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Metzler Lexikon jüdischer Philosophen: Eliezer Ben-Jehuda

(bis 1881: Perelman)

Geb. 1858 in Luzhky (Litauen);

gest. 16.12.1922 in Jerusalem

J. wird heute oft als der bezeichnet, der die hebräische Sprache wieder »auferstehen« ließ. Die Wiederbelebung einer antiken Sprache, die seit fast zweitausend Jahren nicht mehr gesprochen wurde und nur noch wissenschaftliche und liturgische Sprache war, kann aber schwerlich einem einzigen Menschen zugeschrieben werden. Sie war das Resultat eines Zusammentreffens eines individuellen Traums mit den Bedürfnissen eines Kollektivs in einem bestimmten Milieu und in einer bestimmten Epoche.

E. Perelman wurde in einer Zeit geboren, in der die durch Moses Mendelssohn am Ende des 18. Jahrhunderts eingeleitete jüdische Aufklärung (Haskala) bis in Regionen vorgedrungen war, in denen die jüdische Bevölkerung noch in großer Dichte auf traditionelle Weise lebte. Sie brachte einen neuen Stil der Erziehung, der sich an der Geschichte, der Geographie, der Grammatik und literarischen Gattungen orientierte, die bisher in der hebräischen Sprache unbekannt waren, wie der Roman und eine florierende hebräische Presse. Das Hebräisch der Haskala, das sich auf die biblische Sprache gründete, blieb jedoch eine künstliche Sprache, die nur geschrieben wurde und der modernen Realität nicht angepaßt war.

Mit fünf Jahren wurde J. Waise und von seinem Onkel in die Jeshiva von Polozk geschickt, wo ihm einer seiner Lehrer ermöglichte, heimlich die Haskala zu entdecken. Später traf er in Glubakoye, im Bezirk Wilna, Samuel Jonas, einen »aufgeklärten« Chassid und Mitwirkenden an verschiedenen hebräischen Zeitungen. Dieser ermutigte ihn, das Gymnasium zu besuchen, und stellte ihm seine eigene Tochter Debora als Russischlehrerin zur Verfügung. Im Jahr 1877 nahm J. im russischtürkischen Krieg am Schicksal der unterlegenen Türken regen Anteil, wie am Schicksal aller unterdrückten Völker. In seiner Autobiographie berichtet er, wie er eines nachts die Erleuchtung erhielt, daß der Kampf der Nationalitäten auch die Juden angehe und daß die Dreiheit Volk-Erde-Sprache sich auch auf sie beziehe: »Es war, als ob der Himmel sich öffnete […], eine innere Stimme tönte in meinen Ohren: Wiedergeburt Israels auf der Erde seiner Ahnen.« Als J. 1878 entschied, sich wieder im Land der Vorfahren anzusiedeln, mußte er nun auch zur Sprache der Vorfahren zurückkehren. In Paris, wo er ein Medizinstudium begann (das er aus gesundheitlichen Gründen nicht fortsetzen konnte), schrieb er einen leidenschaftlichen Artikel auf Hebräisch: »Eine brennende Frage«. Zunächst wurde er von der Zeitschrift Ha-Maggid (»Der Erzähler«) zurückgewiesen, schließlich aber im Jahr 1879 von Peretz Smolenskin in Wien in seiner Revue Ha-Shachar (»Die Morgenröte«) veröffentlicht, obwohl dieser ihn unrealistisch fand und deshalb mißbilligte: »Wir Hebräer haben den Vorteil, eine Sprache zu haben, in der wir jederzeit schreiben können, was wir wollen, und die uns erlaubt zu sagen, was wir nur wollen.« Nach J. war aber die Rückkehr zum nicht nur geschriebenen, sondern auch gesprochenen Hebräisch lebensnotwendig für das Überleben des jüdischen Volkes und eine Frage des Willens.

Die ganze Existenz von J. ist Ausdruck dieser Willenskraft. Nachdem er sich bei seinen Begegnungen in Paris und Algerien (wo man ihn hingeschickt hatte, um seine Tuberkulose zu heilen) überzeugt hatte, daß das Hebräische leicht gesprochen werden könne, setzte er alles daran, diese Sprache wieder zum Leben zu erwecken, damit sie dem Volk als Mittel des Zusammenhalts diene. Seit dieser Zeit träumte J. von einem historischen Wörterbuch, für das er das Wort milon erfand, weil er einen zusammengesetzten Ausdruck wie ›Wörterbuch‹ vermeiden wollte. Nach seiner Heirat mit Debora Jonas, mit der er seit 1881 in Wien lebte, wollte er nur noch Hebräisch sprechen. Das junge Paar war entschlossen, sich in Jerusalem niederzulassen. Bei der Ankunft im Hafen von Jaffa stellte er sich den türkischen Behörden bereits unter seinem hebräischen Namen vor, der ihm schon als Unterschrift für seinen Artikel gedient hatte: Ben-Jehuda.

In Jerusalem versammelte er gemeinsam mit Jechiel Pines einen kleinen Kreis aufgeklärter Männer, die seine Ideen akzeptierten, wenn sie sie auch in der Praxis nicht so streng anwendeten wie er. Ihre Gruppe Techijjat Jisra’el (»Wiedergeburt Israels«) erhielt ab 1889 neuen Elan unter dem Namen Safah Berurah (»Klare Sprache«). Sie wurde in Europa nachgeahmt, wo sich ebenfalls Gruppen darin schulten, Hebräisch zu sprechen. J. wurde oft verspottet, denn Hebräisch zu sprechen wurde nicht überall akzeptiert. Aber J. gab seinen Hebräisch-Unterricht auf Hebräisch und folgte damit einer damals ganz modernen Methode der Lehrerausbildungsstätte Alliance Israélite Universelle unter der Leitung von Nissim Behar, der ihn unterstützte. J.s Sohn Benzion (geboren 1882 und später als Journalist unter dem Namen Ithamar ben Avi bekannt geworden) ging in die Geschichte ein als das erste Kind, das nach zweitausend Jahren wieder von der Wiege an nur auf Hebräisch erzogen worden war.

