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Interview: "Grundlegender Wandel der Denkstrukturen"

Seit Jahrzehnten steigt der durchschnittliche IQ weltweit an. Der Psychologe Heiner Rindermann von der Universität Graz erklärt, wie es dazu kommt – und welche Rolle die neuen Medien dabei spielen.
Heiner Rindermann
Herr Professor Rindermann, werden wir immer schlauer?
Zumindest schneiden Menschen rund um den Globus heute in Intelligenztests deutlich besser ab als noch vor zwei oder drei Generationen. Je weiter man in der Zeit zurückgeht, desto größer werden die Unterschiede – bis zu 20, 30 IQ-Punkte, verglichen mit dem Anfang des 20. Jahrhunderts. Der neuseeländische Politologe James Flynn war der Erste, der diesen Anstieg systematisch für verschiedene Länder dokumentierte. Deshalb sprechen wir heute vom "Flynn-Effekt".
Haben die Menschen vielleicht nur gelernt, sich besser auf diese Tests einzustellen?
Das wäre die kritische Gegenthese: Probanden können mittlerweile zwar die Fragen besser beantworten, sind aber nicht wirklich intelligen­ter geworden. Daher muss man nach weiteren Anzeichen dafür suchen, ob sich das Denkvermögen in den letzten Jahrzehnten tatsächlich verbessert hat ...

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  • Literaturtipp
Oesterdiekhoff, G. W., Rindermann, H. (Hg.): Kultur und Kognition: Die Beiträge von Psychometrie und Piaget-Psychologie zum Verständnis kultureller Unterschiede. Lit, Münster 2008.
Aufsätze über das Wechselspiel von Denken, Kultur und individueller Entwicklung

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