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Metzler Philosophen-Lexikon: Holz, Hans Heinz

Geb. am 26. 2. 1927 in Frankfurt am Main;

gest. 11. 12. 2011 in Sant’Abbondio (Schweiz)

»Philosophie ist die Erkenntnisart, die sich nicht so sehr auf die durch die Einzelwissenschaften untersuchten Gegenstände der Erkenntnis richtet, als vielmehr auf die Bedingungen und die Struktur ihres geordneten Zusammenhangs, auf die Weise ihrer Gegebenheit im Erkennen, auf ihre Bedeutung für den Menschen und damit letztlich auf die theoretische und praktische Orientierung des Menschen in der Welt.« Im sogenannten nachmetaphysischen Zeitalter hält H. daran fest, daß diese Orientierungsfunktion und essentielle Eigenständigkeit der Philosophie zwar nicht mehr in der Form der klassischen metaphysischen Denkweise, aber auch nicht ohne Rekurs auf ihren Problemhorizont und die kritische Aneignung ihrer Grundintention, im Unterschied zu den Wissenschaften Totalität zu denken, eingelöst werden kann: »Aufgabe der Metaphysik war es seit je, die Fülle der Einzelheiten übergreifend das Ganze zu denken, nicht um sich gleichsam an die Stelle Gottes zu versetzen, sondern um die Stellung des Menschen in der Welt zu bestimmen, damit er sich in ihr orientieren könne.« Orientierung als Ziel theoretischen Tuns verweist auf Praxis – und so bedeutet die Philosophie von H. ferner, den Marxismus als eine systematisch unverzichtbare Verschränkung von Theorie und Praxis akzentuiert zu haben, in der die auf den autonomen Menschen zielende Orientierungsfunktion der Philosophie erst ihren vollen Sinn gewinnt. In der Einheit dieser Motive kann die Widerspiegelungstheorie von H. als der Versuch bestimmt werden, in der kritischen Aneignung der Metaphysikgeschichte eine spekulative Begründung der Dialektik zu leisten, die sich in ihrer Eigenart nicht nur von der traditionellen Metaphysik, sondern auch der traditionellen Dialektik unterscheidet.

H.’ intellektuelle Biographie beginnt mit dem Widerstand und der Befreiung vom Nationalsozialismus. Die prägende intellektuelle Erfahrung dieser frühen, die Fragestellungen und Grundstrukturen der späteren philosophischen Konzeption anlegenden Zeit ist das Bemühen, die subjektivmoralische Empörung gegen staatliche Unterdrükkung, Unrecht und Ausbeutung mit der Erkenntnis der objektiven Determinanten des geschichtlichen Prozesses zu vermitteln. Epochaler Ausdruck des subjektivistischen Ansatzes ist die Philosophie Sartres, der H. sein erstes Buch widmete (Jean-Paul Sartre. Darstellung und Kritik seiner Philosophie, 1951). Das zweite Moment der Epochenerfahrung, nämlich die Objektivität des Geschichtsprozesses in der philosophischen Durchdringung vernünftiger Selbstbestimmung zu öffnen, führt H. zur Rezeption des Marxismus. Wichtig werden dabei die Schriften von Georg Lukács, der die philosophische Theorie und die klassische humanistische Kultur überhaupt in den Marxismus einbringt. Im Zusammenhang des hegelianischen Marxismus ist vor allem auch der Einfluß Ernst Blochs zu nennen. Bloch, bei dem H. 1956 in Leipzig mit einer Arbeit über Herr und Knecht bei Leibniz und Hegel (erschienen 1968) promoviert, öffnet der Systematik der Dialektik den Horizont der Metaphysikgeschichte und spekulativer Traditionen, ein Anstoß, der im Denken von H. aufgenommen und widerspiegelungstheoretisch transformiert wird. Im Jahr 1946 beginnt die lebenslange historische und, angeregt von Josef König, auch systematische Auseinandersetzung mit Leibniz. Der Einfluß von Leibniz auf das Denken von H. ist in jeder Hinsicht von zentraler Bedeutung: Die Leibnizforschung von H. bringt nicht nur die Entdeckung des Dialektikers Leibniz, sondern legt zugleich die systematischen Grundstrukturen an, die H. in der Widerspiegelungstheorie zu einem eigenen spekulativen Modell der Dialektik entwickeln wird.

