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Metzler Lexikon jüdischer Philosophen: Moses Chajim Luzzatto

(Akronym: Rachal)

Geb. 1707 in Padua; gest. 16.5.1746 in Akko

L. ist eine der größten Figuren des Judentums im 18. Jahrhundert. Sein Werk bekundet die verschiedenen Facetten einer reichen Kultur, aber auch die Enge der italienischen Juden im Vorfeld der Aufklärung. L. entstammte einer reichen Familien aus Venedig. Sein Vater, Jakob, vertraute ihn zwei Lehrmeistern in Talmud und Kabbala an: Isaak Bassan und Isaak Cantarini. Er lernte Latein und widmete sich der Logik und Rhetorik. Die Breite seiner Tätigkeit zeigt sich schon früh: Bereits im Jahr 1724, im Alter von 17 Jahren, schreibt er sein erstes Drama über biblische Inspiration, Ma‘aseh Shimshon (»Geschichte Samsons«). Gleichzeitig verfaßt er seine erste wissenschaftliche Arbeit, Leshon Limmudim (»Lehrbuch der Rhetorik«). Andere Theaterstücke folgten, etwa sein MigdalOz (»Turm der Macht«) aus dem Jahr 1727.

Vor allem aber hat sich der junge L. – seit seinem vierzehnten Lebensjahr – mit dem Studium der Kabbala beschäftigt, genauer mit der kosmologischen und geschichtstheologischen Lehre des palästinensischen Kabbalisten Isaak Luria. In Padua wurde L. bald der Führer einer Gruppe junger, gleichaltriger Juden, einer Art mystischer Bruderschaft, die sich – nach dem Vorbild des Kabbalisten-Kreises um Isaak Luria – hauptsächlich dem Studium des Buches Sohar widmeten. Ihnen galt der Sohar als ein altes und heiliges Buch, das sie höher als den Talmud schätzten. Ihr Studium war nicht als eine simple intellektuelle oder spirituelle Übung gedacht, sondern vielmehr als eine theurgische und messianische Tätigkeit: die Lektüre des »heiligen Buches« Sohar als Wiederherstellung (tiqqun) der ursprünglichen Ordnung und Ganzheit der Welt, für die die »Einwohnung« Gottes auf der Erde, die sog. shekhinah, der terminus technicus der lurianischen Kabbala ist. So heißt es in der Verordnung jener mystischen Bruderschaft über den Zweck des Sohar-Studiums: »Für die Wiederherstellung (tiqqun) der heiligen shekhinah und ganz Israel.« Im Alter von zwanzig Jahren sah sich L. als Medium einer Offenbarung durch einen »himmlischen Mentor« (maggid) in Form von Gesprächen, die bis 1736 fortdauerten. L. schrieb diese Gespräche nieder, und zwar auf mehr als tausend Seiten in aramäischer Sprache, der Sprache des Sohar, indem er sie einem seiner Anhänger diktierte. Jener Maggid legte ihm zudem nahe, einen zweiten Sohar zu schreiben. In der Tat schrieb L. in dieser Zeit bis 1730 mehrere kabbalistische Schriften in hebräischer Sprache. Es war der Versuch, im Vorfeld der Aufklärung eine jüdische Theologie auf der Basis einer philosophisch sublimierbaren Kabbala zu begründen.

