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Springers Einwürfe: Zwischen Laien und Experten

Im Meinungsstreit um die Corona-Pandemie wird, je länger die Seuche dauert, die Übersicht immer schwieriger.
Überheblicher Professor

Nach anderthalb als quälend lang erlebten Jahren, in denen die Menschheit mühsam wieder lernen musste, mit einer Pandemie zu leben, könnte man erwarten, das während dieser Zeit rapide gewachsene Wissen über Covid-19 und optimale Bekämpfungsmaßnahmen ergäbe ein klares, unstrittiges Bild. Doch so sehr das für die unterdessen gewonnenen epidemiologischen Erkenntnisse zutreffen mag, so wenig stimmt es paradoxerweise für die gesellschaftlichen Konsequenzen.

In Deutschland standen sich anfangs zwei separate, aber dennoch zum Dialog bereite Instanzen gegenüber: einerseits die akademische Forschung, paradigmatisch präsent durch den Virologen Christian Drosten, und auf der anderen Seite die Politik, verkörpert durch die Bundeskanzlerin – als Physikerin offenbar natur­wissen­schaftlichen Argumenten zugänglich. Was für ein Segen das war, machte jeder Blick über den Atlantik zum damaligen US-Präsidenten unmittelbar augen­fällig.

Bald trübte sich die Perspektive ein, und der Austausch zwischen Expertise und politischem Handeln wurde konfus …

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