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Metzler Philosophen-Lexikon: Gorz, André

Geb. 1924 in Wien;

gest. 22. 9. 2007 in Vosnon (Frankreich)

Er ist ein »Verräter« aus Überzeugung, einer, der »nie da ist, wo er ist«, sondern »immer anderswo«, wie er einmal sagte. Einer, der sich weigert, zu sein, was von ihm erwartet wird. »Ich ist ein Anderer«, schrieb André Gorz, in seiner Autobiographie Le Traître (1958; Der Verräter). Der Sozialphilosoph, der in den 1960er Jahren zu einem der Vordenker der »Neuen Linken« avancierte und noch heute für einen »Sozialismus mit menschlichem Antlitz« eintritt, verkörpert diese »existenzielle Dissidenz« in theoretischer wie in persönlicher Hinsicht: theoretisch als intellektueller Außenseiter, persönlich, indem er ein Leben jenseits einer nationalen Identität wählte, seine Person gleich hinter mehreren Pseudonymen verbirgt, sich sogar weigert, sein Geburtsdatum preiszugeben.

G. wird als Sohn eines jüdischen Vaters und einer christlichen Mutter 1924 – vermutlich im November – in Wien geboren und hieß ursprünglich Gerhard Hirsch. Um im antisemitischen Klima der 1930er Jahre besser über die Runden zu kommen, wechselt die Familie den Namen. G. erhält erstmals eine neue Identität und heißt seitdem Gerhard Horst. Trotzdem gerät er zwischen die Fronten. Als Halbjudeˆ zunächst weder verfolgt noch als richtiger Deutscherˆ akzeptiert, durchlebt der junge G. ein Gefühl fundamentaler Entfremdung: Er ist weder in der Lage, zu sein, wozu er gemacht wird, noch fähig, mit sich über seine wahre Identität ins Reine zu kommen. Nach dem Anschluß Österreichs an Nazi-Deutschland 1938 wird G. in einem Schweizer Internat untergebracht, wo er erst recht zum Fremden wird und sich nun bewußt entscheidet, anders zu sein: Während Frankreich unter der Besatzung der Deutschen aufhört, auf der politischen Landkarte zu existieren, beschließt der Teenager, Franzose zu werden. Die Résistance verkörpert für ihn den »Kampf des Nichts gegen das Sein.«

Erst vier Jahre nach Kriegsende bietet sich G., der mittlerweile die Bekanntschaft von Jean-Paul Sartre gemacht hat und stark von dessen Frühwerk L être et le néant beeinflußt ist, die Gelegenheit, nach Frankreich zu reisen, wo er bleibt. Der junge Autor beginnt eine Existenz zwischen Journalismus und Philosophie. Erneut spaltet er seine Identität, indem er zwei Pseudonyme erfindet. Als Michel Bosquet arbeitet er in den 1950er Jahren beim Wochenmagazin L Express, von 1964 bis 1982 beim Nouvel Observateur. Der Name André Gorz, erstmals 1958 für den Traître verwendet, bleibt dem philosophischen Schriftsteller vorbehalten und dem Mitglied der Redaktion von Sartres und Beauvoirs Zeitschrift Les Temps Modernes.

Entfremdung ist der Schlüssel im Denken von G. Im Traître unterzieht er sich einer an Sartres progressiv-regressiver Methode orientierten Selbstanalyse. Das Ergebnis ist ein Entfremdungsbegriff, der ontologisch in der Urwahl des Einzelnen zum Vorschein kommt und eine unaufhebbare Differenz zwischen dem Ich und den Anforderungen der sozialen Welt begründet. Die moraltheoretischen Konsequenzen daraus mißt G. in den erst in den 1970er Jahren erschienenen Fondements pour une morale (1977) aus, die ersten gesellschaftstheoretischen Folgerungen zieht er, animiert durch den niedergeschlagenen Aufstand in Ungarn 1956, in La Morale de l histoire (1959), einer scharfsinnigen Auseinandersetzung mit dem Marxismus. Für sich selbst entwirft er aus der Einsicht in das prinzipielle Entfremdetsein des Ich von seinem Selbst die Rolle des Intellektuellen als Verräter: »Der Intellektuelle ist derjenige, der diese Distanz auf sich nimmt« (Le Traître).

