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Lexikon der Biologie: Erdgeschichte

Erdgeschichte, Historische Geologie, die Geschichte des Planeten Erde und seiner Lebewelt (Leben). An ihrer Erforschung beteiligen sich neben der Geologie auch die Paläontologie, Biologie, Mineralogie, Ozeanographie, Meteorologie, Petrologie, Geophysik, Geochemie und in untergeordnetem Maße Bodenkunde und Geographie. Das Ordnungsprinzip der Erdgeschichte ist die Geochronologie (Biostratigraphie und Lithostratigraphie, Chronostratigraphie, Geochronometrie, Radiometrie; Stratigraphie). Mit ihrer Hilfe lassen sich unter Berücksichtigung des Aktualismus (Aktualitätsprinzip) die Quellen der Erdgeschichte zeitlich und räumlich ordnen und – wie in einem Film – in eine Abfolge von erdgeschichtlichen Momentaufnahmen umsetzen. – Dokumente der Erdgeschichte sind die Gesteine (Abb.) vor allem der oberen Erdkruste (Lithosphäre). Sie enthalten in abgestufter Erkennbarkeit Hinweise auf ihre Entstehungsbedingungen und -umstände, auf ihre Verbreitung und Lagebeziehung zueinander sowie auf die sie begleitende Lebewelt. Diese Merkmale fallen unter den Begriff Fazies. Magmatische Gesteine (Magmatite) und Umwandlungsgesteine (Metamorphite), die im proterozoischen und archäischen Abschnitt der Erdgeschichte vorherrschen, nehmen ca. 95% der oberen Erdkruste ein. Ob sich in Magmatiten noch Reste der ersten Erstarrungskruste der Erde erhalten haben könnten, gilt als unwahrscheinlich. 4,2 Milliarden Jahre alte Zirkone aus 2,8 Milliarden Jahre alten Sedimenten Australiens legen nahe, daß es ca. 500000 Jahre nach Entstehung des Planetensystems (vor ca. 4,7 Milliarden Jahren) auf der Erde möglicherweise festes Krustenmaterial gegeben hat. – Absatzgesteine (Sedimentgesteine oder Schichtgesteine) charakterisieren vor allem den jüngeren Abschnitt (Phanerozoikum) der Erdgeschichte. Die Fülle der in ihnen enthaltenen und gegenüber dem Proterozoikum so „plötzlich“ in Erscheinung tretenden Organismenreste führte gelegentlich zu der irrigen Vorstellung, präkambrisches Leben (Präkambrium) habe gar nicht existiert. – Gliederung der Erdgeschichte ( vgl. Infobox , vgl. Tab. ): Internationale Geologenkongresse zu Bologna (1881) und Paris (1900) kamen überein, die Erdgeschichte auf zweierlei Weise zu gliedern: 1. stratigraphisch (für konkrete Gesteine: [Gruppe], System, Serie, Stufe, Assise [Zone]) 2. chronologisch (für abstrakte Zeiteinheiten: Ära, Periode, Alter, Phase). Ab 1940 kamen weitere Gliederungsvorschläge hinzu, von denen das „chronostratigraphische“ Prinzip weitgehende Annahme gefunden hat. „Zone“ heißt die einzige stratigraphische Einheit der „Biostratigraphie“. Die Gliederung sollte „natürlich“ sein, möglichst mit Winkeldiskordanz und Fazieswechsel. Dabei wurde nicht berücksichtigt, daß zwischen solchen Grenzen oft beachtliche Zeitlücken liegen. Internationale stratigraphische Kommissionen suchen fortgesetzt nach geologischen Standardprofilen, die im biostratigraphischen Sinne Kontinua darstellen. In ihnen werden die Grenzen jeweils zwischen zwei Zonen festgelegt. Dennoch weisen erdgeschichtliche Dokumente vielfach umfangreiche zeitliche Lücken auf. Auf der heutigen Erdoberfläche herrscht in morphologisch erhabenen Gebieten (Berge, Gebirge, Kontinente, Inseln) überwiegend Abtragung vor, während in Senken (Täler, Seen, Flußläufe, Meere) überwiegend abgelagert (Sedimentation) wird. Abtragungsgebiete stellen sich erdgeschichtlich als – oft bedeutende – Schichtlücken in geologischen Profilen dar. Deshalb läßt sich die Erdgeschichte der Kontinente viel schwerer rekonstruieren als die der Meere. Aber auch die Sedimente in den Bereichen der Akkumulation sind lückenhaft. Ihre Schichtfugen entsprechen Zeiten unterbrochener Sedimentation. Begründeten Schätzungen zufolge umfassen Schichtlücken etwa achtmal mehr Zeit, als in Ablagerungen überliefert ist. Manche biologisch schwer erklärbare Erscheinungen – wie das plötzliche Erscheinen und Verschwinden von Leitfossilien und ausgeprägte Faunen- oder Florenschnitte (Faunenschnitt) – könnten durch solche Überlieferungslücken bedingt sein. Lokale oder regionale Ausfälle von Sedimentationsintervallen werden allerdings in den meisten Fällen in anderen Gebieten kompensiert. – Der Ablauf der Erdgeschichte ist ihren Untergliedern (Archäikum bis Quartär) zu entnehmen. Fossilien, Fossilisation, Geochronologie. Erdgeschichte I Erdgeschichte II .

