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Deutscher Zukunftspreis 2017 – Team 3

Stefan Schulz: "Wir entwickeln Handprothesen für Kinder, deren Finger einzeln beweglich sind"

Wer ohne Hand geboren wird oder diese im Verlauf des Lebens verliert, findet in modernen Prothesen einen brauchbaren Ersatz. Für Kinder und Jugendliche gibt es bislang keine geeigneten Hightech-Prothesen. Wie lässt sich auch ihnen helfen? Stefan Schulz ist mit seinem Team für den Deutschen Zukunftspreis nominiert.
Stefan Schulz im Interview

Veröffentlicht am: 26.09.2017

Laufzeit: 0:05:29

Sprache: deutsch

Der Deutsche Zukunftspreis, der Preis des Bundespräsidenten für Technik und Innovation, wird seit 1997 jährlich vergeben. Er gehört zu den wichtigsten Wissenschaftsauszeichnungen in Deutschland, aber er ist mehr als ein Forschungspreis. Ihn erhält, wer – ausgehend von exzellenter Wissenschaft – überzeugende Produkte und Projekte entwickelt und damit Arbeitsplätze schafft.

Dr.-Ing. Stefan Schulz, Dipl.-Ing. Adrian Andres und Matthias Baßler, M. Sc., haben moderne leichte und kleine Handprothesen entwickelt, die auch Kinder und Jugendliche nutzen können – sowie ein modulares Prothesensystem, das einzelne fehlende Finger oder Teile einer Hand ersetzen kann. Zudem verfügen die neuartigen bionischen Prothesen als erste weltweit serienmäßig über einen Tastsinn, der den Trägern Berührungen und Kräfte vermittelt. Die drei nominierten Forscher arbeiten bei der Vincent Systems GmbH. Stefan Schulz ist Gründer und Geschäftsführer des Unternehmens, Adrian Andres und Matthias Baßler sind als Entwicklungsingenieure tätig.

Ausführlich stellt Stefan Schulz die neue Technologie im Vortragsvideo Helfende Hände – maßgeschneiderte Hightech-Prothesen vor und präsentiert dabei auch zahlreiche anschauliche Bilder.