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Kompaktlexikon der Biologie: Clearance

Clearance, eigentlich renale C., ein fiktives Maß für die Elimination eines Stoffes aus dem Blutplasma bei der Nierenpassage. C. bezeichnet den Teil des Blutplasmaflusses in ml/min, der bei seiner Passage durch den Nierenkreislauf pro Zeiteinheit von einem bestimmten Stoff gereinigt wird. Zur C.-Messung geeignet ist z.B. Inulin da dieses, wie auch Kreatin, von den Nierentubuli weder rückresorbiert noch sezerniert wird, so dass seine C. gleich der Filtrationsrate der Glomeruli ist. Für Substanzen, die resorbiert werden (z.B. Glucose) ist sie kleiner, für Substanzen, die wie p – Aminohippursäure in die Tubuli sezerniert werden, ist sie größer. (Niere) ( vgl. Abb. )



Clearance: Inulin-, p-Aminohippursäure- und Glucose-Clearance in Abhängigkeit von der Plasmakonzentration

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  • Die Autoren

Redaktion:
Dipl.-Biol. Elke Brechner (Projektleitung)
Dr. Barbara Dinkelaker
Dr. Daniel Dreesmann

Wissenschaftliche Fachberater:
Professor Dr. Helmut König, Institut für Mikrobiologie und Weinforschung, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Professor Dr. Siegbert Melzer, Institut für Pflanzenwissenschaften, ETH Zürich
Professor Dr. Walter Sudhaus, Institut für Zoologie, Freie Universität Berlin
Professor Dr. Wilfried Wichard, Institut für Biologie und ihre Didaktik, Universität zu Köln

Essayautoren:
Thomas Birus, Kulmbach (Der globale Mensch und seine Ernährung)
Dr. Daniel Dreesmann, Köln (Grün ist die Hoffnung - durch oder für Gentechpflanzen?)
Inke Drossé, Neubiberg (Tierquälerei in der Landwirtschaft)
Professor Manfred Dzieyk, Karlsruhe (Reproduktionsmedizin - Glück bringende Fortschritte oder unzulässige Eingriffe?)
Professor Dr. Gerhard Eisenbeis, Mainz (Lichtverschmutzung und ihre fatalen Folgen für Tiere)
Dr. Oliver Larbolette, Freiburg (Allergien auf dem Vormarsch)
Dr. Theres Lüthi, Zürich (Die Forschung an embryonalen Stammzellen)
Professor Dr. Wilfried Wichard, Köln (Bernsteinforschung)

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