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Lexikon der Arzneipflanzen und Drogen: Carica papaya

Carica papaya L.
(syn. Carica hermaphrodita, C. mammaya, C. quinqueloba, Papaya carica, Papaya communis, Papaya cucumerina, Papaya vulgaris); Melonenbaum (syn. Baummelone, Kressenfeige, Papaya), vgl. Abbildung.
Fam.: Caricaceae.
Vork.: kultiviert in Südamerika, Indien, Afrika, Indonesien.
Drogen: 1. Folia Caricae papayae; Melonenbaumblätter. Inh.: proteolytische Enzyme, u.a. Papain; Pyridinalkaloide, u.a. Capain und Saponine. Anw.: in den Heimatgebieten als Anthelmintikum und Abführmittel. 2. Caricae papayae succus (syn. Papainum crudum); Carica-papaya-Saft (syn. Rohpapain), der enzymhaltige Milchsaft der Früchte kurz vor der Reife. Inh.: Enzymgemisch aus Esterasen, Proteasen (Papain, Chymopapain) und Glucanasen, Kautschuk. Wirk.: antimikrobiell, anthelmintisch, antiödematös. Anw.: in der Volksheilkunde als Anthelmintikum, bei Diphtherie, Warzen sowie Verdauungsstörungen. In der Lebensmittelindustrie wird der Kautschuk auch zu Kaugummi verarbeitet.
Hom.: Carica papaya HAB34, die frischen Blätter. Anw.-Geb.: Harnröhrenreizung.



Carica papaya, Melonenbaum

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