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Metzler Philosophen-Lexikon: Galilei, Galileo

Geb. 15. 2. 1564 in Pisa;

gest. 8. 1. 1642 in Arcetri bei Florenz

»Eppur si muove« – »Und sie bewegt sich doch« (die Erde nämlich und nicht die Sonne) – ist wohl der bekannteste Satz, der dem Physiker, Astronomen und Mathematiker G. in den Mund gelegt wird, nachdem er zuvor im Prozeß vor der Heiligen Inquisition in Rom seinen kopernikanischenˆ Überzeugungen abschwören mußte. Obwohl nur Legende, markiert dieser Satz dennoch den Mythos, der mit der unvergleichlichen Stellung G.s in der Wissenschaftsgeschichte verbunden ist: Symbol der Auseinandersetzung zwischen der mit der wissenschaftlichen Erkenntnis einhergehenden Geburt der Neuzeit und dem Festhalten am traditionellen, anthropozentrischen Weltbild, wie es seit Klaudios Ptolemaios Gültigkeit hatte.

Um dem florentinischen Traditionsbewußtsein zu entsprechen, demzufolge große Männer in direkter historischer Kontinuität auftreten, wurde G. s Geburt auf den Todestag Michelangelos datiert, sie fand aber wahrscheinlich drei Tage früher statt. Ironischerweise wurde jedoch das Geburtsdatum des Begründers der modernen Naturwissenschaften mit Hilfe astrologischer Methoden festgelegt. G. wächst als Nachkomme florentinischer Patrizierfamilien auf, die über Jahrhunderte Blüte und Macht der Stadtrepublik repräsentierten, seit 1530 jedoch von den Herzögen der Medici abgelöst wurden. Trotzdem kommt ihm der Status des nobil fiorentinoˆ später bei den Auseinandersetzungen mit den Mächtigen seiner Zeit zugute. Während seiner Erziehung in einem strengen Benediktinerkloster soll er erstmals Interesse an Maschinen und Instrumenten gezeigt haben, was jedoch zur Vorbereitung auf den Besuch der Universität eher hinderlich war. Als 17jähriger immatrikuliert er sich an der Universität von Pisa, um das vom Vater gewünschte Medizinstudium aufzunehmen. Die Physik lernt er zuerst in Form der aristotelischen Scholastik kennen. Später wird er deren erbitterter Gegner, indem er aus der Denkweise einer allumfassenden Naturphilosophie ausbricht und sich einer konkreten, experimentellen Erfahrungswissenschaft zuwendet. Das geozentrische Weltbild des Ptolemaios gehört genauso zum Unterricht wie die Behauptung, schwere Körper fielen schneller zu Boden als leichte, oder die Epizyklentheorie der Planetenbewegung. Das heliozentrische, alternative System des Kopernikus findet keine Erwähnung, ebenso ist der Gebrauch der Mathematik verpönt. Dennoch wird die Mathematik des Euklid bald zu G.s Leidenschaft, ebenso ihre Anwendung in der Mechanik, wie Archimedes sie beschrieb. Denn mehr als philosophisches Spekulieren liebt er die praktische Arbeit eines Ingenieurs, Handwerkers oder Künstlers. 1585 verläßt er ohne Abschluß die Universität und legt – ganz in der Tradition des Archimedes – die Konstruktion einer neuartigen hydrostatischen Waage vor sowie eine theoretische Arbeit zur Schwerpunktbestimmung fester Körper. Dies trägt ihm auch den Ruf ein, der Archimedes seiner Zeitˆ zu sein. Trotz seines Bekanntheitsgrades gelingt es ihm erst vier Jahre später, seine permanenten Geldsorgen durch eine Mathematikprofessur in Pisa zu lindern. Sehr wohl ist es dem 25 Jahre jungen Professor jedoch in seiner neuen Rolle nicht, polemisiert er doch schon bald gegen die autoritätsgläubige Rückständigkeit seines Standes, wie sie sich z.B. im Tragen des Talars ausdrückt. Zudem ist sein sprichwörtlicher Widerspruchsgeist noch größer geworden und gipfelt schließlich in Traktaten gegen Aristoteles, in denen er die Autorität des großen Philosophen durch den Nachweis von Fehlern in seiner Bewegungslehre zu untergraben sucht. Wie zu erwarten, wird daher sein dreijähriger Vertrag nicht verlängert. Da sein Vater inzwischen gestorben ist und er nun für seine große Familie zu sorgen hat, bewirbt er sich unter der Last der finanziellen Probleme, die ihn zeit seines Lebens nicht verlassen, um eine vakante Mathematikprofessur an der Universität von Padua. Hier verbringt er seine fruchtbarste Zeit. Während der 18 Jahre in einem der intellektuellen Zentren Europas, in dem auch das reiche Bürgertum für neue Ideen empfänglich ist, bietet sich das rechte Forum für seine Studien, die zum Ausgangspunkt einer naturwissenschaftlichen Revolution werden sollten. Im toleranten Klima der Republik Venedig, wo akademische Freiheit und wissenschaftliche Vielfalt unabhängig von der sonst allmächtigen Kirche gedeihen konnten, ließen sich auch die zahlreichen Inquisitionsverfahren, die in Rom gegen die Professoren betrieben wurden, gelassen ignorieren. Dennoch ist die Veröffentlichung seiner neuen Erkenntnisse in den folgenden Jahren, dem damaligen historischen Umfeld entsprechend, kaum vorstellbar, ohne heftige Auseinandersetzungen, Angriffe und böse Intrigen nach sich zu ziehen.

