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Kompaktlexikon der Biologie: Pigmente

Pigmente, Biochrome, natürlich vorkommende tierische und pflanzliche Farbstoffe, die meist in Chromatophoren lokalisiert sind. P. können als die strukturgebundenen (an Proteine, Biomembranen gebundene) Naturfarbstoffe gegen die löslichen Naturfarbstoffe (z.B. Vakuolenfarbstoffe) abgegrenzt werden. Zu den P. zählen z.B. die Carotinoide, Chlorophylle, Melanine, Phycobiliproteide, die Phytochrome, die Pteridine usw. Die Funktion der P. ist meist mit ihrer Fähigkeit zur Absorption bestimmter Wellenlängenanteile des Lichts und deren Umwandlung in fotochemischen Prozessen verbunden. P. spielen eine wichtige Rolle als Fotorezeptoren, bei der Fotosynthese, beim Sehvorgang (Rhodopsin) sowie als Schutzeinrichtung gegen schädliche Strahlung (z.B. Absorption von UV-Strahlung). Andere P. fungieren als optische Signale (z.B. Lockwirkung) oder als Tarnung (Farbwechsel). Zu den P. zählen auch die Atmungs-P. (Hämoglobin, Hämocyanin, Chlorocruorin u.a.), obwohl ihre Funktion im Transport von Sauerstoff liegt, also nicht direkt an die Farbigkeit gekoppelt ist.

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  • Die Autoren

Redaktion:
Dipl.-Biol. Elke Brechner (Projektleitung)
Dr. Barbara Dinkelaker
Dr. Daniel Dreesmann

Wissenschaftliche Fachberater:
Professor Dr. Helmut König, Institut für Mikrobiologie und Weinforschung, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Professor Dr. Siegbert Melzer, Institut für Pflanzenwissenschaften, ETH Zürich
Professor Dr. Walter Sudhaus, Institut für Zoologie, Freie Universität Berlin
Professor Dr. Wilfried Wichard, Institut für Biologie und ihre Didaktik, Universität zu Köln

Essayautoren:
Thomas Birus, Kulmbach (Der globale Mensch und seine Ernährung)
Dr. Daniel Dreesmann, Köln (Grün ist die Hoffnung - durch oder für Gentechpflanzen?)
Inke Drossé, Neubiberg (Tierquälerei in der Landwirtschaft)
Professor Manfred Dzieyk, Karlsruhe (Reproduktionsmedizin - Glück bringende Fortschritte oder unzulässige Eingriffe?)
Professor Dr. Gerhard Eisenbeis, Mainz (Lichtverschmutzung und ihre fatalen Folgen für Tiere)
Dr. Oliver Larbolette, Freiburg (Allergien auf dem Vormarsch)
Dr. Theres Lüthi, Zürich (Die Forschung an embryonalen Stammzellen)
Professor Dr. Wilfried Wichard, Köln (Bernsteinforschung)

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