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Emotionen

Werden Sie Gefühlsprofi!

Wer gut mit seinen eigenen Gefühlen und denen seiner Mitmenschen umzugehen weiß, ist beliebter, gesünder und zufriedener. So verbessern Sie Ihre "emotionale Kompetenz"!
Gesichter/Emotionen

Es gibt nur wenige Momente im Leben, in denen Gefühle überhaupt keine Rolle spielen. Fragt man Menschen explizit danach, geben sie in rund 90 Prozent der wachen Zeit an, in diesem Augenblick mindestens eine angenehme oder unangenehme Emotion zu empfinden, auch wenn sie manchmal wenig intensiv ausfallen mag. Dies zeigte unsere Studie von 2015, bei der wir mehr als 11 000 Teilnehmer zu verschiedensten Zeiten zwischen 9 Uhr morgens und 22 Uhr abends per Smartphone-App über ihren momentanen Gefühlszustand befragt hatten. Am häufigsten nannten Männer wie Frauen Freude und Liebe. Aber auch Angst befand sich mit bis zu 30 Prozent der Zeit an der Spitze der täglich erlebten Emotionen.

Gefühle färben unsere Gedanken; sie nähren unsere sozialen Beziehungen, beeinflussen unsere Motivation wie auch unsere Entscheidungen – allerdings: nicht bei allen Menschen gleich. Wir unterscheiden uns in unserer "emotionalen Kompetenz" (landläufig bekannt als "emotionale Intelligenz"): darin, wie gut wir unsere eigenen und die Gefühle anderer identifizieren, verstehen, ausdrücken, kontrollieren und aktiv einsetzen können. Diese Fähigkeiten lassen sich nicht nur durch diverse psychologische Tests bestimmen, sondern auch trainieren …

8/2018

Dieser Artikel ist enthalten in Gehirn&Geist 8/2018

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  • Quellen

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Taquet, M. et al.: Hedonism and the Choice of Everyday Activities.. In: PNAS 113, S. 9769–9773, 2016

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