S.K./W.R.

Lit.: Benton, M.J. [Ed.]: The fossil record 2, London 1993. Clarkson, E.M.K.: Invertebrate palaeontology and evolution. Oxford 41999. Stanley, S.M.: Historische Geologie. Heidelberg 1994.

Erdgeschichte

Die Erde und die Organismen im Lauf der Erdgeschichte

Geochronologie Chronostratigraphie Beispiel
Äon Äonothem Phanerozoikum
Ära (Zeitalter) Ärathem Mesozoikum
Periode System Jura
Epoche Serie Mittel-Jura (Brauner Jura)
Alter Stufe Bajocium
Chron Zone (Chronozone) Zone des Ammoniten Parkinsonia parkinsoni

Einheit (von – bis
in Millionen Jahren
vor unserer Zeit)
Äon
Ära
Periode
Epoche
geologische Vorgänge, Klima Entwicklung der Lebewelt, Leitfossilien
PHANEROZOIKUM
Känozoikum (Erdneuzeit, heute – 65)
Quartär (heute – 1,8)
Holozän (Alluvium, heute – 0,01) Bildung der heutigen Verbreitungsgebiete und Klimagürtel. Weiteres Abschmelzen von Inlandeismassen. Allmähliche Klimaerwärmung unter stetigem Wechsel von kühleren und wärmeren Phasen. Umfaßt den urgeschichtlichen Bereich. Der Mensch übt maßgeblichen Einfluß auf die Erdoberfläche aus und besiedelt die ehemals vereisten Gebiete erneut. Aussterben der meisten pleistozänen Großsäuger oder Rückzug in Reliktareale. Schwankende Temperaturen lösen wiederholte Wanderungen bei Mensch und Tier aus.
Pleistozän (Diluvium, 0,01–1,8) Häufiger Wechsel von Warm- und Kaltzeiten (Eiszeiten), Geographie im wesentlichen wie heute. Durch periodisches Absinken des Meeresspiegels infolge der Vereisungen entstanden Landverbindungen. Landoberflächen vor allem der Nordhalbkugel durch Vereisungen stark geprägt. Veränderungen der Flora und Fauna entsprechend dem Wechsel der Warm- und Kaltzeiten. Typische Eiszeittiere wie Mammut, Wollnashorn, Rentier, Lemming und Moschusochse wechseln sich mit wärmeliebenden Tieren wie Saigaantilope, Südelefant und Afrikanischem Flußpferd ab. Aussterben vieler Großsäugetiere. Erstauftreten des modernen Menschen.
Tertiär (1,8–65)
Neogen (Jungtertiär)
Pliozän (1,8–5) Auffaltung der Anden sowie weitere Anhebung der Kontinente oder Absinken des Meeresspiegels führen zu einer Vergrößerung der gemäßigten Klimazone mit zunehmender Ausdehnung von Grassteppen. Landbrücke zwischen Nord- und Südamerika. Insgesamt sinkende Temperaturen. In hohen Breiten beginnende Vereisungen. Die heutigen Landumrisse entstehen. Moderne Flora. Erste Hominiden, erste echte Elefanten (Elephantidae). Starke Ausbreitung der Rinderartigen (Bovidae). Auftreten der Gattung Homo.
Miozän (5–24) Mittelmeer und Atlantik getrennt, mehrmalige Austrocknung des Mittelmeers. Gegen Ende des Miozäns Verbindung von Atlantik und Mittelmeer über die Straße von Gibraltar. Teilweise Anhebung der Kontinente und weitere Auffaltung der Alpen. Allgemeine Abkühlung. Deutlicher ausgeprägte Klimazonen entsprechend der geographischen Breite entstehen. Zunahme des Graslands auf Kosten der Waldgebiete. Ausbildung heutiger Waldstrukturen. Rückzug der tropisch-subtropischen Arten in niedrigere Breiten. Auftreten und schnelle Radiation grasfressender Säuger. Erste Menschenaffen und Hominoiden (Proconsul). Marine Faunen entsprechen den heutigen.
Paläogen (Alttertiär)
Oligozän (24–35)

