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News: Schwangerschaft und Milchkonsum beeinflussen Krebsrisiko

Schwangerschaft könnte das Risiko an Krebs zu erkranken erniedrigen, regelmäßiger Milchkonsum könnte es erhöhen. Dies sind zwei Ergebnisse einer unter der Leitung von Michelle Holmes von der Harvard Medical School durchgeführten Studie.

Demnach lag bei Frauen, die mindestens viermal schwanger waren, der Gehalt des Hormons IGF-1 (insulin-like growth factor 1) 15 Prozent niedriger als bei Frauen, die nie Kinder bekommen hatten. Andererseits war der IGF-1-Spiegel bei Personen, die regelmäßig Milch tranken, deutlich erhöht.

Außerdem fanden die Wissenschaftler bei Frauen, die nach der Menopause Östrogen als Hormonersatztherapie einnahmen, geringere IGF-1-Werte. Dies könnte erklären, warum eine Hormonersatztherapie das Risiko für Darmkrebs reduzieren kann. Andere Studien deuten allerdings auf ein erhöhtes Brustkrebsrisiko nach einer Hormonersatztherapie hin.

Das Hormon IGF-1 steuert Wachstumsprozesse im Körper; ein zu hoher Gehalt gilt als Risikofaktor für verschiedene Krebsarten.

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  • Quellen
Cancer Epidemiology Biomarkers & Prevention 11(9) (2002)

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