Die konsequente Anwendung der methodischen Kriterien zur Wahrheitssuche auf Naturphilosophie und Theologie, so wie G. sie bei der Erfindung der naturwissenschaftlichen Methode entwickelt, hat ihn trotz oder gerade wegen der Tragik seines persönlichen Schicksals zum Symbol für die Geburt der Neuzeit werden lassen. Dadurch, daß G.s Verbesserung des Fernrohres und seine Nutzung für die Himmelsbeobachtung in ihren Ergebnissen das herkömmliche Weltbild zum Einsturz brachten, führte er gewissermaßen die kopernikanische Wende zu Ende und erweiterte nicht nur die Wahrheit über die Natur, sondern veränderte die Natur der Wahrheit. Darüber hinaus beanspruchen die von G. behaupteten Sachverhalte eine Gewißheit der Erkenntnis, die bis dahin Gott allein zukam. Damit verstrickt er sich unversehens in theologisch-philosophische Auseinandersetzungen mit Autoritäten, denen es mehr um Macht, als um intellektuellen Erkenntnisgewinn geht. G. betrachtet dabei die Gesetze der Natur und das Buch der Bücherˆ nicht als Gegensatz, sondern als eine höhere Einheit, bei der die Bibel allerdings im Lichte der neuen Wahrheiten hätte interpretiert und entmythologisiert werden müssen. Derartiges war für die Kirche zur Zeit G.s jedoch nicht denkbar. Der aufkommende Konflikt zwischen Theologie und Naturwissenschaften wurde am Ende mit Hilfe der institutionellen Gewalt des Heiligen Offiziums, des Wächters über den rechten Glauben, ausgetragen. Eine Lösung wurde durch den wohl berühmtesten Prozeß in der Geschichte im Jahre 1633 mit der Verurteilung G.s jedoch nicht erreicht. Mit dieser folgenschweren Entscheidung besiegte die katholische Kirche die Person G.s, der seine letzten Lebensjahre unter Aufsicht der Inquisition und als Ketzer verdächtigt verbringen mußte. Gleichzeitig konnte sie damit ihre Autorität wahren, verlor jedoch den Einfluß auf die Mitgestaltung einer durch die fortschreitenden wissenschaftlichen Erkenntnisse geprägten neuen Zeit. G. selbst geriet dadurch in die von ihm nicht beabsichtigte Rolle einer geistesgeschichtlichen Symbolfigur im Kampf um Gewissens- und Gedankenfreiheit. In der angelsächsischen Literatur wird er zum Teil sogar als Märtyrer der Wissenschaftˆ bezeichnet.

