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Planungsziel: die Provinz Germanien

Knapp dreißig Jahre lang versuchten römische Herrscher das Land der dunklen Wälder in das Reich zu integrieren. Doch die Germanen ließen sich nicht von den Segnungen mediterraner Kultur überzeugen.
Caesars Adoptivsohn Octavian, bald Augustus genannt, etablierte das Kaisertum und versprach dafür ein goldenes Zeitalter des Friedens. Dies sei erreicht, so ließ er es von dem Dichter Horaz in Versform verkünden, sobald Land und Meer Rom zu Füßen lägen. Mit anderen Worten: Frieden war Chefsache und militärische Siege ein Prüfstein, ob die Götter Kaiser und Reich ihre Gunst gewähren würden. Augustus machte bald ernst und schickte seine Soldaten aus. Überallhin. In Britannien lockten Zinn- und Goldvorkommen, in Arabien der Weihrauchhandel. Leichte Beute waren diese Länder nicht, die Kelten der Britischen Inseln erwiesen sich als zähe Gegner, im Orient rafften Wassermangel und Krankheiten die Legionäre dahin. Dennoch konnte kein römischer Herrscher bis dahin einen vergleichbaren Gebietsgewinn verbuchen. Dem Imperium fielen Nordspanien, Ägypten, Äthiopien, Zentral- sowie Nordanatolien zu. Fehlte nur Germanien.

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