J. beförderte sein Engagement durch eine von ihm 1884 gegründete Zeitung, die ab 1908 täglich erst unter dem Titel Ha-Ẓwi (»Der Hirsch«), dann als Ha-Or (»Das Licht«) erschien. An ihr arbeitete bis 1915 seine zweite Frau Hemda mit (die Schwester seiner 1891 verstorbenen ersten Frau). Ab 1890 entwickelte sich die Idee zur Gründung einer Sprachkommission (Waʽad ha-Lashon), welche ein gesetzgebendes Organ in linguistischen Angelegenheiten sein sollte, mit anderen Worten: der Keim einer Akademie für die hebräische Sprache. Erst 1904, dank der zweiten Alija, konnte die Kommission richtig funktionieren. Hebräische Schulen hatten sich in den landwirtschaftlichen, von jüdischen Pionieren gegründeten Dörfern entwickelt, und 1906 öffnete die erste höhere Schule in Jaffa ihre Pforten. 1913 beschloß man, in Haifa ein wissenschaftliches Institut zu gründen, das später das Technion wurde.

Um über die verschiedenen Stoffe auf Hebräisch unterrichten zu können, mußte eine umfassende Terminologie geschaffen werden. Die Kommission für Sprache veröffentlichte unter Führung von J. Listen von thematisch zusammengestellten Vokabeln, die öffentlich verteilt wurden. Sie war auch im Bereich der Orthographie und der Aussprache im Wettstreit mit der Lehrervereinigung regelbildend tätig. Bei der Schaffung neuer Worte gab man der biblischen Sprache den Vorrang, dann dem Mischna-Hebräisch oder – wenn nicht vorhanden – dem Aramäischen des Talmud. J. ermunterte auch zu Anleihen aus dem Arabischen. Nachschöpfungen aus europäischen Sprachen oder internationale Wörter durften nur im Notfall übernommen werden.

J. veröffentlichte die neuen Wörter in seiner Zeitung in einer Situation, als »man sich nicht begnügte, eine Zeitung zu lesen; man lernte sie auswendig«. Die Neologismen entsprachen den Realitäten des modernen Lebens (»Uhr«, »Büro«, »Zeitung«, »Fahrrad«, »Eisenbahn«), einschließlich der Aktualität des Krieges (»Soldat«). Nach der Zusammenstellung aller benutzbaren Wörter, alter und neuer, in einem kleinen Wörterbuch, stürzte sich J. auf die Redaktion eines vollständigen Wörterbuchs des alten und neuen Hebräischen: Thesaurus totius Hebraitatis, das bei Langenscheidt in Berlin veröffentlicht werden sollte. Um alle diese Worte zu sammeln, trug J. Gedrucktes und Handschriftliches von Dutzenden von Bibliotheken in der ganzen Welt zusammen, einschließlich New York, wohin er sich während des Ersten Weltkriegs geflüchtet hatte. Sieben Bände von sechzehn insgesamt wurden vor seinem Tod im Jahr 1922 veröffentlicht. Seine Nachfolger brauchten 37 Jahre, um sein Werk zu vollenden.

Zu seinen Lebzeiten wurde J. von den Ultra-Orthodoxen angegriffen, die ihm vorwarfen, die Heilige Sprache zu profanieren; von den Schriftstellern der Diaspora wurde er für seine »Wortfabrik« verspottet, aber J. hat sich in der Ausführung seines bemerkenswerten Werkes nicht beirren lassen und hat den entscheidenden Impuls für ein unmöglich scheinendes Unternehmen gegeben: die Auferstehung einer Sprache. Unter dem britischen Mandat wurde einige Monate vor seinem Tod das Hebräische in den Rang einer offiziellen Sprache erhoben; im Jahr 1948 wurde es die Sprache des Staates Israel; im Jahr 1953 wurde aus der Sprach-Kommission die Akademie der hebräischen Sprache.

Werke:

  • Thesaurus totius Hebraitatis et veteris et recentioris, 16 Bde., Tel Aviv 1910-1959.
  • Ha-Chalom we-Shivro, dt. Übersetz. der engl. Übersetz. v. G. Brust unter dem Titel: Die Sprache der Propheten, die Lebensgeschichte des Eliezer Ben-Jehuda, des Schöpfers der neuhebräischen Sprache, Gerlingen 1985. –

Literatur:

  • J. Fellman, The Revival of a Classical Tongue, E.J. and the Modern Hebrew Language, The Hague 1973.
  • E. Silberschlag (Hg.), E.J.: A Symposium in Oxford. Oxford Center for Postgraduate Hebrew Studies, Oxford 1981.
  • M. Hadas-Lebel, L’Hébreu trois mille ans d’histoire, Paris 19973. Mireille Hadas-Lebel (Übersetzung: Monika Brand)

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Die Herausgeber

Otfried Fraisse, promovierte an der FU Berlin zu mittelalterlicher jüdisch-arabischer Philosophie; freier Mitarbeiter des Simon-Dubnow-Instituts an der Universität Leipzig.

Andreas B. Kilcher, Hochschuldozent am Institut für Deutsche Philologie II (neuere deutsche Literatur) in Münster. Bei Metzler ist erschienen: »Die Sprachtheorie der Kabbala als ästhetisches Paradigma« (1998) und »Metzler Lexikon der deutsch-jüdischen Literatur« (Hg., 2000).

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