Temperaturabfall gegenüber dem Eozän. Das Klima ist mild gemäßigt. Schließung der Tethys. Indien trifft auf Asien (Bildung des Himalaya).

Heute nur noch reliktartig auftretende Taxa (z.B. Metasequoia) sind weit verbreitet. Zum ersten Mal treten echte Hunde und Katzen sowie Säbelzahntiger auf. Radiation der Nagetiere.
Eozän (35–55) Australien beginnt sich vom antarktischen Kontinent zu lösen. Gegen Ende des Unter-Eozäns Vereinigung von Atlantischem und Arktischem Ozean. Unterbrechung der Landbrücke zwischen Europa und Nordamerika über den Barentsschelf, Spitzbergen und Grönland. Erwärmung und heftige Regenfälle. Die tropische Zone reicht vom Pariser Becken bis nach Südafrika. Ausgedehnte tropische und subtropische Wälder. Einen ausgezeichneten Einblick in die Tier- und Pflanzenwelt des Eozäns vermitteln die Funde aus der Braunkohle des Geiseltals bei Merseburg und den Ölschiefern der Grube Messel bei Darmstadt. Erste Pferde (Equidae) und Nagetiere. In warmen Flachmeeren verbreitet Riesenforaminiferen (Nummuliten).
Paläozän (Paleozän, 55–65) Öffnung des Nordatlantiks. Nordamerika bleibt mit Europa und Asien verbunden. Die Tethys verengt sich. Das Klima wechselt von gemäßigt mild zu subtropisch mild. Allmählicher Meeresrückzug von den Kontinenten. Vertreter der Magnolien, Lorbeer- und Walnußgewächse sind weit verbreitet. Rasche Radiation der Säugetiere (überwiegend altertümliche Gruppen). Nachweis von mindestens 15 frühen Säugerordnungen, u.a. Halbaffen und Nagetiere.
Mesozoikum (Erdmittelalter, 65–248)
Kreide (65–144)


Vermutlich größte Ausdehnung der Meere im Phanerozoikum; Meeresspiegel ca. 300–600 m höher als heute. Pangaea bricht endgültig auseinander. Amerika, Afrika, Vorderindien und Australien entfernen sich weiter voneinander. Vergrößerung und Vertiefung des zentralen Atlantiks. Öffnung des Südatlantiks. Klima im allgemeinen warm und trocken bis gemäßigt, aber kühler als am Ende des Jura. An der Wende Kreide/Tertiär kurze Verbindung von Süd- und Nordamerika, danach Isolation bis zum Pliozän. Beginn der Alpenauffaltung (Südalpen). Verbreitet starker Vulkanismus ab Ober-Kreide.