In den 50er und 60er Jahren, in denen diese Grundlagen einer eigenständigen Philosophie erarbeitet werden, ist H. nicht im akademischen Betrieb der Universität, sondern als Privatgelehrter und freier Journalist sowie 1962 bis 64 als Leiter des Abendstudios des Hessischen Rundfunks tätig. Aus den vielen Publikationen dieser Zeit können zwei Schriften herausgehoben werden, weil sie systematisch für H. richtungsweisend und auch repräsentativ sind: die Studie über Leibniz (1958) und die im Hegel-Jahrbuch publizierte formale Analyse der Spiegel-Metapher (Die Selbstinterpretation des Seins, 1961). Kernstück der dialektischen Interpretation der Leibnizschen Metaphysik ist die Herausarbeitung von Substanz- und Strukturaspekt im Monadenmodell: nämlich die Pluralität der Einzelsubstanzen als Relationensystem zu konstruieren, das sich in jeder »repraesentatio mundi«, jeder Einzelsubstanz als lebendigem Spiegel der ganzen Welt perspektivisch darstellt. Damit ergibt sich aus der Struktur des leibnizianischen Denkens ein Weltmodell, das die Totalität und Einheit aller Seienden mit der Offenheit des Prozesses vermittelbar macht, d.h. die je wirkliche Welt als Gesamtzusammenhang des Kompossiblen, als offen für Veränderung und damit als Möglichkeit denkbar werden läßt. Diese an Leibniz gewonnenen Einsichten haben weitreichende Konsequenzen für das Dialektikverständnis von H.: Im Unterschied zur alleinigen Orientierung an Hegel (dessen widerspiegelungstheoretischer Aneignung und Transformation H. zahlreiche Arbeiten gewidmet hat, für die exemplarisch nur seine Position in der Debatte mit H. F. Fulda genannt sei; vgl. Perspektiven auf Hegel, 1991) ist Dialektik nicht allein als Methode, d.h. an der Zeit orientierte Bewegung des Begriffs zur Idee, mithin als Prozeß zu begreifen, der nur von seinem Ende her rekonstruierbar ist; vielmehr legt H. eine Dialektik als Simultaneität im Raum, ein ontologisches Strukturmodell eines wirklichen, aber als Sukzession von Totalitäten zugleich offenen Gesamtzusammenhangs frei, die im Unterschied zu Hegel mit Leibniz das reale In-Sein der Subjektivität in der Welt, also eine topologische Perspektivität von Widerspiegelungen in die Systematik der Dialektik aufzunehmen vermag.