Im 1730 kamen L. und sein Kreis in den Verdacht, der shabbatianischen Bewegung anzugehören, jener auf Lurias geschichtstheologischer Kabbala basierenden, 1666 entstandenen messianischen Bewegung, die in Shabbetaj Zwi den Messias sah. Anlaß dafür war ein Brief von L.s Anhänger Jezechiel Gordon nach Wilna und Venedig. Er fiel Moses Chagiz in die Hände, der in Hamburg-Altona ansässig war und in den jüdischen Gemeinden den Kampf gegen den »Unglauben« der shabbatianischen Bewegung führte. Von ihm ging dann auch eine Kampagne aus gegen L. und seinen Kreis. So bat er die Rabbiner Venedigs um Intervention, mit der Folge, daß sich L. vor dem venezianischen Rabbinat verantworten mußte. Die Rabbiner Venedigs wandten sich daraufhin an seinen Lehrer Rabbi Jesaja Bassan, der seinen Schüler wegen seiner messianischen Umtriebe rügte, ihn aber vor den Rabbinern in Schutz nahm. Auf Druck Bassans unterschrieb der inzwischen verheiratete L. 1730 schließlich ein Dokument, in dem er sich verpflichtete, keine Bücher in Namen des Maggid und im Stil des Sohar mehr zu schreiben und das Studium der Kabbala aufzugeben. Er versprach auch, nichts ohne Übereinstimmung mit seinem Lehrer zu schreiben und sich der Zensur der Rabbiner zu unterwerfen. Unter diesen Bedingungen konnte er fortfahren, zu unterrichten und zu schreiben. In Anwesenheit der Boten von Venedig übergab er eine versiegelte Kiste mit seinen Schriften an Bassan.

Zwischen 1732 und 1734 verfaßte er eine Reihe seiner wichtigsten Werke. Dazu gehört die als Dialog angelegte Schrift Choqer u-Mequbal (»Der Philosoph und der Kabbalist«). In diesem Dialog eines Philosophen und eines Kabbalisten widerlegt L. Punkt für Punkt die zahlreichen philosophischrationalistischen Kritiken gegen die Kabbala und stellt insbesondere die »Wahrheit« der lurianischen Kabbala heraus. Außerdem verfaßte er eine umfassende Darstellung der lurianischen Kabbala unter dem Titel Qelach Pitche Chokhmah (»138 Pforten des Wissenschaft«) und einen Kommentar zur ‘Idrah Rabbah (»Grosse Versammlung«), ein in der lurianischen Kabbala vielfach gelesener und kommentierter Teil des Buches Sohar.

Trotz seiner Unterwerfung unter das Rabbinat gaben seine Feinde nicht nach, und L. beschloß 1732, Padua in Richtung Amsterdam zu verlassen. Die venezianischen Rabbiner verdächtigen L., nun in Amsterdam seine Schriften publizieren zu wollen, und benachrichtigten deshalb Moses Chagiz, der wiederum Rabbi Jacob Cohen in Frankfurt warnte, bei dem sich L. Unterstützung erhoffte. Dieser zwang L. per Gericht, ein neues Dokument zu unterschreiben, in dem er zugeben sollte, seinen Eid von 1730 mißachtet zu haben. Nun mußte L. nicht nur auf das Schreiben kabbalistischer Bücher, sondern auch auf den Unterricht der Kabbala verzichten. Seine Schriften wurden Jacob Cohen übergeben, der sie teils verbrannte, teils versteckte. Noch im Jahr 1736 wurde er von den venezianischen und deutschen Rabbinern exkommuniziert.

Nach diesem tragischen Ausschluß übersiedelte L. nach Amsterdam, wo er mit Sympathie von der portugiesischen Gemeinde empfangen wurde, die L.s Ideen gegenüber offener waren. L. verbrachte dort als Lehrer ruhige Jahre, während deren er auf verschiedenen Gebieten – allerdings nicht auf dem der Kabbala – tätig sein konnte. Hier verfaßte er z.B. im Jahr 1740 seinen Mesillat Jesharim (»Pfad der Rechtschaffenheit«), einen vielfach gelobten Entwurf einer jüdischen Ethik. Schon zuvor hatte er kleinere Schriften ethischen Inhalts geschrieben. Der Erfolg des »Pfades der Rechtschaffenheit« liegt vor allem in der klaren Sprache und in der didaktischen Art, wie er den Leser etappenweise von der Sünde zur moralischen Vollendung führt. Ein Jahr zuvor schon hatte er ein neues Drama, La-Jesharim Tehillah (»Lob der Gerechten«) verfaßt, das später den ersten Schriftstellern der modernen hebräischen Literatur als Modell dienen sollte, besonders Abraham Mapu (1808–1867), dem Schöpfer der hebräischen Novelle. Zu den Arbeiten der Amsterdamer Zeit gehören des weiteren theologische Schriften sowie eine Grammatik und eine Logik. Im Jahr 1743 jedoch verließ L. Amsterdam, um sich im »heiligen Land« niederzulassen, vielleicht um dort zum Unterricht in der Kabbala zurückzukehren. L. sowie seine ganze Familie starben dort 1746 im Zuge einer Pest-Epidemie; begraben ist er in Tiberias.

