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Autismus: Ich bin nicht falsch, ich bin nur anders

Asperger-Autistin und Forscherin Silke Lipinski erklärt, was Mediziner und Therapeuten über Autismus bei Erwachsenen dazulernen müssen und wie sich Betroffene selbst helfen können.

Gehirn&Geist: Frau Lipinski, was hat Sie dazu bewogen, einen Ratgeber für Erwachsene mit Autismus zu schreiben? Man sollte meinen, dass es bereits einiges dazu auf dem Markt gibt.

Silke Lipinski: Leider nicht! Es gibt jede Menge Fachliteratur für Menschen, die im Gesundheitswesen arbeiten. Und dann gibt es noch eine ganze Reihe an autobiografischen Erfahrungsberichten. Was bislang fehlte, war ein Ratgeber für Betroffene, der Grundlagen in einfacher Sprache vermittelt und gleichzeitig die Dinge klar benennt. Autisten, die gerade eine Diagnose bekommen haben, werden dabei mit einer Fachwelt konfrontiert, die sehr unpersönlich über sie spricht. Auf der anderen Seite steht das eigene Erleben. Für viele ist der schroffe Zusammenprall frustrierend und beängstigend. Ich möchte verständlich vermitteln: Was bedeutet die Diagnose eigentlich für den Einzelnen, und was kann der Person helfen?…

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Gehirn&Geist – Perfektionismus - Ein Risikofaktor für psychische Erkrankungen?

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Spektrum - Die Woche – Wenn KI der Mathematik den Takt vorgibt

Von Menschen erdachte Beweise und Argumente mit KI zu überprüfen, könnte Forschenden viel Zeit sparen. Jetzt wurde eine Lösung vorgestellt – die Fachwelt bleibt skeptisch. Außerdem: Neuseeländische Eulenpapageien, die Bibel der Psychiatrie und ein Alpensee offenbart Jahrtausende alte Geschichte.

  • Literaturtipp
Lipinski, S.: Autismus. Das Selbsthilfebuch. Balance, 2020. Leitfaden für ein Leben mit autistischen Besonderheiten

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