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Kompaktlexikon der Biologie: Blühen

Blühen, der Vorgang der sich an die Blütenbildung anschließt und den Zeitraum vom Entfalten bis zum Absterben der Blüten umfasst. Viele Pflanzen beginnen unmittelbar nach der Blütenbildung zu blühen, wohingegen bei anderen Pflanzenarten (Bäume, Geophyten) die Blüten bereits im Herbst angelegt werden, sich aber erst im nächsten Frühling öffnen.

Bei Angiospermen entfalten sich dabei zunächst die Knospen und geben die Blütenorgane frei. Während des B. kommt es i.d.R. auch zu Bestäubung und Befruchtung. Der Zeitpunkt des B. kann sowohl im Tages-, als auch im Jahresgang artspezifisch variieren. Die so genannten Frühblüher wie z.B. das Busch-Windröschen (Anemone nemorosa) beginnen bereits im März zu blühen, wohingegen die Herbstzeitlose (Colchicum autumnale) von August bis Oktober blüht. Im Tagesverlauf öffnen sich die Blüten mancher Arten bereits morgens, wohingegen dies bei anderen Arten erst nachmittags und abends der Fall ist (Blumenuhr). Hinzu kommt, dass sich die Dauer des B. von wenigen Stunden (Eintagsblüten) auf mehrere Tage erstrecken kann (ein- bis mehrtägige Blüten). Blütenbewegungen

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  • Die Autoren

Redaktion:
Dipl.-Biol. Elke Brechner (Projektleitung)
Dr. Barbara Dinkelaker
Dr. Daniel Dreesmann

Wissenschaftliche Fachberater:
Professor Dr. Helmut König, Institut für Mikrobiologie und Weinforschung, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Professor Dr. Siegbert Melzer, Institut für Pflanzenwissenschaften, ETH Zürich
Professor Dr. Walter Sudhaus, Institut für Zoologie, Freie Universität Berlin
Professor Dr. Wilfried Wichard, Institut für Biologie und ihre Didaktik, Universität zu Köln

Essayautoren:
Thomas Birus, Kulmbach (Der globale Mensch und seine Ernährung)
Dr. Daniel Dreesmann, Köln (Grün ist die Hoffnung - durch oder für Gentechpflanzen?)
Inke Drossé, Neubiberg (Tierquälerei in der Landwirtschaft)
Professor Manfred Dzieyk, Karlsruhe (Reproduktionsmedizin - Glück bringende Fortschritte oder unzulässige Eingriffe?)
Professor Dr. Gerhard Eisenbeis, Mainz (Lichtverschmutzung und ihre fatalen Folgen für Tiere)
Dr. Oliver Larbolette, Freiburg (Allergien auf dem Vormarsch)
Dr. Theres Lüthi, Zürich (Die Forschung an embryonalen Stammzellen)
Professor Dr. Wilfried Wichard, Köln (Bernsteinforschung)

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