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Kompaktlexikon der Biologie: Apocynaceae

Apocynaceae, Hundsgiftgewächse, Fam. der Gentianales mit ca. 2100 Arten, die überwiegend in den Tropen vorkommen. Es sind krautige oder holzige Pflanzen, oft Lianen, teilweise auch sukkulente (Sukkulenz) Formen, mit ungegliederten Milchröhren, gegenständigen (Blattstellung), einfachen Blättern und zwittrigen, vier- bis fünfzähligen Blüten, die einzeln oder in Blütenständen (Blütenstand) den Blattachseln entspringen. Der meist oberständige Fruchtknoten entwickelt sich zu mehrsamigen, balg- oder kapselartigen Früchten (Frucht). Chemisch ist die Fam. durch das verbreitete Vorkommen von Indol-Alkaloiden oder Cardenoliden charakterisiert. Der Milchsaft enthält meist Triterpene und Kautschuk. Zu den A. gehören viele Gift- (Giftpflanzen) und Heilpflanzen, z.B. die afrikanischen Arten der Gatt. Strophanthus, die das Herz-Glykosid Strophanthin enthalten. Giftig ist auch der Oleander (Nerium oleander). Das Immergrün (Vinca minor) wird als Zier- und Heilpflanze verwendet.

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  • Die Autoren

Redaktion:
Dipl.-Biol. Elke Brechner (Projektleitung)
Dr. Barbara Dinkelaker
Dr. Daniel Dreesmann

Wissenschaftliche Fachberater:
Professor Dr. Helmut König, Institut für Mikrobiologie und Weinforschung, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Professor Dr. Siegbert Melzer, Institut für Pflanzenwissenschaften, ETH Zürich
Professor Dr. Walter Sudhaus, Institut für Zoologie, Freie Universität Berlin
Professor Dr. Wilfried Wichard, Institut für Biologie und ihre Didaktik, Universität zu Köln

Essayautoren:
Thomas Birus, Kulmbach (Der globale Mensch und seine Ernährung)
Dr. Daniel Dreesmann, Köln (Grün ist die Hoffnung - durch oder für Gentechpflanzen?)
Inke Drossé, Neubiberg (Tierquälerei in der Landwirtschaft)
Professor Manfred Dzieyk, Karlsruhe (Reproduktionsmedizin - Glück bringende Fortschritte oder unzulässige Eingriffe?)
Professor Dr. Gerhard Eisenbeis, Mainz (Lichtverschmutzung und ihre fatalen Folgen für Tiere)
Dr. Oliver Larbolette, Freiburg (Allergien auf dem Vormarsch)
Dr. Theres Lüthi, Zürich (Die Forschung an embryonalen Stammzellen)
Professor Dr. Wilfried Wichard, Köln (Bernsteinforschung)

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