G. hat diese Rolle seitdem konsequent gespielt. In seinem erstem Buch mit nachhaltiger Wirkung, Stratégie ouvrière et néocapitalisme (1964; Zur Strategie der Arbeiterbewegung im Neokapitalismus), in dem er erste Ansätze einer Theorie der Befreiung entwickelt, setzt sich G. von der damals in marxistischen Kreisen noch gängigen Verelendungstheorie ab. Seine These: In hochentwickelten Industriegesellschaften revoltieren die Menschen nicht aus materiellen Gründen, sondern weil die gesellschaftliche Entfremdung so weit fortgeschritten ist, daß ihr »Bedürfnis nach Autonomie, nach freier Entwicklung der Fähigkeiten und einer sinnvollen Lebensform« ignoriert wird. G. formuliert eine Kritik an der Konsumgesellschaft, wertet gewerkschaftliche Forderungen nach selbstbestimmten Arbeitsprozessen als Etappen im Kampf gegen die verdinglichende Macht des kapitalistischen Produktionsapparates und liefert damit das theoretische Rüstzeug für die Pariser Studenten des Mai 1968.

In den frühen 1970er Jahren ist G. einer der ersten, die das Thema Ökologie in die theoretischen Debatten einführen. Die Wachstumsimperative von Kapitalismus und real existierendem Sozialismus kritisiert er nicht nur mit Blick auf die Zerstörung der natürlichen Ressourcen, sondern auch als Ideologie technokratischer Herrschaft zur schrittweisen Unterwerfung der menschlichen Lebenswelt unter das Diktat der Ökonomie. Seinen spektakulärsten Verrat begeht G. mit Adieux au Prolétariat (1980; Abschied vom Proletariat), als er der vermeintlichen historischen Mission der Arbeiterklasse eine Abfuhr erteilt. Ähnlich wie schon Marcuse setzt er auf die »Neuen Sozialen Bewegungen«, verweist aber auf die Grenzen der Selbstverwaltung. Auch eine freiheitlich öko-sozialistische Gesellschaft dürfe ein bestimmtes Komplexitätsniveau nicht unterschreiten. Die Sphäre der Heteronomie könne nur zurückgedrängt, aber nicht aufgehoben werden. Das von den modernen Gesellschaften erreichte technologische Niveau bietet für G. aber eine ganz andere Befreiungsperspektive: Die Reduzierung der Arbeit auf ein Minimum. »Was das Reich der Freiheit angeht, so wird es sich dank der Verringerung der Arbeitszeit und der Minderung der Anstrengungen, welche die Produktion des Lebensnotwendigen erfordert, allmählich entfalten.« In Les chemins du paradis (1983; Wege ins Paradies) zeichnet G. vor dem Hintergrund eines sich bereits abzeichnenden Endes der Arbeitsgesellschaft das Bild von einer Gesellschaft, die ihre Mitglieder durch ein Grundeinkommen materiell absichert, für das sie in ihrem Leben lediglich 20 000 Stunden arbeiten müßten. Mittlerweile geht G. sogar noch einen Schritt weiter. In seinem Buch Misères du présent. Richesse du possible (1997; Arbeit zwischen Misere und Utopie) plädiert er für ein Bürgergeld, das an keine Leistung gekoppelt ist.

Systematisiert hat G. seine Gesellschaftstheorie in seinem Hauptwerk Métamorphoses du travail. Quête du sens (1988; Kritik der ökonomischen Vernunft). G. formuliert dort seine Industrialismuskritik entlang einer historischen Genese des modernen Arbeitsbegriffs. In einer humanen Gesellschaft, und das heißt für G. einer Gesellschaft, in der die Entfremdung auf das unvermeidliche Minimum reduziert ist, hätte jedes Individuum den benötigten Freiraum für intensive soziale Beziehungen sowie für autonome Tätigkeiten zur puren Selbstverwirklichung und Muße. G. ist einer der letzten Gesellschaftstheoretiker, die ausdrücklich an Blochs konkreter Utopie festhalten. Trotzdem bewahrt er seine an der Existenzphilosophie geschulte Einsicht, daß der fundamentale Riß im Bewußtsein des Individuums in keiner Gesellschaftsform gekittet werden kann: »Die Sozialisierung hindert uns daran, gänzlich uns selbst zu gehören, aber wir würden uns auch nicht gehören, wenn sie anders ausgefallen oder – mangels Möglichkeit – unterblieben wäre. Sie ist die kontingente Form unserer Unmöglichkeit, mit uns selbst überein zu stimmen.«

Lodziak, Conrad/Tatman, Jeremy: André Gorz. A Critical Introduction. London/Chicago 1997.

Mathias Richter

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