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Verhalten: Blick ins Innenleben der Tiere

Innere Zustände wie Angst, Hunger oder Stress bestimmen das Verhalten von Lebewesen. Lange war unklar, wie und wo genau das Gehirn diese »brain states« erzeugt.
Es war im Jahr 2018, als die Neurowissen­schaftler Jennifer Li und Drew Robson plötzlich auf Neurone mit »übersinnli­chen« Fähigkeiten stießen. Sie wühlten sich gerade durch Terabytes an Daten zu einem Experiment mit Zebrafischlarven und wollten eigentlich herausfinden, wie sich die Hirn­aktivität der Tiere während der Nahrungssuche verän­dert. Mit ihrer neuen Versuchsapparatur, die sie an der Harvard University in Cambridge (Massachusetts) ge­baut hatten, konnten sie jede einzelne Nervenzelle der transparenten und wimperngroßen Tierchen betrach­ten, die in einer Wasserschale von 35 Millimeter Durch­messer umherschwammen und ihre mikroskopische Beute jagten.
1/2021

Dieser Artikel ist enthalten in Gehirn&Geist 1/2021

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Anderson, D. J., Adolphs, R.: A framework for studying emotions across species. Cell 157, 2014 Gründemann, J. et al.: Amygdala ensembles encode behavioral states. Science 364, 2019Marques, J. et al.: Internal state dynamics shape brainwide activity and foraging behaviour. Nature 577, 2020Stringer, C. et al.: Spontaneous behaviors drive multidimensional, brainwide activity. Science 364, 2019