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Metzler Philosophen-Lexikon: Barth, Karl

Geb. 10. 5. 1886 in Basel; gest. 10. 12. 1968 in Basel

Es war nicht vorauszusehen, daß der unruhige aargauische Pfarrer, der gelegentlich seufzen konnte: »Könnte man doch etwas anderes sein als Pfarrer!«, einer der großen Lehrer der Kirche im 20. Jahrhundert werden sollte. Nicht weniger überraschend ist, daß aus dem, was B. Anfang der 20er Jahre als »Randbemerkungen und Glosse«, als »Unerledigte Anfragen« an die herrschende Theologie veröffentlichte, schließlich das monumentale Fragment eines umfassenden theologischen Systems werden sollte, wie es in der unvollendet gebliebenen, dreizehnbändigen Kirchlichen Dogmatik (seit 1932) vorliegt. In B.s Werk ist die Krise der bürgerlichen Welt und Religion, wie sie sich in den sozialen Konflikten zu Jahrhundertbeginn und im Ausbruch des Ersten Weltkriegs manifestierte, theologisch verarbeitet. Sein Denken hat wesentlichen Anteil daran, daß wenigstens ein Teil der Kirche der Anpassung an den Nationalsozialismus Widerstand entgegensetzte. Die Theologie von B. ist auch die Antwort auf die Krise einer Theologie, die im Banne von Historismus und Psychologismus ihrer Sache unsicher geworden war. Um der von der Theologie zu bedenkenden Sache willen nahm er immer wieder Stellung zur Lage in Kirche und Politik. So wie es für ihn keinen weltlosen Gott gibt, so gibt es letztlich auch keine gottlose Welt.

Entgegen den Wünschen des Vaters, eines positiv^ ausgerichteten reformierten Pfarrers und späteren Professors für Kirchengeschichte und Neues Testament, zog es den Studenten B. nach Marburg, damals eine der Hochburgen der modernen, liberalen Theologie und des Neukantianismus. Auf Umwegen erst, die vom Vater erzwungen wurden, gelangte er 1908 in dieses sein »Zion«. Insbesondere der Systematiker Wilhelm Herrmann beeindruckte ihn tief. Dessen Begründung der Eigenständigkeit der christlich-religiösen Erfahrung, ihre Abgrenzung von Metaphysik und Moral bei starker Orientierung am sittlichen Problem des Menschseins sowie die Konzentration auf die Person Jesu übten einen nachhaltigen Einfluß auf B. aus. Kurz vor seinem Übergang ins Vikariat faßte er zusammen, was die akademische Theologie dem angehenden Pfarrer in seinem »Schulsack« mit auf den Weg gab: »religiöser Individualismus« und »historischer Relativismus«. Von beidem hat B. sich dann auf dem Weg zu seiner eigenen Theologie strikt abgewendet.

Von 1909 bis 1911 war B. Hilfsprediger in Genf, daran anschließend bis 1921 Pfarrer in dem Dorf Safenwil im Aargau. In die erste Zeit in Safenwil fällt die Heirat mit Nelly Hoffmann, einer Konfirmandin B.s aus seiner Genfer Zeit. In seiner Gemeinde wurde B. »wohl zum ersten Mal von der wirklichen Problematik des wirklichen Lebens berührt«: durch die bedrückende Abhängigkeit der Arbeiterschaft mit all ihren Folgeerscheinungen bis hin zu Kinderarbeit und Alkoholismus. Mit Vorträgen bei den Arbeitervereinen und durch Hilfe bei der gewerkschaftlichen Selbstorganisation machte er die Sache der Arbeiter zu seiner eigenen. Auseinandersetzungen in der Gemeinde blieben nicht aus. Gottes Offenbarung in Jesus legt sich B. nun in Begriffen eines ethischen Sozialismus aus: »Der Geist, der vor Gott gilt, ist der soziale Geist.« Was die sozialdemokratische Arbeiterschaft will, das ist in seiner Wahrheit Hoffnung auf das Reich Gottes und seine Gerechtigkeit. Nicht Jenseitigkeit, sondern Verleiblichung des Geistes auf der Erde ist der Kern des christlichen Glaubens und die Wahrheit der sozialistischen Hoffnung. Unter dem Einfluß von Christoph Blumhardt sowie von Hermann Kutter und Leonhard Ragaz, den beiden Vätern des religiösen Sozialismus in der Schweiz, gehören für B. Gott und die Hoffnung auf eine neue Welt zusammen. Diese Hoffnung wurde ihm auch dann nicht fraglich, als er am Beginn des Ersten Weltkriegs erkennen mußte, daß weder die sozialistische Bewegung noch die so hochgeschätzte deutsche akademische Theologie Gottes Saches vertreten, sie vielmehr an den nationalistischen Patriotismus verraten. Dochrücken die Hoffnung auf Gott und die bestehende Welt für B. nun stärker in ein vermittlungsloses Gegenüber. In den späten 20er Jahren entdeckt B. die Kirche neu als die Gemeinde, die sich zu Gottes Offenbarung in Jesus Christus bekennt, sie in ihrem Leben und mit ihrer Gestalt und Ordnung in dieser Welt bezeugt.

