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Kognition: Von wegen begriffsstutzig!

Experimente mit Affen und Papageien zeigen: Tiere sind vernunftbegabte Wesen. Doch verfügen sie auch über begriffliches Denken? Und wenn ja, wie äußert sich das? Experimente mit Affen und Papageien zeigen: Tiere sind vernunftbegabte Wesen. Doch verfügen sie auch über begriffliches Denken? Und wenn ja, wie äußert sich das?
Viele Tiere sind überaus gelehrig, keine Frage. Und manches besonders begabte Viehzeug machte damit Schlagzeilen: So wurde der Border-Collie Rico einst Wettkönig bei Thomas Gottschalk, weil er mehr als 250 verschiedene Gegenstände mit Namen kennt. Auch Graupapagei Alex ist ohne weiteres in der Lage, Fragen nach Form, Farbe und Beschaffenheit einer Kugel zu beantworten: Ein Laut steht für »rund«, einer für »rot«, ein anderer für »aus Holz«. Beide Tiere erkennen demnach bestimmte Eigenschaften von Objekten – doch entwickeln sie auch eine übergeordnete, begriffliche Vorstellung dieser Dinge? Sind sie fähig zu abstraktem Denken? ...

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Literaturtipps:

Bekoff, M. et al. (Hg.): The Cognitive Animal. Empirical and Theoretical Perspectives on Animal Cognition. MIT Press: Cambridge 2002.

Davidson, D.: The Emergence of Thought. Erkenntnis. Springer: Dordrecht (Niederlande) 1999. 51 (1), S. 7-17.

Fodor, J.: Concepts. Where Cognitive Science Went Wrong. Clarendon Press: Oxford 1998.

Hauser, M.: Wilde Intelligenz. Was Tiere wirklich denken. Beck: München 2001.

Kaminski, J. et al.: Word Learning in a Domestic Dog. Evidence for "Fast Mapping. In: Science, 304(6), 2004, S. 1682-1683.

Newen, A., Bartels, A.: Animal Minds and the Possession of Concepts. In: Philosophical Psychology (im Druck).
Ausführliche Darstellung der epistemischen Begriffstheorie

Pepperberg, I.: The Alex Studies. Harvard University Press: Cambridge MA 1999.

Savage-Rumbaugh, S. et al.: Apes, Language and the Human Mind. Oxford University Press: Oxford 1998.