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Endlagerforschung: Endlagerforschung am HZDR – anspruchsvoll und notwendig

Bis zum Jahr 2031 will sich Deutschland auf einen Endlagerstandort für Atommüll festlegen. Forscher des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR) liefern dafür wichtige Daten.
Endlagerforschung: Endlagerforschung am HZDR – anspruchsvoll und notwendig

Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf

Veröffentlicht am: 01.07.2015

Laufzeit: 0:04:31

Sprache: deutsch

Das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf ist ein naturwissenschaftliches Forschungszentrum im Dresdner Ortsteil Rossendorf und seit 2011 Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren.

Wohin mit dem radioaktiven Abfall in Deutschland? Wie können hochgiftige radioaktive Schwermetalle – sogenannte Aktiniden – über einen Zeitraum von einer Million Jahre sicher gelagert werden? Welche Veränderungen können im Endlager selbst auftreten und was sind mögliche Folgen? Wie lässt sich der Austritt dieser Stoffe in die Umwelt bei Kontakt mit Wasser verhindern? Gibt es Minerale oder sogar Mikroorganismen, die Aktiniden dauerhaft binden und somit zur Sicherheit künftiger Endlager beitragen könnten?

Wissenschaftler des Instituts für Ressourcenökologie am Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) beschäftigen sich an den Standorten Dresden, Leipzig und Grenoble mit diesen Fragen. Um unterschiedlichen Lösungsansätzen nachgehen zu können, arbeiten Biologen, Chemiker und Geologen eng zusammen.

Für ihre Untersuchungen nutzen die Forscher moderne spektroskopische Methoden, um ein Prozessverständnis auf molekularer Ebene zu gewinnen. Zudem setzen sie bei Gesteinsanalysen das bildgebende Verfahren der Positronen-Emissions-Tomographie ein. So liefert diese wichtige Grundlagenforschung fundierte Daten, die Politik und Gesellschaft bei der Beurteilung möglicher Endlagerstandorte heranziehen können.

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