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Lexikon der Mathematik: Datenstruktur

Bezeichnung für den formalen Aufbau von Daten.

Bei der Aufgabe, Daten zu verarbeiten, ist es meistens nötig, diese Daten zu strukturieren, das heißt, sie nach einem bestimmten formalen Schema abzulegen. Man unterscheidet dabei zwischen elementaren Datenstrukturen und zusammengesetzten Datenstrukturen. Dabei versteht man unter elementaren Datenstrukturen die kleinsten Datenobjekte, denen eine selbstständige Bedeutung zugeordnet werden kann, wie z. B. integer-Zahlen, float-Zahlen oder Boolesche Werte.

Von größerer Bedeutung sind die zusammengesetzten Datenstrukturen, die aus mehreren Datenstrukturen bestehen, die entweder elementar oder selbst zusammengesetzt sein können.

Hat man beispielsweise Matrizen zu verarbeiten, so empfiehlt sich die Datenstruktur des array, in dem eine feste Zahl von Elementen des gleichen Typs zusammengefaßt wird. Dagegen ist bei komplexeren Problemen oft die Datenstruktur der verketteten Liste sinnvoll, bei der zwar der Datentyp der einzelnen Einträge feststeht, die Anzahl aber offenbleibt und sich erst zur Laufzeit eines Programms infolge des Programmablaufs ergibt.

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  • Die Autoren
- Prof. Dr. Guido Walz

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