt der Kaltzeiten zwischen Belgien und Südspanien zusammen.
Zusätzlich zu den großen, periodisch wiederkehrenden Klimaschwankungen der eigentlichen Eis- und Zwischeneiszeiten, die mit Veränderungen der Erdumlaufbahn um die Sonne erklärt werden (Spektrum der Wissenschaft, September 1993, Seite 48), gab es auch während der einzelnen Warmzeiten etliche kurze, durchaus heftige Einbrüche. Dies läßt sich am Sauerstoff-Isotopen-Verhältnis im Eis von Grönland zeigen (Spektrum der Wissenschaft, April 1998, Seite 50). Die Ursachen sind noch strittig. Verglichen damit erscheint die jetzige, seit 7000 Jahren währende Zwischeneiszeit außergewöhnlich stabil: Während des Stadiums 5 beispielsweise, also während der vorletzten Warmzeit vor 128000 bis 73000 Jahren, die auf ihrem Höhepunkt etwas wärmer war als die jetzige, kühlte es mehrmals vorübergehend stark ab, was für die Lebensbedingungen katastrophale Folgen hatte. Manchmal sank dann im Nordatlantikgebiet die mittlere Temperatur in kaum 100 Jahren – wenigen Menschengenerationen – um 10 bis 14 Grad.
Wie sind die Menschen solchen raschen Klimaumbrüchen begegnet? Für den archaischen Homo kann das Europa des unteren Pleistozäns kein besonders günstiger Lebensraum gewesen sein; es lag sozusagen im Randbereich seiner ökologischen Nische. Damals sind denn auch wohl nur vereinzelt kleine Pioniergruppen in großen zeitlichen Abständen hierher vorgedrungen, die jeweils nur einen kleinen Teil des Genpools der Ursprungspopulation mitbrachten. Dabei war es schierer Zufall, welche Gene als Material für die weitere Evolution zur Verfügung standen. Deswegen konnten sich Merkmale durchsetzen, die in der Herkunftspopulation kaum in Erscheinung getreten waren. (Evolutionsbiologisch spricht man von einem Gründerprinzip, wenn neue Populationen sich in dieser Weise etablieren.) Solch ein Effekt könnte die Sonderstellung des Neandertalers bereits teilweise erklären.
In der weiteren Entwicklung war sicherlich das Klima entscheidend für den Austausch zwischen europäischen und angrenzenden Populationen. Solange die nördliche Verbreitungsgrenze beim 55. Breitengrad lag (der nördlich von Flensburg und südlich von Moskau verläuft) – also während des gesamten mittleren Pleistozäns –, fand er mit Asien im wesentlichen über den Bosporus, also über Anatolien, statt.
Die Zwischeneiszeiten erlaubten den Menschen zwar ein Vordringen in nördliche Gebiete, schließlich auch bis in das osteuropäische Flachland: Die russische Ebene war in der Warmzeit Stadium 5 im frühen oberen Pleistozän erstmals besiedelt. Aber in den Kaltzeiten war Europa noch mehr isoliert als sonst, insbesondere der westliche Teil. Zum einen hing dies mit den im Süden zusammengedrängten Vegetationszonen zusammen. Zum anderen bildete dann das Kaspische Meer mit seinen Zu- und Abflüssen und den angrenzenden Gebirgen eine natürliche Barriere, denn auf dem Höhepunkt der Eiszeiten reichte es im Norden über den 50. Breitengrad hinaus fast bis zum Ural (Bild 1 oben); es wurde von einem von den Gletschern im Norden kommenden Flußsystem gespeist und hatte zeitweise einen Abfluß durch die Manytsch-Niederung nördlich des Kaukasus in das Asowsche Meer, das in das Schwarze Meer mündet. Außer dem Kaukasus mit seinen weit über 5000 Meter hohen, eisbedeckten Gipfeln trafen die Menschen im Osten des Kontinents somit auf ein weiteres natürliches Hindernis.