In den Jahren des Safenwiler Pfarramts lebte B. in regem geistigen Austausch mit seinem Freund Eduard Thurneysen, Pfarrer im nahegelegenen Leutwil. Sie suchen eine » ganz andere^ theologische Grundlegung«. Aus dieser Suche erwächst B.s Beschäftigung mit dem Römerbrief des Apostels Paulus. Die Frucht dieser Arbeit in den Jahren 1916 bis 1918 ist das Buch An die Römer (1919), eine Paulusauslegung ganz eigener Art. Sokrates und Platon, Goethe, Schiller und Nietzsche treten als Zeugen der von Paulus geschauten und verkündigten Wahrheit Gottes auf. Sie kann in Theologie und Philosophie letztlich nicht verschieden sein. Unmittelbar spricht diese Wahrheit in die Gegenwart über alle historische Gebundenheit hinweg. In eindringlicher Sprache wird die jenseitige Wirklichkeit Gottes als die das Diesseits bewegende und verändernde Kraft entfaltet. Sie ist Auferstehungskraft und als solche die Revolution Gottes gegen und für die entfremdete Welt. In dieser Erkenntnis gilt es mithoffend, mitleidend und mitschaffend in die von Gott in Gang gesetzte Bewegung einzutreten und an ihr teilzunehmen.

Das Buch brachte B. einen Ruf auf den neugeschaffenen Lehrstuhl für reformierte Theologie in Göttingen ein. Als B. dann zum Wintersemester 1921/22 dorthin übersiedelte, war schon die gänzlich veränderte zweite Auflage im Druck. Sie machte den Verfasser berühmt und zu einem Wortführer der neuen theologischen Bewegung, die als »Dialektische Theologie« und »Theologie des Wortes Gottes« in die Geschichte der Theologie eingegangen ist. Der Einfluß von Franz Overbeck und Sören Kierkegaard, aber auch von Dostojewski, Kant und Platon haben eine neue Sicht der Dinge bewirkt. Gott und Mensch, Ewigkeit und Zeit treten in einen scharfen Gegensatz zueinander. Gottes Ja zum Menschen wird paradox nur in seinem Nein, Gottes Gnade nur in seinem Gericht vernehmbar. Unter diesem Gericht steht gerade auch der religiöse Mensch. Alle Vermittlungen zwischen Gott und Mensch werden negiert. Es gibt keine Brücke von hier nach dort, nur eine von dort nach hier in Gottes Offenbarung. Doch ruht diese Brücke in der Zeit und in der Welt nirgends auf. B. vollzieht eine Absage an die ganze neuprotestantische theologische Tradition, insbesondere an die von Friedrich Schleiermacher ausgehende Richtung, die die Wahrheit des christlichen Glaubens auf der Wahrheit der Religion begründete. Religionskritik wird als notwendige Aufgabe der Theologie begriffen, Feuerbach in seiner Bedeutung für die Theologie erkannt. Menschlicher Subjektivität ist es auch in ihrer Frömmigkeit nicht möglich, Gott in seiner Wahrheit zu fassen, ohne ihn anzugleichen und für ihre Zwecke und Interessen in Gebrauch zu nehmen. Ein starkes ideologiekritisches Element ist in der Gotteserkenntnis des zweiten Römerbriefs (1922) wirksam.

Die neue Erkenntnis ist freilich auf Kosten der Einsicht in Gottes Menschlichkeit erkauft, wie sie sich in seiner Offenbarung im Menschen Jesus erweist. Es ist ein zentrales Motiv in der Veränderung von B.s Theologie seit den 30er Jahren, daß er mit der Göttlichkeit Gottes zunehmend dessen Zuwendung zum Menschen bedenkt. Dem entspricht eine zweifache Bewegung von B.s theologischem Denken in seinem Hauptwerk Kirchliche Dogmatik, deren Bände über fünfunddreißig Jahre hin erschienen. Ausgehend vom gepredigten und in der Heiligen Schrift bezeugten Wort Gottes und seiner Offenbarung fragt B. nach-denkend zurück nach dessen Grund im trinitarischen Selbstverhältnis Gottes. Von der vorzeitlichen Erwählung aller Menschen in dem einen Menschen Jesus wiederum ausgehend, folgt es deren Realisierung in der Zeit und kommt in der Versöhnungslehre zum Tief- und Höhepunkt. In befreiender Umkehrung der die menschliche Geschichte bestimmenden Herr-Knecht-Dialektik wählt Gott in dem einen für sich selbst die von den Menschen erwirkte Verwerfung und Verdammnis, für die Menschen aber die Aufrichtung und Erhöhung ihres Menschseins. In solch unvordenklichem, zugleich erschütterndem und wunderbarem Tausch tritt Gott für die Menschlichkeit der Menschen ein. Der freie Gott will den ihm entsprechenden freien Menschen.