In Padua beschäftigt sich G. bis etwa zum Jahr 1610 mit der Mechanik, genauer mit den Bewegungsgesetzen. In diesen erkennt er vorerst die einzige Möglichkeit, die klassischen Einwände gegen das kopernikanische System zu widerlegen. Dem Einwand etwa, daß bei einer sich drehenden Erde ein Fahrtwindˆ auftreten müßte, stellt er mit dem Hinweis auf das Trägheitsgesetz die Existenz von Gezeiten gegenüber, die die Erddrehung beweisen. Allerdings präsentiert er seine Ergebnisse, wie etwa die Aufklärung des freien Falls oder die Entstehung der Wurfparabel erst drei Jahrzehnte später im Jahre 1638 in seinen wahrhaft bahnbrechenden Discorsi e dimostrazioni matematiche, intorno a due nuove scienze, attenenti alla mecanica ed i movimenti locali (Unterredungen und mathematische Demonstrationen über zwei neue Wissenszweige, die Mechanik und die Fallgesetze betreffend), dem Alterswerk, das er nur noch unter der Aufsicht der Inquisition und in körperlich schlechter Verfassung schreiben konnte. In seinem Beharren auf der Sinneserfahrung eher Aristoteliker, in seiner experimentell begründeten Beweisführung aber Platoniker, bearbeitet er die Frage, wie Bewegungen in Inertialsystemen ablaufen, eine Frage, die 400 Jahre später auch bei Albert Einsteins Relativitätstheorie am Anfang stand. Dabei ist ihm die Messung und die mathematische Analyse, also die Frage wie Naturprozesse ablaufen, viel wichtiger als die Frage nach dem Warum. Mit dem genialen Konzept des wiederholbaren und kontrollierten Experiments, als gewissermaßen unbeeinflußbare, objektive Instanz zur Überprüfung mathematisch formulierter Hypothesen über die Natur der Dinge, schafft G. das entscheidende Instrument für objektiven Erkenntnisgewinn.

Das Auftauchen eines neuen Sterns in der doch so vollkommen und unveränderlich geglaubten Fixsternsphäre lenkt G.s Interesse 1604 zum ersten Mal auf die beobachtende Astronomie. Von der durch Johannes Kepler entdeckten und nach heutigem Sprachgebrauch als Supernova bezeichneten Erscheinung erhofft er sich Argumente zur Stützung des kopernikanischen Systems. Als anerkannter, jedoch nicht berühmter Professor einer ruhmreichen Universität kommt mit einem urplötzlich auftretenden neuen Werkzeug, dem Fernrohr, für ihn mit 45 Jahren die überraschende Wende in seinem Leben. Im Jahre 1610 gelingt ihm der Nachbau dieser ursprünglich wahrscheinlich holländischen Erfindung. Insbesondere aber versteht er es, dieses neue Instrument für seine Himmelsbeobachtungen einzusetzen. Im gleichen Jahr entdeckt G. nach dem Erreichen einer ca. 30fachen Vergrößerung nicht nur die nach ihm benannten vier Jupitermonde, sondern auch die verschiedenen Phasen der Planeten, die als Beweis ihrer Erdähnlichkeit gelten, sowie die Sonnenflecken und die Auflösung der Milchstraße in Tausende von Einzelsternen. Die Veröffentlichung erster Ergebnisse im Jahr 1610 in den Sidereus Nuncius (Nachricht von neuen Sternen) wird teils begeistert aufgenommen, teils auch heftig kritisiert, auf jeden Fall aber macht sie ihn über Nacht zu einer Berühmtheit. Diese Beobachtungen geben ihm nun endgültig die Beweise für das kopernikanische System in die Hand, die er allerdings erst gut 20 Jahre später im Jahr 1632 in seinem Hauptwerk, dem Dialogo sopra i due massimi sistemi del mondo tolemaico, e copernicano (Dialog über die beiden hauptsächlichen Weltsysteme, das ptolemäische und das kopernikanische), schriftlich niederlegt. Damit gelingt es ihm, über seinen Ruf als Naturwissenschaftler hinaus auch als erstklassiger Literat bekannt zu werden. Die in vier großen Abschnitten – Gesprächstagen – in Form einer Diskussion zwischen einem bornierten Aristoteliker namens Simplicio, sowie Salviati, dem G.s eigener Standpunkt in den Mund gelegt ist, und Sagredo, der durch Einwürfe und Fragen als kritischer Geist das Gespräch in Gang hält, in Italienisch geschriebene Abhandlung erläutert, wie G. selbst sagt, »drei große, sehr zuverlässige Beweise« für das heliozentrische System: 1. den Lauf der Planeten und ihr wechselnder Abstand von der Erde, 2. die Rotation der Sonne mit ihren Sonnenflecken und 3. die Gezeiten der Meere. Weil es die Unhaltbarkeit des ptolemäisch-aristotelischen Weltbildes für eine breite Öffentlichkeit vorführt, wird das Werk zwar teilweise begeistert aufgenommen, heftige Angriffe, wie es sie schon seit dem Erscheinen des Sternbuches von Seiten des konservativen Klerus gegeben hatte, bleiben jedoch nicht aus. In den Augen der Kirche bezweifelt G. den in der Theologie wohlbegründeten Allmachtsanspruch Gottes sowie den Anspruch der Kirche, allein darüber zu entscheiden, was wahr und was falsch ist. So hat er sich mit dieser Vermengung von theologisch-philosophischen und astronomischen Überlegungen nach Auffassung des Klerus »in die Sakristei« begeben, und Kardinal Robert Bellarmin, der Konsultor des Heiligen Offiziums sieht sich veranlaßt, weitreichende Schritte gegen ihn einzuleiten. Auch hat G. versucht, das päpstliche Dekret von 1616, in dem ihm die Behauptung sowie die Verteidigung der kopernikanischen Lehre verboten worden war, durch die literarische Maske seines Sprachrohres Salviati zu unterlaufen. Durch ein düsteres Intrigenspiel in Rom gelingt es G.s Gegnern, seinen ihm früher gewogenen Freund Maffeo Kardinal Barberini, der 1623 zum Papst Urban VIII. gewählt wurde und wie er florentinischer Abstammung ist, gegen ihn einzunehmen. Sehr schnell ist G.s Verurteilung praktisch beschlossene Sache; doch ist diese nicht Resultat einer tragischen Auseinandersetzung zwischen zwei Männern, sondern durchaus als Versuch zu werten, im institutionellen Rahmen und mit den Instrumenten der Inquisition den Konflikt zwischen der neuen Wissenschaft und der Kirche auszutragen. Was sich im Dekret von 1616 angedeutet hat, tritt nun in voller Schärfe zutage: die Unvereinbarkeit zwischen wissenschaftlicher und theologischer Wahrheit, wobei der Monopolanspruch der Kirche, der sich auf beide gleichermaßen bezog, ins Wanken gerät. Bei den gegebenen Machtverhältnissen war der Ausgang der Auseinandersetzung, die für G. mit der vollkommenen Unterwerfung unter die Heilige Inquisition sowie der Abschwörung der kopernikanischen Lehre endet, wohl vorauszusehen.

