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Spezial Pubertät II: Labil im Sturm und Drang

An der Schwelle von der Kindheit zum Erwachsensein treten besonders häufig psychische Störungen auf. Die Umbauarbeiten im Gehirn sowie hormonelle Veränderungen bringen Pubertierende offenbar leicht aus dem seelischen Gleichgewicht.
GefühlschaosLaden...

Gestern noch liebes Kind, heute übellauniger Teenager: Erwachsen werden ist nicht leicht. Kein Wunder, kommt es in der Adoleszenz – also dem Alter zwischen 10 und 20 Jahren – doch auch zu einer Reihe tief greifender Umbrüche. Nicht nur körperlich verändern sich Pubertierende dramatisch, sie verhalten sich oft auch flatterhaft, und ihre Stimmung macht unberechenbare Volten. Zwar sind ein gewisses Maß an Gemütsschwankungen und übersteigerte Emotionalität in diesem Alter durchaus normal, doch etwa 10 bis 15 Prozent ­aller Jugendlichen entwickeln psychische Störungen wie Depressionen, Angststörungen oder Schizophrenie ...

12/2012

Dieser Artikel ist enthalten in Gehirn&Geist 12/2012

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  • Quellen

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Stroud, L. R. et al.: Stress Response and the Adolescent Transition: Performance versus Peer Rejection Stressors. In: Development and Psychopathology 21, S. 47-68, 2009

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