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Fernsehkonsum: Gute Vorbilder, schlechte Vorbilder

Häufig sehen es Eltern mit Sorge, wenn sich der Nachwuchs für Stars und Sternchen aus dem TV begeistert und diesen nachzueifern scheint. Doch Forscher geben Entwarnung: Heranwachsende finden in den Medien auch viele positive Rollenmodelle.
Vor der Glotze
Beim täglichen Zappen durch Serien, Spielfilme und Musikvideos beobachten Heranwachsende so manche Szene, die Eltern gar nicht behagt: Alkohol trinkende und rauchende Protagonisten sind da noch eher harmlose Beispiele. Viele Pädagogen, Eltern und Politiker fürchten, dass Jugendliche sich allzu leicht an solchen "falschen" Vorbildern orientieren und das Gesehene selbst im Alltag nachahmen. Zu Recht?
Tatsächlich kann Medienkonsum problematisches Verhalten begünstigen, wie Studien belegen. So konnten Forscher um Madeline Dalton von der Dartmouth Medical School in Lebanon (US-Bundesstaat New Hampshire) in einer groß angelegten Längsschnittstudie 2009 zeigen, dass Jugendliche eher zu rauchen anfangen, wenn sie viele Raucher in Filmen sehen ...

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  • Quellen
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Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest: JIM-Studie 2009. Jugend, Information, (Multi-)Media

Treumann, K. P. et al.: Medienhandeln Jugendlicher. VS Verlag, Wiesbaden 2007

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Ward, L. M., Friedman, K.: Using TV as a Guide: Associations Between Television Viewing and Adolescents' Sexual Attitudes and Behavior. In: Journal of Research on Adolescence 16, S. 133-156, 2006