Obwohl G. im Studium der Natur die Größe Gottes erfahren wollte – gleichwohl eine Motivation für viele Naturforscher nach ihm –, brachte er durch seine Methode, sein Werk und sein Wirken den Stein ins Rollen, der zur Säkularisierung der Forschung geführt hat. Als deren Spitze kann der methodische Atheismus angesehen werden. An den Ausspruch von Laplace, zur Erklärung der Welt hätte er die Hypothese eines Gottes nicht nötig, sei hierbei erinnert. Das Bild G.s ist in der Geschichte niemals unabhängig von den Folgen des Prozesses gesehen worden, wobei je nach Standpunkt der »Märtyrer der Wissenschaft« oder der »vorwitzige, in seiner Beweisführung schwache, von der Inquisition äußerst milde behandelte Störenfried« (Arthur Koestler) betont wird. Wie aktuell der Fall Galileiˆ bis heute geblieben ist, zeigen nicht nur die ungeheueren naturwissenschaftlich-technischen Erfolge, die auf G.s Denkweise gründen, sondern auch seine sich innerhalb der katholischen Kirche anbahnende Rehabilitierung. Die theologische Formel der Widerspruchsfreiheit von naturwissenschaftlicher und religiöser Erkenntnis und die von Papst Johannes Paul II. gewünschte »fruchtbare Zusammenarbeit von Glaube und Wissenschaft, von Kirche und Welt« deuten darauf hin. Auf der anderen Seite aber werden die Auswirkungen von G.s Erkenntnissen auch heute dadurch erfahrbar, daß der Erfolg der Naturwissenschaften diese zu einer Art Ersatzreligion für unsere moderne Welt hat werden lassen. In jüngster Zeit ist allerdings eine Gegenbewegung zu verspüren, gekennzeichnet durch das Entstehen einer neuen Spiritualität, wie sie insbesondere in dem Begriff New Ageˆ ihren Ausdruck findet.

Fölsing, Albrecht: Galileo Galilei – Prozeß ohne Ende. Eine Biographie. München 1983. – Mittelstraß, Jürgen: Die Galileische Wende. Das historische Schicksal einer methodischen Einsicht. In: Landgrebe, Ludwig (Hg.): Philosophie und Wissenschaft. Düsseldorf 1969.

Wolfang M. Heckl

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