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Sinnesphysiologie: Vögel sehen die Welt bunter

Ein Vogel nimmt mehr Farben wahr als wir – ein altes Erbe, das den Säugetieren verloren ging. Die Primaten fanden dafür nur schwachen Ersatz.
Gern halten wir Menschen unser Sehvermögen für eine Spitzenleistung der Evolution. Dank ihm können wir Dinge auf einige Entfernung sehen, den Raum abschätzen und uns darin ohne anzustoßen bewegen. Auf einen Blick erkennen wir Personen und oft sogar deren Stimmung. Der Mensch ist in so hohem Grad ein Augentier, dass er sich schlecht in Wesen hineinversetzen kann, die sich anders orientieren, wie etwa Fledermäuse, die ihre Beute anhand des Reflexionsmusters ihrer eigenen Rufe orten.

Doch sogar was unseren eigenen Sehsinn betrifft, fällt es uns schwer, seine Begrenztheit im Vergleich zu dem mancher anderen Tiere zu ermessen. Selbst unser Farbsinn, auf den wir uns viel einbilden, wird von dem so mancher Tierart ausgestochen. Das Ausmaß der Unterschiede entdeckten Forscher allerdings erst spät. Denn das meiste Wissen über Farbempfindung beruhte auf Tests an Menschen. Mit ihnen kann man am leichtesten Experimente anstellen – etwa dazu, wie bestimmte Farbmischungen erscheinen, wann beispielsweise zwei verschiedene Mischungen als gleiche Farbnuance wirken.

Zu diesem Artikel bieten wir Ihnen Unterrichtsmaterialien für die gymnasiale Oberstufe: Arbeitsblätter mit Lösungen sowie Overheadfolien können Sie hier kostenlos herunterladen.
Januar 2007

Dieser Artikel ist enthalten in Spektrum der Wissenschaft Januar 2007

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