Kleine Individuenzahlen als Evolutionsantrieb

Doch die europäischen Populationen wurden in den Kaltzeiten nicht nur von der übrigen Welt abgeschnitten, sondern auch beträchtlich dezimiert, weil ihnen jedesmal viel Lebensraum verloren ging.
Bewiesen ist dies, nun jedoch schon für den modernen Menschen, für die Besiedlung während der letzten Eiszeit: Auf deren Höhepunkt war das Land nördlich der Alpen mehrere tausend Jahre lang menschenleer. In Westeuropa dienten der Südwesten und der Südosten Frankreichs – an den Ausläufern der Pyrenäen – und die küstennahen Regionen der Iberischen Halbinsel als Rückzugsgebiete. Der durch das Absinken des Meeresspiegels gewonnene Lebensraum machte den großen Landverlust keineswegs wett, selbst wenn die Menschen sich nun vielleicht enger zusammendrängten. Ihre Zahl sank, und sie wurden in kleine Einheiten aufgeteilt, die kaum noch oder gar keinen Kontakt mehr zueinander hatten. Die räumliche Trennung (die sich übrigens auch in der Evolution der Tierwelt bemerkbar machte) leistete einer getrennten kulturellen Entwicklung in West- und Osteuropa Vorschub, die seit dem Höhepunkt dieser Eiszeit vor 18000 Jahren zu verzeichnen ist.
Wenn ein Glazial selbst für den modernen Menschen dermaßen gravierende demographische Folgen hatte – der immerhin schon die Nähnadel kannte, perfekte Siedlungen errichtete und das Feuer geschickt und für vielerlei Zwecke einzusetzen wußte –, kann man sich vorstellen, um wieviel mehr die vorangegangenen Kaltzeiten den archaischen Menschengruppen im mittleren Pleistozän zugesetzt haben. Das bestätigt schon die Verteilung der archäologischen Fundstätten: Während der pleistozänen Vereisungsphasen war der Süden Europas stärker besiedelt als nördlichere Gebiete und der Westen mehr als der Osten, wobei Mitteleuropa sowie die nordwesteuropäische Tiefebene großenteils menschenleer waren.
Im mittleren Pleistozän dürfte es außerdem demographische Einbrüche von kürzerer Dauer gegeben haben, wie der moderne Mensch sie seit dem Höhepunkt der letzten Vereisung gleichfalls erlebt hat. Doch für irgendwelche Anzeichen davon sind die Datierungen für diese frühe Zeit zu ungenau und die Fossilfunde zu rar. Wichtig für die weitere Evolution waren diese Krisen trotzdem, weil sich gerade in kleinen, von der übrigen Welt abgeschnittenen Restgruppen zufällig bestimmte Genzusammensetzungen behaupten und durchsetzen, während andere anfangs noch vorhandene verschwinden. Entsprechende Folgen lassen sich etwa an der damaligen Großtierfauna demonstrieren. Françoise Delpech von der Universität Bordeaux 1 hat für die Stadien 2 und 6 zeigen können, daß sich damals die Populationen von Rentieren und Saiga-Antilopen stark veränderten: In Südwestfrankreich wurden sie von ihren weiter östlich lebenden Stammpopulationen abgeschnitten und entwickelten deshalb spezielle morphologische Merkmale.
Die typischen Attribute der späteren Neandertaler erschienen erstmals im mittleren Pleistozän in einem Abschnitt mit besonders heftigen Klimaschwankungen (Bild 4). Das Stadium 12 war eine außergewöhnlich harte Eiszeit, in der die europäischen Menschen von anderen Populationen isoliert und sicherlich erheblich dezimiert wurden. Im darauffolgenden Stadium 11 war es dann ungewöhnlich warm, was eine neuerliche Verbreitung dieser Prä-Neandertaler ermöglicht haben dürfte. Aus den Körperproportionen ist zu schließen, daß diese Populationen sich später an kältere Bedingungen anpassen mußten, als sie heute herrschen. Insbesondere gilt dies für die 150000 Jahre dauernde Doppeleiszeit der Stadien 8 und 6, in deren Verlauf die Neandertalermerkmale immer stärker hervortraten; selbst die Zwischeneiszeit von Stadium 7 war nämlich relativ kühl.
Die heftigen Klimaumschwünge, die Europa während der letzten 500000 Jahre immer wieder erlebte, gaben die Rahmenbedingungen für die Evolution der Neandertaler ab. Infolge des wiederholten starken Schwundes ihrer Populationen und der damit einhergehenden Einbußen an genetischer und morphologischer Vielfalt bildete sich schließlich das neue, charakteristische Erscheinungsbild dieser Menschenform heraus.
Vielleicht trugen solche demographischen Krisen dazu bei, daß die Neandertaler ausstarben. Vor ungefähr 40000 Jahren, mit der Zwischeneiszeit Stadium 3, gelangten neue Menschen eines modernen Typs nach Europa, die Cro-Magnon-Menschen. Rund 10000 Jahre lang konnten die Neandertaler sich neben ihnen noch halten, wenn auch zuletzt wohl nur in Rückzugsgebieten. Doch als die nächste (bislang letzte) Eiszeit einsetzte und das Klima wieder rauher wurde, verschärfte sich die Konkurrenz um den zunehmend knappen Lebensraum, und sie unterlagen den Neuankömmlingen, die nicht nur eine fortschrittlichere Kultur hatten, sondern sicherlich auch das überlegene Sozialverhalten. Für die Neandertaler war dies die letzte Klimakrise: Sie verschwanden vor etwa 30000 Jahren.

Literaturhinweise

– Die Neandertaler. Spiegel der Menschheit. Von E. Trinkaus und P. Shipman. C. Bertelsmann, Gütersloh 1992.
– Der Neandertaler – seine Zeit, sein Schicksal. Herausgegeben von Gerhard Bosinski und Winfried Henke. Edition Archaea, Gelsenkirchen/Schwelm 1996.
– Die Neandertalerin. Botschafterin der Vorzeit. Von Winfried Henke, Nina Kieser und Wolfgang Schnaubelt. Edition Archaea, Gelsenkirchen/Schwelm 1996.
– Evolution des Menschen. Herausgegeben von Bruno Streit. Spektrum Akademischer Verlag, Reihe Verständliche Forschung, Heidelberg 1995.
– Schwerpunktthema: Neandertaler in: Archäologie in Deutschland. Heft 2, April bis Juni 1998, Seiten 18 bis 39.
– Les peuplements paléolithiques de l'Europe: un point de vue paléobiogéographique. Von Jean-Jacques Hublin in: Mémoires du Musée de préhistoire d'Ile de France, Band 3, 1990.
– The First Europeans. Von Jean-Jacques Hublin in: Archaeology, Seiten 36 bis 44, Februar 1996.
– A Late Neanderthal Associated with Upper Palaeolithic Artefacts. Von Jean-Jaques Hublin, Fred Spoor, Marc Braun, Frans Zonneveld und Silvana Condemi in: Nature, Band 381, Seiten 224 bis 226, 16. Mai 1996.
– Les origines de l'homme en Europe et en Asie. Von Gerhard Bosinski. Éditions Errance, Paris, 1996.


Aus: Spektrum der Wissenschaft 7 / 1998, Seite 56
© Spektrum der Wissenschaft Verlagsgesellschaft mbH

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