Wenn auch L. zuerst als Ketzer gegolten hatte, so erhielt er nach seinem Tod geradezu die Aura eines Heiligen. Von Wirkung war ausgerechnet seine Neuinterpretation der lurianischen Kabbala. Dies gilt etwa für die Konzeption des Zimzum, der göttlichen »Selbstkontraktion« am Anfang der Schöpfung; sie wurde insbesondere in der späteren kabbalistischen Literatur Litauens aufgenommen, zum Beispiel bei Isaak Eizik Haver Widmann, dem Autor von Pitche She‘arim (»Der Eingang der Tore«). L. definiert Zimzum folgendermaßen: »Zimzum ist die Anordnung bei der Schöpfung der Welten gemäß der Wesenheit der Kreaturen. Der obere Wille, genannt ›En-Sof‹ [das Unendliche], ist natürlich unbegrenzt. Deshalb wird man annehmen, daß er nach all seinen Möglichkeiten geschaffen hat und nicht mehr konnte. Doch ist offensichtlich, daß er mehr gekonnt hätte, aber nicht wollte. Er hat nicht in seiner Allmacht und Unendlichkeit geschaffen, sondern gemäß einer Kraft, die in ihrer Vollendung dem beabsichtigten Geschaffenen seiner Ansicht nach entspricht. Daraus geht hervor, daß ›En-Sof‹, das an sich unendlich ist, im Zuge der Schöpfung seine Unbegrenztheit aufgegeben hat. […] Und diese Begrenzung ist das Geheimnis der Wurzel des strengen Gerichts, das sich im Zimzum offenbart« (Pitche Chokhmah, »Tore der Weisheit«). Die metaphysische Wurzel des Bösen ist also gebunden an den Entzug, den die Selbstkontraktion Gottes am Anfang der Schöpfung bedeutet. So ist die Entwicklung der geschaffenen Wesen an die Möglichkeit gebunden, sich selbst zu verbessern, etwa durch Verdienste, oder allgemeiner durch ihre Fähigkeit zur Unterscheidung zwischen Gut und Böse, um mit dieser Fähigkeit schließlich – im Sinne des tiqqun – die ursprüngliche göttliche Einheit vor der Schöpfung wiederherzustellen.

Werke:

  • Schriften von M. H. L., 7 Bde. (hebr.), Bney Brak 1992.
  • Briefe, hg. S. Ginzburg, Tel Aviv 1937.
  • Le Philosophe et le Cabaliste, übers. J. Hansel, Paris 1991. –

Literatur:

  • S. Ginzburg, The Life and Work of M. H. L., Philadelphia 1931.
  • Y. Tishby, Die Pfade des Glaubens und des Unglaubens (hebr.), Ramat-Gan 1964.
  • H. Shriqi, Der Meister Israels (hebr.), Jerusalem 1995.
  • Da40 (Winter 1998) (L. gewidmet).

Roland Goetschel

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Die Herausgeber

Otfried Fraisse, promovierte an der FU Berlin zu mittelalterlicher jüdisch-arabischer Philosophie; freier Mitarbeiter des Simon-Dubnow-Instituts an der Universität Leipzig.

Andreas B. Kilcher, Hochschuldozent am Institut für Deutsche Philologie II (neuere deutsche Literatur) in Münster. Bei Metzler ist erschienen: »Die Sprachtheorie der Kabbala als ästhetisches Paradigma« (1998) und »Metzler Lexikon der deutsch-jüdischen Literatur« (Hg., 2000).

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