Es ist dieser Doppelaspekt eines Strukturbegriffs von Totalität und objektiver Transzendentalität, der die Analyse der Spiegelung von 1961 trägt: Wesentliche Voraussetzung für ein angemessenes Verständnis des Widerspiegelungsbegriffs von H. ist, ihn nicht – wie ja auch im Marxismus selbst vielfach üblich – als erkenntnistheoretisches Schema für die Abbildung objektiver Realität im Erkennen zu verstehen, sondern als Strukturmodell eines Seinsverhältnisses: Spiegelung setzt die Präsenz eines Anderen voraus, das im Spiegel erscheint und ohne das der Spiegel nicht Spiegel sein kann. Und schließlich ist im Phänomen der Spiegelung die Perspektivität des virtuellen Bildes enthalten: Denn es verdoppelt nicht einfach den bespiegelten Gegenstand, sondern ist als Spiegelbild immer zugleich Ausdruck des Ortes, von dem aus dieser Gegenstand bespiegelt wird. In diesem genauen Sinn formaler Strukturmerkmale ist der Spiegel als sinnenfälliges Schema, mithin als notwendige Metapher für den ontologischen Grundgehalt der Dialektik zu verstehen, alles Sein als In-Beziehung-Sein, das Eine als das Eine des Anderen zu bestimmen. Weiterhin jedoch deutet der Spiegel auf die Möglichkeit eines Modells materialistischer Dialektik hin, indem er nicht nur das Verhältnis von Sein und Denken überhaupt, sondern dieses als materielles Verhältnis auszudrücken vermag, das in sich einen immanenten Idealismus enthält, weil das Verhältnis nur im virtuellen Bild erscheinen kann. Wird nun Subjektivität heuristisch in Analogie zum Spiegel und Bewußtsein als Spiegelung begriffen, ergibt sich ein Begriff objektiver Transzendentalität: ein Begriff des Subjekts als reflexives In-Sein, das kein an sich ort- und bedingungsloses, sondern ein konstitutiv im Sein situiertes Bewußtsein, mithin das Medium der Erscheinung materieller Verhältnisse ist. Aus der formalen Analyse der Spiegelung ergibt sich die logische Grundfigur der Dialektik, die H. im Anschluß an Hegel und Josef König als das übergreifende Allgemeine bzw. den Selbstunterschied der Gattung bestimmt und ihn zur Notwendigkeit einer spekulativen Grundbestimmung der Philosophie führt. Der Spiegel ist Gattung seiner selbst und seines Gegenteils: Als Spiegelbild übergreift er seinen Gegenstand, und in seiner Eigenschaft als materielles Ding zeigt er die Materialität als übergreifende Gattung ihrer selbst und ihres virtuellen Anderen, des Spiegelbildes. Dieser Gedanke eines wechselseitigen Übergreifens des materiellen und ideellen Selbstunterschieds läßt sich nicht in logischen Formbestimmtheiten der Verstandesrationalität, sondern nur in spekulativen Sätzen fassen, deren philosophischen Sinn H. in Natur und Gehalt spekulativer Sätze (1980) entwickelt hat.

1971 wurde H. Professor für Philosophie in Marburg, und 1979 ging er als Ordinarius an die niederländische Rijksuniversiteit Groningen, wo er bis zu seiner Emeritierung 1997 lehrte. Seit 1960 gehörte H. den verschiedenen Projektkommissionen »Philosophie und Technik« des Vereins Deutscher Ingenieure an. In dieser Zeit akademischer Wirkung war H. von 1981 bis 1988 Präsident der Internationalen Gesellschaft für dialektische Philosophie – Societas Hegeliana, deren Ehrenpräsident er seit 1992 ist. Im Jahr 2002 wurde H. Ehrendoktor der Universität Urbino. H. entfaltet in diesen Jahren eine umfangreiche wissenschaftliche Publikationstätigkeit, deren systematische Mitte er in dem 1983 erschienenen Buch Dialektik und Widerspiegelung entwickelt. Die spekulative Struktur der Widerspiegelung – materielle Verhältnisse als Reflexionsverhältnisse – wird auf Grundprobleme der materialistischen Dialektik bzw. der marxistischen Philosophie angewandt: Das Engelssche Programm der Dialektik als Wissenschaft des Gesamtzusammenhangs und die Marxsche Konzeption des gegenständlichen Wesens des Menschen werden widerspiegelungstheoretisch systematisiert, Naturdialektik und Praxisverhältnis also als Einheit begründet. Besonders der Begriff der gegenständlichen Tätigkeit fügt dem Spiegel-Schema eine wesentliche systematische Dimension hinzu, weil H. zeigt, daß objektive Transzendentalität, also die Situiertheit und Bedingtheit der Subjektivität, sich primär nicht in der Erkenntnisbeziehung, sondern in praktischen Verhältnissen zeigt. Nur im asymmetrischen Reflexionsverhältnis des Menschen, der mit sich selbst durch die Gegenstände des Praxisfeldes vermittelt ist, diese Vermittlung aber im Bewußtsein reflektiert (»Reflexion der Reflexion«) wird das symmetrische Verhältnis der doppelten Reflexion (ein jedes Seiende ist gegenständliches Korrelat seines Anderen) als ontologisches Prinzip auch natürlicher Verhältnisse einsehbar. Ontologisch ist die menschliche Sphäre als Struktur zu verstehen, in der das gegenständlich reflektierende Wesen des Menschen in Beziehung zu sich tritt und so die Dimension des Sinns bzw. historisch gefaßt der Sinniteration des Seins eröffnet. Die Abhebung menschlicher Wirklichkeit von der Natur kann widerspiegelungstheoretisch begründet werden, ohne sie vom Problem und Gehalt der Naturdialektik abkoppeln zu müssen.