Ausgeprägter „Faunenschnitt“ an der Wende Kreide/Tertiär. Die weltweit verbreiteten Saurier, Ammoniten, Belemniten, Globotruncanen, Rudisten und Inoceramen sterben aus. Erste Schlangen in der Ober-Kreide. Beginn der Säugetierentfaltung mit Insektivoren und Beuteltieren. Marin u.a. Coccolithophoriden, Foraminiferen, Muscheln, Kieselschwämme, Seeigel und Knochenfische verbreitet. Entfaltung der planktonischen Foraminiferen. Leitfossilien sind Ammoniten, Belemniten, Echiniden und Foraminiferen. Erste Diatomeen, sichere Bedecktsamer (Angiospermen) und echte Vögel in der Unter-Kreide.
Jura (144–206)
Ober-Jura („Malm“)
Mittel-Jura („Dogger“)
Unter-Jura („Lias“)
Pangaea zerfällt. Beginn der Entstehung des Atlantischen und des Indischen Ozeans. Ausdehnung von Epikontinentalmeeren. Klima insgesamt meist warm bis gemäßigt, feuchter als in der Trias. Dreigliederung des Jura weltweit zu verfolgen: Im eher kühlfeuchten Lias dunkle Schiefer, im wärmeren Dogger brauneisenreiche Sandsteine und Eisenoolithe, im Malm helle Kalke. Überall relativ ähnliche Pflanzengesellschaften aus Ginkgos, Coniferen, Farnen, Cycadeen und Bennettiteen. Warme Meere mit Kalkalgen, Korallen, Ammoniten, Belemniten, Muscheln, Schnecken, Schwämmen, Seeigeln und Foraminiferen. Erscheinen und Verbreitung der modernen Knochenfische (Teleosteer). Auf dem Land gewaltige Saurier, erste Flugsaurier und Vögel, dazu Schildkröten, Krokodile und Ichthyosaurier.
Trias (206–248)
Ober-Trias
(„Keuper“)
Mittel-Trias
(„Muschelkalk“)
Unter-Trias
(„Buntsandstein“)
Paläogeographie stark von der Tethys beeinflußt, mit vielen Inseln und stark wechselnden Tiefenverhältnissen. Mehrfache Überflutung von Binnenbecken mit lagunär-terrestrischer Sedimentation. Festlandsbereiche meist arid bis semiarid, vereinzelte Seen und (Salz-)Sümpfe und merklicher Meeresrückzug. Gegen Ende der Trias feuchter (Kohlebildung). Witterung vermutlich sehr beständig. Zu Ende der Trias allmählicher Zerfall Pangaeas, weitere Öffnung der Tethys und des Atlantischen Ozeans. Ausgedehnte Karbonatschelfe im Bereich der Tethys mit Korallen- und anderen Riffen. Mariner Faunenschnitt an der Grenze zum Jura aufgrund merklichen Meeresrückzugs. Verbreitung von Fauna und Flora weltweit relativ gleichartig. Cycadeen, Bennettiteen, Ginkgogewächse, Coniferen und Farne auf den Nordkontinenten in großer Artenzahl verbreitet. Auf Gondwana dominieren Farnsamer. In den Meeren sind Kalkalgen häufig. Erste moderne Knochenfische (Teleosteer) und Ichthyosaurier. Unter den Landtieren Reptilien und Krokodile verbreitet, ebenso erste Brückenechsen, Schildkröten, Dinosaurier, Flugsaurier und Säugetiere. Radiation der Insekten. In Binnengewässern Fische und gewaltige Amphibien. Erste Froschlurche. Im Meer Muscheln, Armfüßer, primitive Coleoideen, Nautiliden und Ammoniten. Die Tetrakorallen (Rugosa) sterben aus, die Hexakorallen (Scleractinia) erscheinen. Erste Coccolithophoriden (planktonische Kalkalgen).
Paläozoikum (Erdaltertum, 248–543)
Perm (248–290)


Vereinigung aller Kontinente zu Pangaea, Euramerika und Asien verbinden sich (Bildung des Urals). Entstehung der äquatorial verlaufenden Tethys. Gegensätzliches Klima: zunehmend trockener und wärmer auf der Nordhalbkugel, kälter und trockener mit ausgedehnten Vergletscherungen auf der Südhalbkugel.


