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Kompaktlexikon der Biologie: Embryo

Embryo, 1) Botanik: Bez. für den jungen Organismus, der aus einer befruchteten (Befruchtung) oder unbefruchteten (Parthenogenese) Eizelle entsteht. Bei Moosen (Bryophyta) und Farnen (Pteridopsida) entsteht der E. im Archegonium, wohingegen er bei den Samenpflanzen (Spermatophyta) in der Samenanlage gebildet wird. Deren E. besteht aus Wurzel-, Spross,- und Blattanlagen. (Embryonalentwicklung )

2) Zoologie: der sich aus der Eizelle entwickelnde Organismus bis zum Zeitpunkt der selbstständigen Nahrungsaufnahme. Verlässt der E. schon lange vor diesem Zeitpunkt die Eihüllen (z.B. bei vielen Fischen und Amphibien), dann bezeichnet man ihn als Eleutheroembryo; zeigt er bereits deutliche Merkmale des adulten Tieres, nennt man ihn Fetus.

3) Humanmedizin: Bez. für die menschliche Frucht bis zum Ende des 3. Schwangerschaftsmonats, d.h. während der Zeit der Organentwicklung. (Fetus)

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  • Die Autoren

Redaktion:
Dipl.-Biol. Elke Brechner (Projektleitung)
Dr. Barbara Dinkelaker
Dr. Daniel Dreesmann

Wissenschaftliche Fachberater:
Professor Dr. Helmut König, Institut für Mikrobiologie und Weinforschung, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Professor Dr. Siegbert Melzer, Institut für Pflanzenwissenschaften, ETH Zürich
Professor Dr. Walter Sudhaus, Institut für Zoologie, Freie Universität Berlin
Professor Dr. Wilfried Wichard, Institut für Biologie und ihre Didaktik, Universität zu Köln

Essayautoren:
Thomas Birus, Kulmbach (Der globale Mensch und seine Ernährung)
Dr. Daniel Dreesmann, Köln (Grün ist die Hoffnung - durch oder für Gentechpflanzen?)
Inke Drossé, Neubiberg (Tierquälerei in der Landwirtschaft)
Professor Manfred Dzieyk, Karlsruhe (Reproduktionsmedizin - Glück bringende Fortschritte oder unzulässige Eingriffe?)
Professor Dr. Gerhard Eisenbeis, Mainz (Lichtverschmutzung und ihre fatalen Folgen für Tiere)
Dr. Oliver Larbolette, Freiburg (Allergien auf dem Vormarsch)
Dr. Theres Lüthi, Zürich (Die Forschung an embryonalen Stammzellen)
Professor Dr. Wilfried Wichard, Köln (Bernsteinforschung)

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