In den letzten Jahren hat H. umfangreiche Hauptwerke publiziert. In Philosophische Theorie der bildenden Künste (3 Bände, 1996–97) faßt H. seine lebenslange kritische Beschäftigung mit der Kunst theoretisch zusammen. H. geht davon aus, daß Ästhetik als Regionalontologie der einzelnen Künste konzipiert werden muß. Daß H. sich auf den Bereich der bildenden Kunst konzentriert, ist über den biographischen Zufall hinaus systematisch auch aus seinem räumlich-gegenständlichen Dialektikkonzept zu verstehen. Das Kunstwerk und nur das Kunstwerk zeigt das transempirische spekulative Verhältnis im Modus der Anschauung, es ist sinnliches Reflexionsverhältnis. Das Kunstwerk macht die Sinndimension menschlicher Wirklichkeit als Widerspiegelungsverhältnis intuitiv erfahrbar: Es zeigt gegenständlich die in der Spiegelung begründete, Bedeutung produzierende und iterierende Verschränkung von Mensch und Welt. Ein herauszuhebender Aspekt der ästhetischen Theorie von H. ist aber auch die Eigenart seines Realismusbegriffs: Realismus ist weder Reproduktion der Wirklichkeit noch ein am bürgerlichen Realismus orientiertes Formkriterium, sondern ein Prinzip der eidetischen, verwesentlichenden Reflexion von Wirklichkeit, das sich in der ganzen Pluralität künstlerischer Ausdrucksformen bis hin zur abstrakten Kunst des Konstruktivismus (vgl. Seins-Formen, 2001) verwirklichen läßt. Damit gewinnt die Realismuskonzeption eine begriffliche Präzision und Weite, die sie in den klassischen marxistischen Kunstdebatten nicht immer gehabt hat.

In Einheit und Widerspruch (3 Bände, 1997–98) legt H. eine problemgeschichtliche Rekonstruktion der neuzeitlichen Dialektik vor, die die historiographische mit der systematischen Perspektive verbindet: H. konzentriert sich auf die spekulative Dialektik und organisiert das historische Material um die für die neuzeitliche Dialektik zentralen Gestalten Leibniz und Hegel, um schließlich die gewonnenen systematischen Strukturen in eine spekulative Durchdringung und Rekonstruktion der materialistischen Dialektik bei Marx, Engels und Lenin einmünden zu lassen, die das vielfach nur Programmatische dieser Ansätze in den Entwurf eines widerspiegelungstheoretischen Gesamtkonzeptes transformiert. Der in der Einleitung des Werkes entworfene Problemaufriß der Dialektik gliedert vor dem Hintergrund des historisch gewonnenen Problemhorizonts den systematischen Zusammenhang und bereitet eine begründende Theorie der Dialektik vor, die unter dem Titel Weltentwurf und Reflexion steht.

Topos. Internationale Beiträge zur dialektischen Theorie 19 (2002): Widerspiegelung. – Garroni, S.: La proposta di Holz: da Leibniz a Marx. In: Marxismo oggi 1 (2002), S. 23–26. – Metscher, Th./Lee, H.: Marxistische Philosophie und ontologische Ästhetik. Zu Hans Heinz Holz’ Philosophischer Theorie der bildenden Künste. In: Z. Zeitschrift Marxistische Erneuerung 45 (2001), S. 121–131. – Mocek, R.: Vom Anspruch der Bewahrung. Anmerkungen zu Hans Heinz Holz. In: Utopie kreativ 103/104 (1999), S. 154–164. – Klenner, H. u.a. (Hg.): Repraesentatio Mundi. Festschrift zum 70. Geburtstag von Hans Heinz Holz. Köln 1997 (mit Schriftenverzeichnis bis 1996). – Losurdo, D./Sandkühler, H.J. (Hg.): Philosophie als Verteidigung des Ganzen der Vernunft. Köln 1988.

Jörg Zimmer

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