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Radarsignale: Ein See unter dem Marsgletscher

Unter dem Eis des Marssüdpols könnte es dauerhaft flüssiges Wasser geben. Die Bedingungen für Leben wären dort allerdings vermutlich höchst unwirtlich.
Wasser auf dem Mars?

Viele Male haben Planetenforscher bereits Hinweise darauf gefunden, dass es das Element des irdischen Lebens auch auf dem Mars vorhanden ist. Vor mehr als drei Milliarden Jahren existierten wohl reißende Flüsse und vermutlich sogar ein Ozean auf dem Roten Planeten. Heute sind davon immerhin noch große Mengen Wassereis übrig. Während die Fachwelt darüber diskutiert, ob während des Marssommers hier und da feuchte Schlammlawinen Sanddünen herunterrutschen, präsen­tieren italienische Planetologen nun einen Befund, der solche Beobachtungen in den Schatten stellen dürfte. Das Team um Roberto Orosei vom Nationalinstitut für Astrophysik in Bologna berichtet: Unter dem Eispanzer des Marssüdpols, in 1,5 Kilometer Tiefe, könnte es ein gut 20 Kilometer großes Reservoir flüssigen Wassers geben. Einen waschechten Marssee also. Ist das der Ort, auf den ESA, NASA und andere Raumfahrtagenturen zukünftig ihre Suche nach lebensfreundlichen Orten auf dem Mars richten sollten? ...

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Sterne und Weltraum – Sterne am Tempolimit: Was beschleunigt die galaktischen Raser?

Hyperschnellläufer sind Sterne, die mit Hunderten bis Tausenden Kilometern pro Sekunde durchs All rasen. Wir gehen der Frage nach, welche gewaltigen Prozesse solche Ausreißer beschleunigen und woher sie stammen. Darüber hinaus berichten wir über das ESA Weltraumteleskop CHEOPS, mit dem seit 2019 äußerst präzise Daten über bereits bekannte Exoplaneten gesammelt werden, die Grundlage für neue Entdeckungen sind. Die Mission hat sich als so erfolgreich erwiesen, dass sie möglicherweise bis 2029 weiterläuft. Unsere Autorin zieht eine Zwischenbilanz und zeigt, welche exotischen Welten CHEOPS bereits enthüllt hat. Im Beobachtungsteil richten wir den Blick auf die Sonnenfinsternis am 12. August 2026 über Europa. In Deutschland wird sie als tief stehende partielle Finsternis sichtbar sein. Unser Autor erklärt, was Sie als Beobachter wissen müssen: vom Verlauf des Totalitätsstreifens über die Standortwahl bis zur sicheren Beobachtung und fotografischen Dokumentation.

Sterne und Weltraum – Gestrandet – Proben von Perseverance bleiben auf dem Mars

Der Rover Perseverance hat seit 2021 viele Daten und Gesteinsproben vom Mars gesammelt – doch die geplante Rückholmission der Proben ist aus Kostengründen abgesagt. »Little red dots« in Tiefenfeldaufnahmen des James Webb Teleskops geben Rätsel auf – was leuchtet da am Himmel? Könnten sie Einblicke in die frühen Entwicklungsphasen unseres Universums ermöglichen? Darüber hinaus: Zwei Astrofotografen testen ein Smart-Teleskop, das überraschend tiefe Einblicke ins Universum ermöglicht.

Sterne und Weltraum – Raumzeit: Experimente zur Quantennatur

Die Relativitätstheorie Albert Einsteins ist das Meisterwerk zur Beschreibung der Schwerkraft. Seit Jahrzehnten steht aber die Frage im Raum, ob die Gravitation auf submikroskopischen Längenskalen modifiziert werden muss. Gibt es quantenhafte Austauschteilchen, die Gravitonen? In unserem Titelbeitrag stellen wir Überlegungen vor, wie man experimentell eine Quantennatur der Raumzeit testen könnte. Im zweiten Teil unseres Artikels zur Urknalltheorie beleuchten wir alternative Ansätze zur Dunklen Energie: das Local-Void- und das Timescape-Modell. Außerdem: Teil zwei unserer Praxistipps für die Astrofotografie mit dem Smartphone – Mond und Planeten im Fokus, die Ordnung im Chaos des Dreikörperproblems und woher stammen erdnahe Asteroiden?

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