Erlöschen der baumförmigen Bärlapp- (z.B. Lepidodendron, Sigillarien) und vieler baumartiger Schachtelhalmgewächse (Calamiten). Auf der Nordhalbkugel bleiben Farne und Farnsamer häufig. Die frühen Gymnospermen breiten sich aus, und erste Ginkgogewächse treten auf. Auf der Südhalbkugel dominieren die Glossopteriden. Trilobiten und andere altertümliche Wirbellose sterben aus. Ausbreitung der Ammoniten. Knochenfische, Amphibien und besonders plumpe, massige sowie säugerähnliche Reptilien weit verbreitet. Blütezeit und weltweite Ausbreitung säugetierähnlicher Reptilien. Bryozoen als wichtige Riffbildner. Meeresrückzug bewirkt bedeutsamen marinen Faunenschnitt an der Wende zur Trias. Leitfossilien sind Foraminiferen (Fusuliniden), Cephalopoden, Korallen und Brachiopoden.
Karbon (290–354)
Die Kontinente beginnen sich einander zu nähern. Höhepunkt der variszischen Gebirgsbildung. Starke Landabsenkungen mit großräumigen Überflutungen führen zu ausgedehnten Sumpfbereichen. Klima in weiten Teilen der nördlichen Hemisphäre gleichmäßig feuchtwarm (subtropisch), auf dem Südkontinent (Gondwana) allerdings kühl und trockener; Vergletscherungen treten auf. ( Auf der nördlichen Hemisphäre Bildung der ausgedehnten Steinkohlensümpfe mit ausgeprägten Sumpfwäldern aus Farnen, Farnsamern, Cordaiten, Bärlapp- und Schachtelhalmgewächsen (Kohlebildung). Erste Laubmoose. Erste Radiation der Schwanzlurche, Haie und Knochenfische, erste Reptilien (Cotylosaurier) und erste säugetierähnliche Reptilien erscheinen. Insekten zahlreich, darunter erste geflügelte Arten, z.B. Riesenlibellen. Im Meer vor allem Foraminiferen, Korallen, Muscheln, Schnecken und Ammoniten verbreitet. Stratigraphisch leitend im marinen Bereich sind besonders Ammoniten, auf dem Festland Höhere Pflanzen.
Devon (354–417) Die kaledonische Faltung schuf den Old Red-Kontinent mit terrestrischen Rotsedimenten. Dazu gehören u.a. Nord- und Osteuropa sowie Teile von Grönland und Nordamerika. Kontinente weiträumig von Flachmeeren überflutet. Klima differenziert. Nordkontinente warm-arid, Geosynklinalgürtel tropisch-subtropisch, Südkontinente kalt. Weltweiter Meeresspiegelanstieg im Ober-Devon läßt die ausgedehnten Korallen- und Stromatoporenriffe absterben; dafür verbreitet pelagische, cephalopodenreiche Ablagerungen. Rasche Radiation der Gefäßpflanzen. Es treten die ersten Farne sowie Bärlapp- und Schachtelhalmgewächse auf. Im Ober-Devon erste Samenpflanzen. Erste Lebermoose. Stachelhaie (Acanthodii) und kiefertragende Panzerfische (Placodermi) weit verbreitet. Größere Radiation der Quastenflosser (Rhiphidista). Graptolithen sterben im Unter-Devon aus. Erste Amphibien und flügellose Insekten treten im Ober-Devon auf. Mitteleuropa wird von einem Korallenriffgürtel durchzogen. In Flachwasserbereichen finden sich reiche Wirbellosenfaunen. Erste Ammonoideen i.w.S.
Silur (417–443) Nordamerika und Europa verbinden sich zu Euramerika. Klima allgemein warm und mild. Kalkige Sedimente weit verbreitet. Graptolithenschiefer werden seltener. Im Ober-Silur führen Meeresregressionen und arides Klima zur Bildung von Salzlagern auf der Nordhalbkugel. Faltungen in der vom östlichen Nordamerika über Ostgrönland, Norwegen, England und Frankreich reichenden kaledonischen Geosynklinalen werden abgeschlossen, ebenso wie die Faltungen in der zentralasiatischen Geosynklinalen. Verbreitet riffbildende Korallen, Trilobiten, Seeskorpione (Eurypterida), Stachelhäuter (insbesondere Seelilien), Brachiopoden, Graptolithen und Conodontentiere. Neben den häufigen Kieferlosen (Agnatha) entwickeln sich erste Kieferfische (Placodermi), darunter Lungenfische. Verbreitet Landbesiedlung durch ursprüngliche Gefäßpflanzen (Psilophyten) sowie durch Skorpione und Tausendfüßer. Erste Pilze (Fungi).
Ordovizium (443–490) Klima in weiten Bereichen gleichmäßig warm und mild. Warme Epikontinentalmeere. Nordamerika, Europa, Asien, Australien und Antarktis in der Nähe des Äquators. Nordwestafrika nahe dem Südpol (Vereisungsspuren in der Sahara). Große Vielfalt mariner Invertebraten (Wirbelloser), Korallen, Muscheln, Brachiopoden, Trilobiten, Graptolithen, Seelilien, Seeigel, Schwämme und Nautiloideen. Erstmals treten Moostierchen, Landpflanzen und Ammonitenvorläufer auf. Cyanobakterien (Stromatolithbildungen) sowie Rot- und Grünalgen (darunter viele gesteinsbildende Kalkalgen) weit verbreitet. Marine Leitfossilien sind vor allem Graptolithen, Trilobiten, Brachiopoden und Conodonten.
Kambrium (490–543) Klima anfangs kühl, dann allgemein gleichmäßig warm und trocken. Kontinente häufig von Epikontinentalmeeren überflutet. Kontinente: Europa, Asien, Nordamerika; übrige Kontinente zu Gondwana vereinigt. Zu Beginn des Kambriums erstmals erhöhter Sauerstoffgehalt in der Atmosphäre. Zu Ende des Kambriums intensive tektonische Bewegungen in den Geosynklinalen. Scheinbar plötzliches Auftreten zahlreicher wirbelloser Tiergruppen mit hartem, mineralischem Skelett. Neu erscheinen z.B. Foraminiferen, Radiolarien, Schwämme, Archaeocyathiden, Korallen, Muscheln, Tentaculaten, Polychaeten, Gastropoden, Nautiliden, Trilobiten, Ostracoden, übrige marine Arthropoden, Echinodermen, Graptolithen, Brachiopoden, Conodontentiere, Tunicaten, Chaetognathen, Pterobranchier. Cyanobakterien sowie Rot- und Grünalgen finden sich in großer Arten- und Individuenzahl. Möglicherweise erste Landpflanzen (Sporen). Erste unzweifelhafte Wirbeltiere: kieferlose Fische (Agnatha).
Präkambrium (Erdfrühzeit, 543–3900)
Proterozoikum (543–2400)
Neoproterozoikum (543–1000)


