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James Webb Space Telescope: Raumfahrt vom Rand des Regenwalds

Ein paar lose Wölkchen zieren den Himmel über dem Weltraumbahnhof bei Kourou. Zwischen Strand und Regenwald soll von dort aus das James Webb Space Telescope zu seiner lang ersehnten Reise aufbrechen.
Der Weltraumbahnhof liegt nordwestlich der Stadt Kourou – inmitten weißer Sandstrände an der Atlantikküste und dichten tropischen Regenwalds, wie ein Bild des Copernicus-Satelliten »Sentinel 2« zeigt.

Hier soll das JWST losziehen, um Geschichte zu knipsen

Vom Norden Südamerikas aus soll mit dem James Webb Space Telescope das größte und leistungsstärkste Teleskop starten, das die Menschheit jemals ins All gebracht hat. Das Raumfahrtzentrum Guayana in Französisch-Guayana liegt nur gut 500 Kilometer nördlich des Äquators und gilt als idealer Ort für Starts in die Erdumlaufbahn, »da die Raketen dank des ›Schleudereffekts‹ durch die Geschwindigkeit der Erdrotation zusätzliche Leistung erhalten«, erklärt die Europäische Weltraumorganisation (ESA).

Der Weltraumbahnhof liegt nordwestlich der Stadt Kourou mit ihren rund 25 000 Einwohnern – inmitten weißer Sandstrände an der Atlantikküste und dichten tropischen Regenwalds, wie ein Bild des Copernicus-Satelliten »Sentinel 2« zeigt. Im Jahr 1964 hatte die französische Regierung den Platz als Basis für den Start von Satelliten ausgewählt; dieser Tage nutzt ihn die ESA für Abflüge der Raketen vom Typ »Ariane« und »Vega«.

An Bord einer »Ariane 5« soll das James Webb Space Telescope, kurz JWST, aufbrechen, um bis zu den Ursprüngen des Universums zu blicken und Fotos abzuliefern, die jene vom Weltraumteleskop Hubble noch übertreffen.

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