B. nahm 1925 einen Ruf nach Münster an, 1930 ging er nach Bonn. Mit Thurneysen und Friedrich Gogarten zusammen gab er seit 1923 die Zeitschrift Zwischen den Zeiten heraus. Sie wurde das Sprachrohr der neuen theologischen Bewegung und erschien bis 1933, als die theologischen Gegensätze zwischen B. und Gogarten unüberbrückbar wurden. Charlotte von Kirschbaum wurde B.s enge Mitarbeiterin. Politisch hielt B. sich in dieser ganzen Zeit als Schweizer sehr zurück. Immerhin trat er 1931 der SPD bei, Mitglied der Sozialdemokratischen Partei der Schweiz war er seit 1915. Er wollte in der sich zuspitzenden politischen Lage ein Zeichen dafür setzen, wo er die »Erfordernisse einer vernünftigen Politik« noch am ehesten gewahrt fand. Es waren dann die Ereignisse im Zusammenhang der Machtergreifung Hitlers, die B. zu stärkerer Beteiligung am kirchlichen und damit indirekt auch am politischen Geschehen herausforderten. In den Bestrebungen der »Deutschen Christen« sah er den Grundschaden der Theologie seit der Aufklärung sich unheilvoll auswirken: die Begründung der Botschaft von Gottes Offenbarung in Jesus Christus auf ein anthropologisches und religionspsychologisches Fundament. B. ist der Hauptverfasser der Theologischen Erklärung, die auf der ersten Bekenntnissynode der Deutschen Evangelischen Kirche in Barmen 1934 verabschiedet wurde. In sechs Thesen wird die »Botschaft von der freien Gnade Gottes« gegen ihre geschichtstheologische Bindung an die Ereignisse des deutschen Erwachens^ sowie gegen die Mediatisierung von Gottes Wort durch sogenannte natürliche Ordnungen des Volkstums, der Rasse und des Blutes ans Licht gestellt. Aufgaben und Grenzen der Kirche und des Staates werden eingeschärft.

Die theologische Neuorientierung der 20er Jahre trug im kirchlichen Widerstand Früchte. B. hat freilich später die Grenzen dieses Widerstands selbst benannt, der sich auf die Freiheit der Kirche und die Reinheit ihrer Lehre konzentrierte. Erst seit 1937/38 rief B. zum politischen und auch militärischen Widerstand gegen den Nationalsozialismus auf und trat dessen Antisemitismus öffentlich entgegen. Doch schon 1935 mußte er Deutschland verlassen, weil er den Treueeid auf Hitler nur mit dem Zusatz leisten wollte: »soweit ich es als evangelischer Christ verantworten kann«. Die Universität Basel nahm den Ausgewiesenen auf, B. erhielt einen außerplanmäßigen Lehrstuhl.

Von der Schweiz aus begleitete B. den deutschen Kirchenkampf durch Zuspruch und Mahnung. Die Hauptarbeit aber galt der Kirchlichen Dogmatik. Gegenüber der deutschchristlichen Berufung auf die verpflichtende Macht angeblicher Schöpfungsordnungen wird von B. eine Schöpfungslehre aus dem in der Erwählung gründenden Bund Gottes mit den Menschen entwickelt. Angesichts der Verfolgung der Juden wird die bleibende Erwählung Israels wenigstens im Ansatz herausgearbeitet. Beide Weichenstellungen waren ebenso programmatisch, wie sie umstritten blieben.

Nach dem Krieg setzte B. sich für einen Neuaufbau in Kirche und Staat von unten ein. Auf heftigen Widerspruch auch aus Reihen der Kirche stieß seinen Warnung vor der Einreihung der Deutschen in die Fronten des Kalten Krieges und vor der Wiederbewaffnung. Bei aller Entstellung sah er im Kommunismus ein berechtigtes Anliegen wirksam, dem nicht durch Antikommunismus, sondern nur durch Schaffung gerechter Verhältnisse zu begegnen ist.

Busch, Eberhard: Die große Leidenschaft. Einführung in die Theologie Karl Barths. Darmstadt 22001. – Busch, Eberhard: Karl Barths Lebenslauf. München 51993. – Jüngel, Eberhard: Barth-Studien. Zürich/Köln/Gütersloh 1982. – Balthasar, Hans Urs von: Karl Barth. Einsiedeln

41976.

Edgar Thaidigsmann

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