Die Entwicklung der Erdkruste erreicht einen vorläufigen Abschluß. Es existieren isolierte Schilde: Laurentischer, Europäischer, Sibirischer und Chinesischer Schild. Südamerika, Afrika, Indien, Australien und Antarktika bilden einen zusammenhängenden Kontinent: Gondwana. Mehrere Geosynklinalzeiten finden statt. Der Sauerstoffgehalt der Erdatmosphäre beträgt zu Ende des Proterozoikums 20–30% des heutigen Wertes. Vereisungen finden sich weltweit. Erste karbonatische Sedimente.


Sichere eukaryotische Algen (Kalkalgen) und Metazoenfunde (Vorläufer der ?Coelenteraten, ?Anneliden, ?Echinodermen) in den Ediacara-Faunen der Südkontinente und Rußlands. Radiation der Acritarchen. Erste Hyolithen (Invertebraten incertae sedis).
Mesoproterozoikum (1000–1500) Umstrittene Eukaryotenfunde aus der ca. 1,3 Milliarden Jahre alten Bitter-Springs-Formation in Australien. Erste sichere Lebensspuren von Niederen Invertebraten (Grabgänge) und makroskopische ?Algen.
Paläoproterozoikum (1500–2400) Verbreitet Bändereisenerze, vermutlich durch bakterielle Tätigkeit gebildet. Später erste Bildung von Rotsedimenten infolge des freien Sauerstoffs in der Atmosphäre. Eiszeiten in Nordamerika, Karelien, Südafrika und Westaustralien. Weitere Entfaltung von Bakterien und Cyanobakterien, deren Komplexität zunimmt. Älteste prokaryotische Bakterien und Blaugrünalgen (Cyanobakterien). Stromatolithische Bildungen sind häufig. In der ca. 2 Milliarden Jahre alten Gunflint-Iron-Formation (Kanada) findet sich bereits eine vielfältige Prokaryotenlebensgemeinschaft. Aerobe Hydro- und Atmosphäre.
Archäikum (Erdurzeit, 2400–3900)
Neoarchäikum
(2400–2700)
Mesoarchäikum
(2700–3100)
Paläoarchäikum
(3100–3500)
Eoarchäikum
(3500–3900)
Mehrere Geosynklinalzeiten. Älteste bekannte Gesteine (Gneise, Grauwacken, Grünsteine). Eiszeiten im Neoarchäikum Kanadas und im Mesoarchäikum Südafrikas. Vereinzelte Funde frühester Prokaryoten (Archae- und Eubacteria). Weiterer Anstieg des Sauerstoffgehalts der Erdatmosphäre. Ältester biogener Kohlenstoff und im Mesoarchäikum erste umstrittene Lebensformen in Stromatolithen. Sie gleichen stäbchenförmigen Bakterien und Cyanobakterien. Vermutlich Beginn der Photosynthese und damit Beginn der Sauerstoffanreicherung in der Atmosphäre. Vermutlich Entwicklung der ersten organischen Zellen.
Hadeum (3900–4700) Der Planet Erde entsteht durch Kondensation von Gas und Staub, vermutlich über die Zwischenstufe von kleinen Planetenkörpern (Planetesimale). Differenzierung von Erdkern, Erdmantel und Erdkruste. Entwicklung einer sauerstoffreichen, reduzierenden Uratmosphäre aus H2, CH4, NH3 und H2O. Erstes flüssiges Wasser (Urhydrosphäre). Keine Lebensspuren bekannt.

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Riemann, Prof. Dr. Dieter
Roth, Prof. Dr. Gerhard
Rübsamen-Waigmann, Prof. Dr. Helga
Sachße (†), Dr. Hanns (H.S.)
Sander, Prof. Dr. Klaus (K.S.)
Sauer, Prof. Dr. Peter (P.S.)
Sauermost, Elisabeth (E.Sa.)
Sauermost, Rolf (R.S.)
Schaller, Prof. Dr. Friedrich
Schaub, Prof. Dr. Günter A. (G.Sb.)
Schickinger, Dr. Jürgen (J.S.)
Schindler, Dr. Franz (F.S.)
Schindler, Dr. Thomas (T.S.)
Schley, Yvonne (Y.S.)
Schling-Brodersen, Dr. Uschi
Schmeller, Dr. Dirk (D.S.)
Schmitt, Prof. Dr. Michael (M.S.)
Schmuck, Dr. Thomas (T.Schm.)
Scholtyssek, Christine (Ch.S.)
Schön, Prof. Dr. Georg (G.S.)
Schönwiese, Prof. Dr. Christian-Dietrich (C.-D.S.)
Schwarz, PD Dr. Elisabeth (E.S.)
Seibt, Dr. Uta
Sendtko, Dr. Andreas (A.Se.)
Sitte, Prof. Dr. Peter
Spatz, Prof. Dr. Hanns-Christof (H.-C.S.)
Speck, Prof. Dr. Thomas (T.Sp.)
Ssymank, Dr. Axel (A.S.)
Starck, PD Dr. Matthias (M.St.)
Steffny, Herbert (H.St.)
Sternberg, Dr. Klaus (K.St.)
Stöckli, Dr. Esther (E.St.)
Streit, Prof. Dr. Bruno (B.St.)
Strittmatter, PD Dr. Günter (G.St.)
Stürzel, Dr. Frank (F.St.)
Sudhaus, Prof. Dr. Walter (W.S.)
Tewes, Prof. Dr. Uwe
Theopold, Dr. Ulrich (U.T.)
Uhl, Dr. Gabriele (G.U.)
Unsicker, Prof. Dr. Klaus (K.U.)
Vaas, Rüdiger (R.V.)
Vogt, Prof. Dr. Joachim (J.V.)
Vollmer, Prof. Dr. Dr. Gerhard (G.V.)
Wagner, Prof. Dr. Edgar (E.W.)
Wagner, Eva-Maria
Wagner, Thomas (T.W.)
Wandtner, Dr. Reinhard (R.Wa.)
Warnke-Grüttner, Dr. Raimund (R.W.)
Weber, Dr. Manfred (M.W.)
Wegener, Dr. Dorothee (D.W.)
Weth, Dr. Robert (R.We.)
Weyand, Anne (A.W.)
Weygoldt, Prof. Dr. Peter (P.W.)
Wicht, PD Dr. Helmut (H.Wi.)
Wickler, Prof. Dr. Wolfgang
Wild, Dr. Rupert (R.Wi.)
Wilker, Lars (L.W.)
Wilmanns, Prof. Dr. Otti
Wilps, Dr. Hans (H.W.)
Winkler-Oswatitsch, Dr. Ruthild (R.W.-O.)
Wirth, Dr. Ulrich (U.W.)
Wirth, Prof. Dr. Volkmar (V.W.)
Wolf, Dr. Matthias (M.Wo.)
Wuketits, Prof. Dr. Franz M. (F.W.)
Wülker, Prof. Dr. Wolfgang (W.W.)
Zähringer, Dr. Harald (H.Z.)
Zeltz, Dr. Patric (P.Z.)
Ziegler, Prof. Dr. Hubert
Ziegler, Dr. Reinhard (R.Z.)
Zimmermann, Prof. Dr. Manfred
Zissler, Dr. Dieter (D.Z.)
Zöller, Thomas (T.Z.)
Zompro, Dr. Oliver (O.Z.)

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